Medizinstudentinnen und -studenten der Universität Bratislava zu Gast im Klinikum

Zu Gast in Braunschweig: 28 angehende Ärztinnen und Ärzte aus der Slowakischen Republik informierten sich drei Tage über das Klinikum Braunschweig.

Veröffentlicht am 13. Juli 2018

28 angehende Medizinerinnen und Mediziner aus der Slowakischen und Tschechischen Republik waren in dieser Woche zu Gast im Klinikum Braunschweig.

Im Rahmen eines dreitägigen Sommer-Camps erhielten sie aus erster Hand Informationen über die Arbeit der verschiedenen Kliniken und Abteilungen des Hauses sowie über Arbeitsmöglichkeiten und –perspektiven für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.„Der Kontakt zu den Studentinnen und Studenten kam auf einer Job Messe in Bratislava im Frühjahr zustande“, so Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Braunschweig. „Gerade für die gut ausgebildeten jungen Ärztinnen und Ärzte aus unseren osteuropäischen Nachbarländern bietet unser Haus hervorragende Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Beide Seiten würden daher von eine möglichen Tätigkeit bei uns profitieren.“ Neben den fachlichen Informationen gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm, um die Stadt und Region Braunschweig kennenzulernen.


„Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ - Kinderklinik erhält erstmals die Zusatzbewertung „Plus“

Freude über die Auszeichnung bei (von links nach rechts) Pflegedienstleitung Michael Lüdicke, Dr. Jost Wigand Richter, Leiter der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, Prof. Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, sowie Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt, Leiter der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie.

Veröffentlicht am 6. Juli 2018

 

Freude im Klinikum Braunschweig: Erneut hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin das Qualitätssiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ erhalten. In dieser Bewertungsrunde erhielt die Kinderklinik zudem ein PLUS ("+") dafür, dass sie jederzeit die operative Versorgung von Kindern und Jugendlichen durch einen Arzt für Kinderchirurgie sicherstellt.

Gründer der Aktion ist die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD). Die Anerkennung ist jeweils auf zwei Jahre befristet und soll somit eine stetige Verbesserung der stationären und ambulanten Versorgung in den Kinderkliniken unterstützen. Eltern können dadurch überprüfen, ob die gewünschte Kinderklinik in Ihrer Umgebung die Qualitätskriterien einer guten Klinik erfüllt.

Die Kinderklinik, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Hans Georg Koch, hat sich freiwillig dieser strengen Qualitätsprüfung unterzogen und erfüllt bereits seit der ersten Auszeichnung 2012 alle Kriterien ausnahmslos. Die Kriterien zum Erwerb des Zertifikates richten sich auf personelle und fachliche Anforderungen der Klinik, räumliche Einrichtung und technische Ausstattung sowie Maßnahmen zur Sicherung der Ergebnisqualität.

„Ich freue mich sehr über dieses Qualitätssiegel, meinem Team und mir ist die kontinuierliche Behandlung unserer kleinen und großen Patienten auf höchstem Niveau besonders wichtig. Denn an erster Stelle stehen für uns die Patientinnen und Patienten“, sagt Prof. Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Diesen Teamgeist unterstreichen auch Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt, Leiter der neuen Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie, der das zusätzliche „Plus“ in der aktuellen Auszeichnung zu verdanken ist, Dr. Jost Wigand Richter, Leiter der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, sowie Pflegedienstleitung Michael Lüdicke.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden alle Erkrankungen des Neugeborenen-, Kindes- und Jugendalters behandelt. Besondere Versorgungsschwerpunkte liegen in der Früh- und Neugeborenenmedizin, der Behandlung von Krebs- und Tumorerkrankungen, Neuropädiatrie sowie der Gastroenterologie.

Damit sich die kleinen Patienten so wohl wie möglich fühlen, spielen und basteln vier Erzieherinnen mit den Kindern; eine Psychologin und eine Krankenseelsorgerin haben ein offenes Ohr für Probleme. Eine Sozialarbeiterin berät in sozialmedizinischen Fragestellungen. Es stehen zudem speziell ausgebildete Physiotherapeutinnen zur Verfügung; eine Diät-Assistentin informiert in Fragen der Ernährung. Die Klinik bietet eine Reihe von Spezialsprechstunden zu verschiedenen Krankheitsbildern an und stellt durch eine Notfall-Ambulanz mit 24-Stunden-Bereitschaft eine lückenlose Versorgung sicher.


Prof. Wiggermann folgt auf Prof. Schörner als neuer Chefarzt des Instituts für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin

Veröffentlicht am 3. Juli 2018

Im Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin des Klinikums Braunschweig ist zum 1. Juli Prof. Dr. Philipp Wiggermann als neuer Chefarzt gestartet. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Wolfgang Schörner an, der in den Ruhestand geht.

Prof. Dr. Wolfgang Schörner kam 1992 aus dem Berliner Universitätsklinikum Rudolf-Virchow-Krankenhaus nach Braunschweig und leitete seitdem das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin. Prof. Schörner erhielt seine klinisch-wissenschaftliche Ausbildung am Klinikum Charlottenburg, Universitätsklinik der Freien Universität Berlin. Seit 1986 ist er Facharzt für Radiologie und erlangte ein Jahr später die Schwerpunktqualifikation für Neuroradiologie. Im Jahr 1988 habilitierte er und wurde auf eine Professur für Radiologie an der Freien Universität Berlin berufen. Von 1988 bis zur Übernahme der Chefarztstelle in Braunschweig war er Leitender Oberarzt am Universitätsklinikum Rudolf-Virchow (heute Charité Campus Vichow-Klinikum). Der 65-Jährige wurde in New York geboren, ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

„Mit Prof. Dr. Schörner verlieren wir eine wertvolle Führungskraft in unserem Klinikum. Er ist nicht nur ein guter Arzt, sondern hat auch stets einen hohen Anspruch an die Qualität der Arbeit in seinem Team gelegt. Besonders wichtig war ihm die Weiterentwicklung der bildgebenden Verfahren, so auch die breite klinische Einführung von MRT und PET-CT am Klinikum Braunschweig. Durchaus wehmütig entlassen wir ihn nach 26 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand“, sagt Ulrich Markurth, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums. Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert resümiert: „Prof. Dr. Schörner hat die Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin in unserem Haus entscheidend geprägt und kontinuierlich weiter entwickelt. Sein Bestreben, sich in einem stets wandelnden Fachgebiet immer mit dem höchsten Standard zu messen, ist beispielhaft.“ Prof. Schörners besonderer Fokus lag auf dem Gebiet der Röntgen-Computertomographie und Magnetresonanz-Tomographie (Kernspintomographie).

Der 40-jährige Prof. Dr. Philipp Wiggermann ist Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie und war zuletzt als Leitender Oberarzt am Institut für Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums Regensburg tätig. Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz freut sich, dass mit Prof. Wiggermann der Beste ausgewählt worden ist, um das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin mit neuen Spektren weiterzuentwickeln. Bartkiewicz: „Neben Bildgebung soll vor allem das Zukunftsfeld der interventionellen – minimalinvasiven – Therapie des Krebszentrums und des Schlaganfallzentrums auf universitärem Niveau weit voran gebracht werden.“ Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz ist sich sicher, dass der gebürtige Westfale die neue Herausforderung optimal meistern wird. „Prof. Dr. Wiggermann ist dynamisch und zielstrebig. Er bringt ein beeindruckendes Fachwissen mit und wird gemeinsam mit seinem Team das hohe Niveau des Instituts halten und weiter ausbauen.“

Der 1977 in Münster geborene Wiggermann studierte Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Bielefeld, Wien und Warwick, bevor er 2002 – zurück in der österreichischen Hauptstadt – das Studium der Humanmedizin aufnahm. Nach seiner Promotion 2007 war er an den Universitätskliniken von Münster, Dresden und Regensburg tätig. In Regensburg erlangte er 2013 den Titel Facharzt für Radiologie und 2016 den Titel Facharzt für Neuroradiologie, wurde 2014 zuerst Oberarzt und 2016 Leitender Oberarzt des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum Regensburg.

Prof. Wiggermann ist Spezialist für Interventionellen Radiologie. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit stellen hierbei die onkologischen Interventionen (z.B. in Leber, Lunge, Knochen und Prostata) dar. Als Leitender Oberarzt war Wiggermann nicht nur für den klinischen Betrieb seiner Abteilung verantwortlich, sondern setzte mit der Gründung des Zentrums für Radiologisch-Interventionelle Onkologie (RIO) am Universitätsklinikum Regensburg einen neuen Meilenstein in seinem Fachgebiet.

Prof. Dr. Wiggermann ist ein gefragter Fachreferent und -publizist. Für seine zahlreichen Veröffentlichungen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.

Sein persönliches Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen klinischen Partnern des Klinikums Braunschweig zu verfestigen und auszubauen. Besonders freut sich der angehende Chefarzt auf die neuen Kolleginnen und Kollegen in Braunschweig. Er verspricht: „Ich werde ihnen mit viel Kollegialität begegnen. Sie und meine künftigen Patientinnen und Patienten können ein hohes Maß an Engagement von mir erwarten.“


Mehr Patienten, mehr Personal und wirtschaftlich stabil - Jahresabschluss 2017 für das Klinikum Braunschweig

Sie freuen sich über mehr Patienten, mehr Personal und eine stabile Wirtschaftslage: v.l.n.r. Pflegedirektor Ulrich Heller, Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz und Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert.

Veröffentlicht am 2. Juli 2018

Der Umsatz des Klinikums Braunschweig lag 2017 bei rund 320 Mio. Euro und es wurde ein Jahresüberschuss von ca. 480.000 Euro erwirtschaftet.

„Zunächst möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Braunschweig auch in diesem Jahr dafür danken, dass sie rund um die Uhr dazu beitragen, die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen unserer Stadt, aber auch der Region, sicherzustellen“, so Ulrich Markurth, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, zu Beginn der Präsentation des Jahresabschlusses.

Rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, sichert das Klinikum Braunschweig als Maximalversorger die Versorgung der Patientinnen und Patienten aus Braunschweig und der Region. Jährlich erhalten rund 265.000 Bürgerinnen und Bürger stationär oder ambulant lebensrettende medizinische Versorgung bei akuten Beschwerden, chronischen Leiden bis hin zu schweren Unfällen.

„Dass sich die Menschen in unseren Häusern gut versorgt wissen, zeigt sich auch in der weiter gestiegenen Patientenzahl. Mehr als 65.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr stationär und über 200.000 ambulant behandelt.“ Leider würde dieses sich nicht zwangsläufig eins zu eins auf das Jahresergebnis auswirken, so Oberbürgermeister Markurth: „Nach wie vor verhindern gesetzliche Regelungen, dass Leistungszuwächse auch zu entsprechend steigenden Erlösen führen“.

„Krankenhäuser in Deutschland stehen unter einem großen wirtschaftlichen Druck, dieses gilt auch für Häuser in kommunaler Trägerschaft“, ergänzte Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert. „Einerseits werden erbrachte Leistungen durch die Krankenkassen nicht immer kostendeckend refinanziert, wie z.B. die Notaufnahmen, andererseits sehen sie sich mit einem hohen Investitionsbedarf in den Bereichen Infrastruktur und Medizintechnik gegenüber.“

Das weiterhin positive Jahresergebnis des Klinikums Braun-schweig führt Dr. Goepfert in erster Linie auf zwei Faktoren zurück: „Zum einen haben wir konsequent die Ergebnisse unserer Analysen hausinterner Strukturen, Arbeitsprozesse und Investitionen in unser wirtschaftliches Handeln einfließen lassen. Zum anderen wirken sich unsere Aktivitäten im Bereich Digitalisierung positiv auf unsere wirtschaftliche Situation aus. So können wir durch die Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers eine medizinisch hochwertige Versorgung der Patienten bei gleichzeitiger guter Planbarkeit der Kosten und Investitionssicherheit sicherstellen. Die Bereiche Digitalisierung und Prozessoptimierung werden deshalb weiter Arbeitsschwerpunkte für das Klinikum bleiben.“

Mitarbeitende
Mit fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus sowie rund 780 in den Tochtergesellschaften ist das Klinikum Braunschweig einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die Personalkosten sind daher mit knapp 203 Mio. Euro der größte Posten in der Jahresbilanz. Im Vergleich zum Jahr 2016 sind sie um 9 Mio. Euro gestiegen.

In den verschiedenen Berufsgruppen arbeiten rund 540 Ärzte und 2.150 Pflegekräfte sowie 550 Mitarbeiter im medizinisch-technischen Dienst, ca. 490 in den sonstigen Diensten (Verwaltung, Wirtschaft, Technik etc.) und 260 Auszubildende.

Konzern Klinikum Braunschweig
Die vier Tochtergesellschaften Klinikum Braunschweig Klinikdienste GmbH, Klinikum Braunschweig Textilservice GmbH, Bistro Klinikum Braunschweig GmbH sowie Medizinische Versorgungzentren am Städtischen Klinikum Braunschweig GmbH verzeichneten 2017 zusammen einen Jahresumsatz von mehr als 25 Millionen Euro.


Bessere Refluxdiagnose dank Spende des Fördervereins

Präsentieren freudig das neue Gerät für die 24-Stunden-pH-Metrie-Impedanz-Messung (von links): Oberarzt Dr. Ignatius Akuma Che, Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen und Christine Wolnik, Vorsitzende des Fördervereins.

Veröffentlicht am 21. Juni 2018

Dank einer Spende durch den Förderverein des Klinikums Braunschweig verfügt die Medizinische Klinik I (Gastroenterologie, Stoffwechselkrankheiten und Endokrinologie) nun über modernste Möglichkeiten, pH-Metrie-Impedanz-Messungen im Ösophagus vorzunehmen. Erkrankungen der Speiseröhre wie z. B. Reflux (lat. „Rückfluss“, in diesem Fall aus dem Magen) lassen sich damit schneller und verlässlicher diagnostizieren.

Als Ösophagusmanometrie wird die Bestimmung des Drucks (Manometrie) in der Speiseröhre (Ösophagus) mittels eines Katheters bezeichnet. Bei der 24-Stunden-pH-Metrie-Impedanz-Messung wird eine dünne Sonde über die Nase in die Speiseröhre eingeführt. „Dort verbleibt sie für 24 Stunden und wird an einem Speichergerät angeschlossen“, erklärt Oberarzt Dr. Ignatius Akuma Che, der die Apparatur bedient. 

Das Speichergerät wird mit einer Handtasche über die Schulter getragen. Konnte bislang mit der alleinigen pH-Metrie nur der saure Reflux gemessen werden, kann jetzt mit der Impedanz-pH-Metrie jeder Reflux (sauer, nicht sauer, flüssig oder gasförmig) gemessen und festgestellt werden, ob er Beschwerden verursacht. Sogenannte Impedanzelektroden messen den elektrischen Widerstand, der durch den Speiseröhreninhalt bestimmt wird. 

Die High-Resolution-Manometrie (HRM) dient der Diagnose von Schluckstörungen. Es können Störungen des oberen und unteren Schließmuskels sowie der tubulären Speiseröhre erfasst werden. Die Manometriesonde muss einmalig über die Nase eingeführt werden. Dank der hohen Anzahl von 36 Sensoren auf der Sonde können gleichzeitig Druckwerte des kompletten tubulären Ösophagus sowie der beiden Schließmuskel aufgezeichnet werden. Die Druckwerte werden in sogenannte „Farbplots" umgewandelt, die die Auswertung am Monitor vereinfachen.

Die Anschaffung des Apparates erfolgte gemeinsam mit der Chirurgischen Klinik, da die Untersuchungsmethoden auch eingesetzt werden vor Reflux-Operationen oder Operationen an den Schließmuskeln der Speiseröhre. Prof. Dr. Max Reinshagen, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, bedankte sich bei Christine Wolnik, Vorsitzende des Fördervereins: Von den rund 45.000 Euro für die gesamte Apparatur habe der Förderverein 10.000 Euro übernommen. „Wir sind sehr dankbar, denn das moderne Gerät ist hier in der Region selten anderswo im Einsatz zu finden.“


Das Team der Kinderchirurgie will kleinen Patienten die Angst vor dem Krankenhaus nehmen

(v.l.n.r.) Vorsitzende des Fördervereins Christine Wolnik, „Patientin Marie“ und Abteilungsleiter Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt freuen sich über das Informationsheft für Kinder.

Veröffentlicht am 18. Juni 2018

Die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie des Klinikums Braunschweig hat neben einen Kurzfilm nun auch ein kleines Informationsheft für Kinder veröffentlicht.

Viele Kinder haben Angst vor Ärztinnen/Ärzten und vor dem Krankenhaus, der unbekannten Umgebung, den möglichen Schmerzen und dem Alleinsein. Die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie hat es sich mit dem Informationsheft und dem Kurzfilm „Keine Angst im Krankenhaus“ zur Aufgabe gemacht, Kindern das „Mysterium Krankenhaus zu erklären, einen positiven Gesamtüberblick zu geben und dadurch Ängste und Sorgen zu minimieren. Die „Patientin Marie“ erzählt über ihren Krankenhausaufenthalt in der Kinderchirurgie, vom Tag der Anmeldung bis zur Entlassung. Der Mix aus realen Bildern der Hauptprotagonistin und den bunten Illustrationen soll es den Kindern und Eltern erleichtern, sich in den „Kosmos Krankenhaus“ hineinzuversetzen.

„Leider ist manchmal ein Aufenthalt im Krankenhaus unvermeidlich. Zum Schmerz kommt oftmals die Angst vor der ungewohnten Umgebung und den unbekannten Gesichtern hinzu. Diese Ängste möchten wir durch unseren Kurzfilm und unser neues Informationsheft für Kinder sowohl unseren kleinen Patientinnen und Patienten, als auch den Eltern nehmen. Ein herzlicher Dank geht an unsere Protagonistin „Marie“, welche jede Szene mutig gemeistert hat, das ärztlich-pflegerischen Team und vor allem an unseren Förderverein“, erklärt Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt, Leitender Abteilungsarzt der Kinderchirurgie und Kinderurologie.

Finanziert wurde das Informationsheft für Kinder durch die großzügige Unterstützung vom Verein „Freunde und Förderer e. V. des Städtischen Klinikums Braunschweig“. Der gesamte Vorstand war von Anfang an begeistert. Die Vorsitzende, Christine Wolnik, erläutert: „Bereits 2014 haben wir für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Standort Holwedestraße das Wimmelbuch-Projekt unterstützt, welches bis heute von Groß und Klein sehr begehrt ist. Das Informationsheft in der Kinderchirurgie greift denselben Grundgedanken auf. Durch das Heft, in Ergänzung mit dem Kurzfilm, bieten wir Eltern die Möglichkeit an, sich gemeinsam mit ihren Kindern auf eine anstehende Behandlung und Operation vorzubereiten. Mit Hilfe von „Marie“, lernen die Kinder nicht nur die Abläufe im Krankenhaus besser zu verstehen, sondern teilen mit ihr auch das Abenteuer Klinikaufenthalt.“

Den Kurzfilm „Keine Angst im Krankenhaus“ finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.klinikum-braunschweig.de/infofilm-kinderchirurgie.


Dr. Richter ist neuer Leiter der Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin

Dr. Richter

Veröffentlicht am 29. Mai 2018

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Braunschweig hat einen neuen Abteilungsleiter für den Bereich Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin. Dr. Jost Wigand Richter hat die neu geschaffene Position seit dem 1. April inne. Der 48-Jährige war zuvor Oberarzt der Abteilungen Neonatologie sowie Neuropädiatrie im Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover. Er ist Facharzt für Kinder und Jugendmedizin, Neonatologie sowie Neuropädiatrie.

Der Ärztliche Direktor Thomas Bartkiewicz erläutert: „Aufgrund der Wichtigkeit und der Spezialisierung in der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin war es wichtig, eine eigenständige Abteilung in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zu gründen. Dies ist strategisch notwendig gewesen, um den Anforderungen einer hochspezialisierte Versorgung von kleinsten Neugeborenen/Frühchen auf universitärem Niveau für die Zukunft weiterhin gerecht zu werden.“ Prof. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, ergänzt: „Die Stelle der neuen Abteilungsleitung mit Dr. Jost Wigand Richter zu besetzen, war ein Glücksfall. Er erfüllt alle Erwartungen, die wir an diese neue Abteilung und dessen Leitung knüpfen. Dazu zählt auch die Stärkung einer eigenen ärztlichen Nachwuchsförderung.“

In der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin am Klinikum Braunschweig werden neben Neu- und Frühgeborenen auch schwer kranke Kinder aller Altersstufen in engem Verbund mit der Kinderklinik sowie der Abteilung für Kinderchirurgie betreut. Dabei umfasst die Abteilung zwei eng verzahnte Bereiche: den  Intensivbereich am Standort Celler Straße im Perinatalzentrum mit einer Wand-an-Wand-Versorgung mit dem Kreißsaal sowie den Spezialpflegebereich für die nicht intensivtherapiepflichtigen Neu- und Frühgeborenen am Standort Holwedestraße. Im kommenden Jahr ist eine Zusammenlegung beider Bereiche am Standort Celler Straße geplant. Dadurch soll das Perinatalzentrum weiter gestärkt werden und die bestmögliche Versorgung von Früh- oder erkrankten Neugeborenen ohne belastende Krankentransporte gewährleistet werden. Darüber hinaus soll die direkte Mit-Aufnahme von Eltern, zunächst im Spezialpflegebereich, weiter ausgebaut werden.

Bei der Neuorientierung der Abteilung kann Dr. Richter seine langjährigen Erfahrungen in einem der größten Perinatalzentren Niedersachsens einfließen lassen. Sein Ziel ist es, am Klinikum Braunschweig die familienzentrierte Betreuung innerhalb der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin zu stärken und auf der Grundlage der bereits etablierten entwicklungsfördernden Pflege weiter auszubauen. Dr. Richter hat hierbei insbesondere die Einbindung von Familien mit früh geborenen Kindern im Fokus: „Statt Freude über die Geburt stehen oft Angst und Sorgen im Vordergrund. In dieser besonderen Situation integriert die familienzentrierte Betreuung die Eltern und Familien in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Fachpersonen.“ Hierbei gehe es vor allem darum, die Familien in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken. Richter: „Die Eltern werden durch das interprofessionelle Team umfassend informiert, in die gemeinsame Pflege und Versorgung ihres Frühgeborenen integriert und dadurch aktiv in den Betreuungsprozess involviert.“


Informationsabende zu Schwangerschaft und Geburt

Veröffentlicht am 28. Mai 2018

Die Geburtshilfe des Klinikums lädt am Dienstag, 19. Juni 2018, um 19 Uhr zum Informationsabend für werdende Eltern in das Bildungszentrum, Naumburgstraße 15, 38126 Braunschweig, ein.

Je näher der Geburtstermin rückt, desto mehr Fragen beschäftigen die werdenden Eltern. Ob es nun um die Geburt selbst oder um die Unterbringung und Versorgung geht.

Lernen Sie unsere Geburtsklinik und das Team kennen. Während eines Vortrages geben Ihnen unsere Spezialisten, wie Fachärzte/-ärztinnen der Frauenklinik, Kinderärzte/-ärztinnen, Pflegefachkräfte und Hebammen, einen Einblick in die Arbeit im Kreißsaal und beantworten alle Fragen, die Sie beschäftigen.

Die kostenfreien Veranstaltungen finden einmal pro Monat um 19:00 Uhr im Bildungszentrum statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die aktuelle Terminübersicht finden Sie hier.


Drachenalarm in der Kinderklinik

Überbrachten Mut- und Kraftdrachen: Mitglieder der Jugendfeuerwehr Thune zusammen mit ihrem Maskottchen Flori und Chefarzt Prof. Dr. Hans Georg Koch.

Veröffentlicht am 18. Mai 2018

Eine Invasion an Drachen erlebte am 8. Mai die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in der Holwedestraße. Es waren aber keine feuerspeienden Riesenechsen, sondern 15 knuddelige kleine Stoffdrachen. Überbracht wurden sie von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Thune.

„Den Mitgliedern unserer Jugendgruppe geht es zum Glück sehr gut“, erklärt Jugendfeuerwehrwart Steffen Hinze den Hintergrund dieser besonderen Spendenaktion. „Allerdings wissen sie, dass es anderen Kindern nicht so gut geht. So kam in der Gruppe der Wunsch auf, etwas für andere Kinder zu tun. Wir als Betreuerteam haben dieses natürlich gern unterstützt.“

Durch einen Zufall sei man auf eine Künstlerin in Bergisch-Gladbach aufmerksam geworden, die sogenannte Mut- und Kraftdrachen aus Stoff anfertigt, so Steffen Hinze weiter. „Die Idee der Künstlerin ist es, dass diese Drachen kranken Kindern Mut in Situationen geben, die sie ängstigen und Kraft bei Dingen, die ihnen Hoffnung machen.“ Jedes Mitglied der Jugendfeuerwehr habe ebenfalls einen solchen Drachen bekommen.

Prof. Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, nahm die Stoffdrachen persönlich in Empfang: „Wir bekommen zum Glück viele Spenden für unsere kleinen Patientinnen und Patienten, Drachen waren bisher aber nicht darunter. Ich finde die Idee sehr schön und möchte mich besonders bei den Kindern und Jugendlichen der Feuerwehrgruppe für ihre Unterstützung bedanken.“

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig / Peter Sierigk

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Brustkrebsvortrag: „Mein Brustkrebs -Staging, Grading, TNM, HER 2 Was bedeutet das für mich?“

Dr. Ansgar Dellmann

Veröffentlicht am 18. Mai 2018

Das Brustzentrum des Klinikums Braunschweig und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. laden am 5. Juni 2018, um 18:00 Uhr, zu einem Vortrag in den Hörsaal Pathologie, Klinikum Braunschweig Celler Str. 38, 38114 Braunschweig, herzlich ein.

Um die Behandlung von Krebserkrankungen optimal planen und anpassen zu können erfolgt zunächst die Einteilung des Tumors in bestimmte Kategorien und Stadien. Für Fachleute sind dabei verwendeten Kürzel und Fachwörter alltägliche Begriffe und wichtig für den Austausch der unterschiedlichen Professionen- für Betroffene sind sie “böhmische Dörfer“ und oft kaum zu verstehen und zu deuten. Dabei ist es wichtig, über seine Erkrankung gut informiert zu sein, um die anstehenden wichtigen Entscheidungen treffen zu können. Im Rahmen dieses Vortrags erläutert Dr. Ansgar Dellmann die wichtigsten Begriffe und Bezeichnungen und hilft Ihnen dabei, Diagnosen und Befunde zu verstehen.

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Zum Veranstaltungsformat:

Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit diesen Vorträgen bieten das Klinikum und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.

Bildnachweis: Jörg Scheibe/ Klinikum Braunschweig

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Klinikum Informativ: „Behandlungsmöglichkeiten des akuten Schlaganfalls“

Oberarzt Mazen Abu Mugheisib

Veröffentlicht am 14. Mai 2018

Das Klinikum Braunschweig lädt am 12. Juni 2018, um 18 Uhr, zum Vortrag, „Behandlungsmöglichkeiten des akuten Schlaganfalls“, in das Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, ein.

Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Erkrankungen und ist eine der führenden Ursachen von Morbidität und Mortalität in Deutschland. Eine potenziell heilbare Behandlung ist nur in den ersten Stunden nach Symptombeginn möglich. Die spezifischen Therapiemaßnahmen des akuten Schlaganfalls richten sich nach der Ursache und werden individuell angepasst. Nach Möglichkeit sollte die Behandlung auf einer Stroke Unit erfolgen.

Wie das im Klinikum Braunschweig funktioniert, darüber informiert Mazen Abu Mugheisib, Oberarzt der Neurologischen Klinik.

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Zum Veranstaltungsformat:

Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit dieser Vortragsreihe bietet das Klinikum Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.

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Bildnachweis:
Klinikum Braunschweig/ Jörg Scheibe


Strahlen für das Leben 20 Jahre Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie

Das Team der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie um Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann kann auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

Veröffentlicht am 4. Mai 2018

Am 1. Mai wurde die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie zwanzig. Anlass für eine kleine Feier, vor allem aber für einen Blick in Gegenwart und Zukunft dieses wichtigen Bausteins der Tumorbehandlung im Klinikum Braunschweig.

„Bis zum 1. Mai 1998 gab es am Standort Celler Straße eine Abteilung für Radiologische Diagnostik, die sowohl für die Diagnostik als auch für die Strahlentherapie zuständig gewesen ist. Dieses entsprach aber nicht mehr der medizinischen Entwicklung, die eine stärkere Ausdifferenzierung nötig machte“, so Professor Dr. Wolfgang Hoffmann. Seit ihrer Gründung leitet er als Chefarzt die Klinik und war maßgeblich an ihrem Auf- und Ausbau beteiligt. „Wir bieten eine umfassende strahlentherapeutische Versorgung: von der auf Heilung ausgerichteten bis hin zur palliativen, Symptome lindernden, Therapie.“

Für Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Klinikums, ist dies das Ergebnis der Umsetzung einer vorausschauenden medizinischen und strategische Planung in den zurückliegenden Jahrzehnten: „Unser Anspruch war und ist stets, Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen auf universitärem Niveau in einem Krebszentrum zu versorgen. In den 20 Jahren ihres Bestehens hat sich die Klinik von einer spezialisierten, zu einer robotergestützten und schonenden Strahlentherapie entwickelt. Sie kann durch ihren umfassenden und interdisziplinären Ansatz als Herzstück der Tumortherapie am Klinikum Braunschweig bezeichnet werden.“

Zudem sei die Klinik für Radiologie und Strahlentherapie weit über die Region hinaus als Leuchtturm in der onkologischen Versorgung bekannt. „Besonders stolz sind wir deshalb, dass die Deutsche Krebsgesellschaft uns 2015 als Onkologisches Zentrums zertifiziert hat“, so Dr. Bartkiewicz weiter. „Das ist eine Gemeinschaftsleistung, auf die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Radiologie und Strahlentherapie stolz sein können".

Aber ansonsten kann die Klinik auf einige weitere Auszeichnung verweisen. „Wir wurden mehrfach im Magazin "Focus" in der Serie "Deutschlands beste Kliniken" auf vorderen Bewertungsplätzen genannt“, so Professor Hoffmann, der selber mehrfach in der Focus-Liste "Deutschlands beste Ärzte" aufgeführt wurde. „Insbesondere über die Platzierung unter den zehn besten Strahlentherapiekliniken Deutschlands im vergangenen Jahr freuen wir uns, zumal die anderen neun alles Universitätskliniken sind.“

Dass man nicht den Status quo beibehalten, sondern auch technologisch ständig für die Zukunft weiterplane, betont Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert: „Eine  moderne Strahlentherapie erfordert ständige Investitionen, damit die Therapie den zeitgemäßen Standard erfüllt. Die Klinik verfügt heute über drei hochmoderne Linearbeschleuniger und über ein eigenes CT zur Bestrahlungsplanung. Durch diese Geräte wird eine hochpräzise und besser verträgliche Therapie ermöglicht. Durch die integrierte Bildgebung gelingt es, gesunde Organe größtmöglich zu schonen und nebenwirkungsarm zu bestrahlen. Durch unsere Technologiepartnerschaft mit der Firma Siemens Healthineers haben wir sichergestellt, dass in der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie auch in Zukunft modernste Technik zum Wohle der Patientinnen und Patienten zum Einsatz kommen wird.“

Stichwort Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist eine Behandlungsmethode, bei der hochenergetische Strahlen eingesetzt werden, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern. Sie wird hauptsächlich zur Bekämpfung bösartiger Tumore in der Krebstherapie eingesetzt, kann aber auch in der Behandlung von gutartigen Erkrankungen genutzt werden. In der Krebsbehandlung wird die Strahlentherapie häufig mit Operation und Chemotherapie kombiniert.

Aktuelle Zahlen-Daten-Fakten zum Klinikum Braunschweig: 

Mit 1.499 Planbetten und fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus (4.700 incl. Tochtergesellschaften) ist das Klinikum Braunschweig einer der größten Arbeitgeber in der Region. Es versorgt als Krankenhaus der Maximalversorgung die Region Braunschweig mit rund 1,2 Million Einwohnern. 

Mit 21 Kliniken, 10 selbständigen klinischen Abteilungen und 7 Instituten wird nahezu das komplette Fächerspektrum der Medizin abgedeckt. Pro Jahr werden mehr als 61.000 Patienten stationär und rund 200.000 ambulant behandelt.

Drei Standorte gehören zum Städtischen Klinikum: 

  • Klinikum Holwedestraße 
  • Klinikum Salzdahlumer Straße 
  • Klinikum Celler Straße

und das Ambulante Rehabilitationszentrum in der Nîmes Straße. 

Das Klinikum hat einen Umsatz von rund 307 Millionen Euro pro Jahr. Als bedeutender Auftraggeber für Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen, Investitionen bei Geräten und IT und sonstigen Dienstleistungen vergibt es Aufträge im Umfang von über 80 Mio. Euro jährlich.

In den verschiedenen Berufsgruppen arbeiten rund 540 Ärzte und 2.150 Pflegekräfte sowie 550 Mitarbeiter im medizinischtechnischen Dienst, 490 in den sonstigen Diensten (Verwaltung, Wirtschaft, Technik etc.) und 260 Auszubildende. 


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Bildnachweis: 
Klinikum Braunschweig/Jörg Scheibe


Gut aufgelegt - Leo-Club Braunschweig spendet Kinderklinik 7.777 Euro

(v.l.n.r.) Malte Rösch, Jana Klatt, Jan Peter Heemsoth und Marie Luisa Gutsmuths vom Leo-Club überreichten Prof. Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, einen symbolischen Spendenscheck für die kleinen sowie großen Patientinnen und Patienten der Kinderklinik.

Veröffentlicht am 9. Mai 2018

Seit vier Jahren bringt der Leo-Club Braunschweig, die Jugendorganisation der sieben Braunschweiger Lions-Clubs,  Professoren dazu, einmal im Jahr in ausgewählten Clubs sich als DJs zu versuchen. Der Erlös aus den Eintritten kommt karitativen Einrichtungen zugute.

„Wir geben keine Musikrichtung vor, alle legen das auf, was sie mögen“, erklärt Organisator und Initiator Jan Peter Heemsoth vom Leo-Club Braunschweig. „Im ersten Jahr haben nur zwei oder drei Professoren mitgemacht. In diesem Jahr waren es 33 Professorinnen und Professoren der TU Braunschweig, der Ostfalia Hochschule sowie der HBK Braunschweig.“ 

In der Studentenschaft ist das im November stattfindende Event „profs@turntables“ mittlerweile Kult. Davon profitiert in diesem Jahr auch die Kinderklinik des Klinikums Braunschweig, denn 7.777 Euro aus den Einnahmen gingen diesmal in die Holwedestraße. Prof. Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik, war auch sehr beeindruckt: „Das ist wirklich eine stolze Summe und ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür sehr herzlich bedanken. Wir können das Geld gut für die zusätzlichen Betreuungsangebote gebrauchen, die wir unseren jungen Patientinnen und Patienten machen.“

Ob er beim nächsten „profs@turntables“ im Gegenzug auch auflegen wird, ließ er jedoch offen.


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Bildnachweis:
Klinikum Braunschweig /
Jörg Scheibe


175 Kinder und Jugendliche durften im Klinikum hinter die Kulissen schauen

Einmal das Innere eines Rettungswagens erkunden. Am eigenen Körper ausprobieren, wie sich ein EEG anfühlt.  Erfahren, welche Herausforderungen ein Schlaganfall-Patient meistern muss. All das und vieles mehr durften am heutigen Donnerstag 175 Mädchen und Jungen erleben – direkt vor Ort und ganz nah dran. Denn zum Zukunftstag hatte das Klinikum Braunschweig seine Tore für interessierte Schülerinnen und Schüler geöffnet. Diese hatten die Möglichkeit, an den drei Standorten Holwedestraße, Celler Straße und Salzdahlumer Straße in die verschiedensten Berufsfelder hinein zu schnuppern. Das Angebot war riesig: Insgesamt 20 Stationen und Bereiche des Maximalversorgers nahmen sich an diesem Tag Zeit, den Kindern und Jugendlichen einen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. So konnten die 10- bis 16-Jährigen u.a. hinter die Kulissen der Pathologie, Transfusionsmedizin, Apotheke, Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie, Pneumologie und der Kinderklinik werfen.

Bei der Einteilung der Kleingruppen wurde während der Planung viel Wert auf die Philosophie des Zukunftstages gelegt, nach der Mädchen die Möglichkeit bekommen sollen, „typische Männerberufe“ kennen zu lernen und Jungen „typische Frauenberufe“. So erkundeten Mädchengruppen beispielsweise die Bereiche IT und Technischer Dienst und Jungen lernten in der Küche den Beruf der Diätassistentin – oder besser gesagt, des Diätassistenten – kennen. Auch der Pflegeberuf wurde den Jungen näher gebracht. „Wir brauchen mehr Auszubildende in der Pflege. Für Männer scheint dieser Beruf noch weniger interessant zu sein – das wollen wir ändern“, erläutert Andrea Koch, Organisatorin der Veranstaltung und Gleichstellungsbeauftragte des Klinikums. Der Zukunftstag sei eine wichtige Möglichkeit, den Nachwuchs frühzeitig für verschiedene Berufe zu begeistern.

Zu den vielen engagierten Klinikums-Mitarbeitenden, die für die Schülerinnen und Schüler spannende Angebote vorbereitet hatten, gehört auch Ergotherapeutin Mona Bachmann. Sie zeigte den Teilnehmenden, wie Schlaganfall-Patienten lernen, sich mit nur einer Hand anzuziehen oder ein Brot zu schmieren. Die Idee des Zukunftstages findet sie toll: „Für uns ist es eine gute Möglichkeit, Werbung für unseren Beruf zu machen, denn der ist bei vielen jungen Leuten kaum bekannt.“ Die vielen Stationen kamen bei den Mädchen und Jungen gut an. „Ich finde den Zukunftstag gut, weil man hier mitmachen darf und nicht nur zuhören muss“, erklärte Marissa (12). Besonders interessant sei die Themenvielfalt gewesen.  

Dass das Klinikum Braunschweig ein attraktiver Arbeitgeber mit einem breiten Spektrum an Berufen ist, wird auch durch die starke Resonanz beim Zukunftstag bestätigt. „Die Plätze waren innerhalb von anderthalb Wochen alle vergeben“, so Andrea Koch.


(Auch) Hebammen brauchen Nachwuchs – Informationstag Ausbildung zur Hebamme

Veröffentlicht am 06. April 2018

Am Montag den 16. April 2018 können interessierte Schülerinnen und Schüler zwischen 15:00 und 18:00 Uhr einen Einblick in die Ausbildung zur Hebamme erhalten. Die Veranstaltung findet im Bildungszentrum des Klinikums Braunschweig in der Naumburgstraße 15 statt.

Die Vorstellung der Ausbildung mit Informationen über Entgelt, Ausbildungsdauer, Theorie und Praxis, Exernate und die Möglichkeit eines Dualen Studiums stehen an diesem Tag im Vordergrund. An den Stationen „Hebammenschule zum Anfassen“ gibt es allerhand zum Selberausprobieren, wie beispielsweise das Abhören der Herztöne mit dem Pinard-Stethoskop oder das Üben des Leopold-Handgriffs an einer Puppe. Für einen intensiven Austausch stehen Lehrerinnen der Hebammenschule sowie Hebammenschülerinnen des Klinikums Braunschweig und auch freiberufliche Hebammen bereit.

Wir bitten um vorherige Anmeldung per Mail an hebammenschule@klinikum-braunschweig.de



Fußballnationalmannschaft besucht Kinderklinik in der Holwedestraße

Brachten kranken Kindern viel Freude: Spieler und Betreuer der U21-Nationalmannscha
U-21 Fußballnationalmannschaft

Veröffentlicht am 26. März 2018

Vor ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen Israel besuchte ein Teil der U21-National-Elf die Kinderstation in der Holwedestraße. Für mehr als 20 Kinder war es ein tolles Erlebnis, einige der U21-Fußball-Europameister von 2017 hautnah zu erleben. "Es ist bei uns Tradition, dass wir soziale Einrichtungen in unseren Spielorten besuchen", so Ronny Zimmermann, Vizepräsident des DFB. "Die Spieler machen das auch gern, eigentlich wollten heute 13 aus dem Team mitkommen, aber in unseren Bussen war nur Platz für neun."

Dass ihnen der Besuch am Herzen lag, war den Spielern und ihren Betreuern anzumerken. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde durch Trainer Stefan Kuntz folgte der informelle Teil: Die Nationalspieler spielten und redeten mit den Kindern, verteilten Geschenke und signierten die mitgebrachten Trikots. Außerdem übergaben sie einen symbolischen Scheck über 2.500 EURO für die Arbeit der Kinderklinik. Nach gut 90 Minuten mussten die Spieler wieder zum Training. Das Spiel gegen Israel gewannen sie 3:0.


Zertifiziertes Lungenkrebszentrum für die Region Braunschweig

Präsentieren das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft fürs Lungenkrebszentrum (von links): Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann (Sprecher Cancer Center Braunschweig und Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und Strahlenmedizin), Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert, Dr. Tielko Seeba (Koordinator Lungenkrebszentrum), Privatdozent Dr. Thomas Fühner (Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin), Privatdozent Dr. Wolfgang Harringer (Chefarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie), Pflegedirektor Ulrich Heller sowie Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz.

Veröffentlicht am 05. März 2018

„Lungenkrebserkrankungen zählen zu den am häufigsten auftretenden bösartigen Tumorerkrankungen. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, Betroffenen bestmöglich zu helfen“, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert. „Mit dem Lungenkrebszentrum verfügt das Klinikum Braunschweig über ein hoch qualifiziertes Zentrum zur Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie sowie der palliativen Behandlung von Lungenkrebs. Wir sind sehr stolz darauf, dass dieses durch die Deutsche Krebsgesellschaft mit der Verleihung des Zertifikates bestätigt wurde.“ 

Auch für Dr. Thomas Bartkiewicz, ärztlicher Direktor des Klinikums Braunschweig, steht der Mensch im Mittelpunkt: „In Niedersachsen gibt es nur noch vier weitere solcher Zentren. Durch die Schaffung des Lungenkrebszentrums Braunschweig verbessern wir die Versorgung von Lungenkrebserkrankten nicht nur in der Stadt sondern über die Region hinaus erheblich. Sie müssen keine weiten Anreisen in Kauf nehmen und finden bei uns eine breitgefächerte medizinische Versorgung auf universitärem Niveau.“

Eine wichtige Rolle spiele hierbei auch die Pflege, betont Pflegedirektor Ulrich Heller: „Wir haben deshalb im Zuge der Etablierung des Lungenkrebszentrums zum einen spezielle Fachkräfte für Atmungstherapie ausgebildet und zum anderen die Weiterbildung der Pflegekräfte in den betreffenden Abteilungen und Stationen u.a. im Bereich Funktionsdiagnostik intensiviert.“ 

Das Lungenkrebszentrum ist Bestandteil des „Cancer Center Braunschweig - Das Tumorzentrum für die Region (CCB)“, welches die Zusammenarbeit der an der Tumortherapie beteiligten Kliniken und Institute des Klinikums Braunschweig koordiniert. „Durch das enge Zusammenspiel von Fachärztinnen und Fachärzten aus den Bereichen Pneumologie, Herz-Thorax-Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie und Radiologie bieten wir Tumordiagnostik und -therapie auf höchstem wissenschaftlichem Stand“, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Sprecher des Cancer Center und Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und Strahlenmedizin. „Das CCB war das erste zertifizierte onkologische Zentrum in der Region.“

Bei Verdacht auf eine Krebserkrankung oder bei bereits gesicherter Diagnose erfolgt im Lungenkrebszentrum zunächst die individuell notwendige Diagnostik. Eine enge Absprache mit dem Hausarzt und den ambulant mitbehandelnden Fachärzten ist dabei stets gewährleistet. „Unbehandelte bösartige Tumore der Lunge und des Bronchialsystems führen in relativ kurzer Zeit zum Tode“, umreißt Privatdozent Dr. Thomas Fühner, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, die Gefährlichkeit von Lungentumoren. „Eine schnelle Diagnostik und Therapie sind daher für das Überleben entscheidend“.  

Die für die Behandlung erforderlichen Untersuchungen, wie z.B. Bronchoskopie, Ultraschall, Computertomografie, Kernspintomografie sowie die mikroskopische Diagnostik der Gewebeproben, erfolgen direkt im Klinikum Braunschweig und werden ambulant oder stationär durchgeführt.

In der wöchentlichen Tumorkonferenz erstellt ein interdisziplinäres Ärzteteam für jeden Patienten eine individuell angepasste Therapieempfehlung, basierend auf dem Tumorstadium, den aktuellen Leitlinien der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und den spezifischen Belangen des jeweiligen Patienten. Die chirurgische Behandlung, oft in Kombination mit der Chemo- und Bestrahlungstherapie, ist dabei oft der erste Schritt. „Je nach feingewerblichem Typ von Geschwulst, kann eine chirurgische Entfernung eines Teiles der Lunge bis zu einer Entfernung einer kompletten Lungenhälfte notwendig werden“, erklärt Privatdozent Dr. Wolfgang Harringer, Chefarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie.

Die gesamte Behandlung erfolgt in Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten und umfasst auch die Nachsorge sowie ggf. eine palliative Behandlung. „Die Diagnose Lungenkrebs stellt für Betroffene und Angehörige eine große seelische und körperliche Belastung dar", so Oberarzt Dr. Tielko Seeba, Koordinator des Lungenkrebszentrums. "Deshalb bieten wir - neben der spezifischen Tumortherapie und einer psychoonkologischen sowie palliativmedizinischen Betreuung - weitere unterstützende Angebote wie beispielsweise Sozialdienstberatung, Physio-, Atem- und Schmerztherapie an.“ Darüber hinaus würden Kontakte zu Selbsthilfegruppen vermittelt und ein Angebot zur Rauchentwöhnung sei in Planung, so Dr. Seeba weiter.

Kontakt

Städtisches Klinikum Braunschweig
Cancer Center Braunschweig Lungenkrebszentrum
Oberarzt Dr. Tielko Seeba
Salzdahlumer Straße 90
38126 Braunschweig
Telefon: 0531 595 4530
Fax: 0531 595 4532
E-Mail: lungenkrebszentrum@klinikum-braunschweig.de

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig / Jörg Scheibe

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Klinikum Informativ: „COPD wenn das Atmen immer schwerer wird“

Chefarzt PD. Dr. Thomas Fühner

Veröffentlicht am 26. Februar 2018

Das Klinikum Braunschweig lädt am Dienstag, 10. April 2018, um 18 Uhr, zum Vortrag, „COPD wenn das Atmen immer schwerer wird“, in die Aula vom Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, ein.

Die Abkürzung COPD steht für chronic obstructive pulmonary disease, übersetzt heißt das ungefähr chronische Lungenerkrankung durch Verengung. Wie die Krankheit entsteht und welche Therapie helfen kann so lange wie möglich aktiv zu bleiben darüber informiert Sie der Vortrag.

Wie das im Klinikum Braunschweig funktioniert, darüber informiert PD. Dr. Thomas Fühner, Chefarzt der Medizinischen Klinik VII, Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin.

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei. 

Zum Veranstaltungsformat:
Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit dieser Vortragsreihe bietet das Klinikum Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen. 

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig/ Jörg Scheibe

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Klinikum Informativ: „Tumore des Gastrointestinaltraktes: Welche Vorsorge macht Sinn?“

Chefarzt Prof. Dr. Dr. h.c. Guido Schumacher, links im Bild und Prof. Dr. Max Reinshagen, rechts im Bild.

Veröffentlicht am 26. Februar 2018

Das Klinikum Braunschweig lädt am Dienstag, 6. März 2018, um 18 Uhr, zum Vortrag, „Tumore des Gastrointestinaltraktes: Welche Vorsorge macht Sinn? Endoskopische Therapie von Frühkarzinomen des Gastrointestinaltraktes und operative Therapiemöglichkeiten“, in das Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, ein.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450.000 Menschen neu an Krebs. Experten schätzen, dass die Zahl der Krebserkrankungen bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent zunehmen könnte.

Wieso bei bestimmten Krebsarten die Behandlung in einem spezialisierten Zentrum notwendig ist, darüber informieren Professor Dr. Guido Schumacher, Chefarzt der Chirurgischen Klinik und Professor Dr. Max Reinshagen, Chefarzt der Med. Klinik I; Gastroenterologie, Stoffwechselkrankheiten und Endokrinologie.

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei. 

Zum Veranstaltungsformat:
Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit dieser Vortragsreihe bietet das Klinikum Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen. 

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig/ Jörg Scheibe

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Einen Strandkorb für die Kinderklinik

Freuen sich schon auf den Strandkorb: Chefarzt Prof. Dr. Hans Georg Koch, Sabine Roddies, Dr. Antje Mey mit Therapiehund Nox und Christine Wolnik, Vorsitzende des Vereins "Freunde und Förderer des Städtischen Klinikums Braunschweig e.V." (v.l.n.r.)

Veröffentlicht am 22. Februar 2018

Auch wenn das Wetter zurzeit alles andere als sommerlich ist, sucht Dr. Antje Mey von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gerade aus dienstlichen Gründen nach einem typischen Urlaubsrequisit – einem Strandkorb.

Dr. Mey betreut in der Klinik u.a. Kinder und Jugendliche mit schweren neurologischen oder palliativen Erkrankungen. „Die jungen Patientinnen und Patienten verbringen oft lange Zeit bei uns. Damit sie auch unseren Garten nutzen können, wollen wir dort einen Strandkorb aufstellen. Er bietet zum einen Bequemlichkeit und zum anderen auch Schutz vor zu viel Wind und Wetter. Dank der Spende des Familienzentrums St. Marien-Lamme können wir jetzt einen bestellen.“

Die Idee findet auch die Unterstützung von Professor Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin: „Die Kinder und Jugendlichen können aufgrund ihrer Erkrankung das speziell für sie eingerichtete Zimmer nicht einfach verlassen. Gerade bei schönem Wetter ist das für sie sehr belastend, hier soll ihnen durch den Strandkorb etwas mehr Lebensqualität geboten werden.“

Zusammengekommen ist die Spende in Höhe von knapp 1.500 EURO bei zwei vom Familienzentrum organisierten Flohmärkten in Lamme und Tiergarten. „Wir haben keine Standgebühren erhoben, sondern um Spenden für die Kinderklinik des Klinikums Braunschweig gebeten“, erläutert Sabine Roddies, Koordinatorin im Ev.-luth. Kinder- und Familienzentrum St. Marien Lamme. „Ich habe mich dann an Frau Wolnik vom Förderverein gewandt, die mir vom Strandkorb erzählt hat. Ich war sofort begeistert, besonders weil die Spende dann wirklich zum Anfassen ist.“

Christine Wolnik, Vereinsvorsitzende der ‘Freunde und Förderer des Städtischen Klinikums Braunschweig e.V.‘, hat gerne geholfen:

„Für die Schaffung einer freundlichen Umgebung für die Kranken sind in unserem Gesundheitssystem eigentlich keine Gelder vorgesehen. Um hier im Klinikum zu helfen, bittet unser Verein um Spenden“. Schmunzelnd fügt sie zum Abschluss noch hinzu: „Wir haben für Interessierte noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, mit ihren Spenden die Arbeit des Klinikums zu unterstützen.“

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig / Jörg Scheibe

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Geschenke für Neugeborene im Klinikum Braunschweig

Freuen sich über die Spende der Eintracht Braunschweig Stiftung: Ehepaar Mischkalla mit Sohn Jonas zusammen mit dem Chefarzt der Frauenklinik und dem Ärztlichen n Direktor des Klinikums Braunschweig, Privatdozent Dr. Heiko Franz und Dr. Thomas Bartkiewicz. Mit dabei Eintracht-Maskottchen Leo, Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic, der Sportliche Leiter der Eintracht Marc Arnold sowie Miriam Herzberg, Vorstand der Eintracht Braunschweig Stiftung (v.l.n.r.).

Veröffentlicht am 22. Februar 2018

Die Eintracht Braunschweig beschenkt Eltern von Neugeborenen, die ihr Kind im Städtischen Klinikum Braunschweig, dem Krankenhaus Marienstift in Braunschweig oder im Städtischen Klinikum Wolfenbüttel zur Welt bringen und eine Affinität zu den Blau-Gelben haben.

1.300 Präsent-Boxen für Mini-Löwen wurden zu diesem Zweck an die Kliniken übergeben. Darüber hinaus stellte die Eintracht Braunschweig Stiftung den Krankenhäusern 400 Baby-Schlafsäcke für den guten Zweck zur Verfügung.

„Wir sind jedes Mal stolz darauf, dass uns werdende Eltern ihr Vertrauen schenken und uns als Geburtsklinik auswählen“, erläuterte Privatdozent Dr. Heiko Franz, Chefarzt der Frauenklinik des Klinikums Braunschweig. „Die Idee von Eintracht Braunschweig, bei uns geborenen ‚Mini-Löwen‘ eine ‚Eintracht-Fan-Grundausstattung‘ zu schenken, finde ich richtig toll, obwohl mein Herz als ehemaliger Bremer auch noch für einen anderen Verein schlägt."

Bildnachweis: Eintracht Braunschweig / Verena Meier


Zehn Pflegekräfte legten Prüfung zur „Fachkraft für operative und endoskopische Pflege“ ab

Veröffentlicht am 12. Februar 2018

Nach zwei Jahren berufsbegleitender Weiterbildung legten Anfang Februar zehn Pflegekräfte, eine aus dem Städtischen Klinikum Braunschweig und neun aus anderen Häusern der Region, erfolgreich ihre Prüfung zur „Fachkraft für operative und endoskopische Pflege“ ab. Die besten Absolventinnen sind Ida Jurtschick (Helios Klinikum Gifhorn) und Lisa Schuldes (Klinikum Wolfburg).
Um den Abschluss erreichen zu können, mussten 720 Unterrichtsstunden Theorie, 14 Monate Praxiseinsätze und drei Prüfungsteile (schriftlich, mündlich, praktisch) absolviert werden.

An dem abgeschlossen Kurs der Weiterbildung waren folgende Verbundkrankenhäuser beteiligt:

• AMEOS Klinikum Halberstadt GmbH
• Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift (Braunschweig)
• Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben Quedlinburg GmbH (Standorte Quedlinburg und Wernigerode)
• Helios Klinikum Gifhorn GmbH
• Helios Klinikum Hildesheim GmbH
• Helios Klinikum Salzgitter GmbH
• Helios Klinikum Uelzen GmbH
• Klinikum Wolfsburg

Seit 1984 wurden insgesamt 200 Gesundheits- und Krankenpfleger zu „Fachkrankenschwestern und -pflegern für den Operationsdienst“ und seit 2003 zu „Fachkräften für operative und endoskopische Pflege“ qualifiziert.

Am 1. März 2018 beginnt der 15. Weiterbildungslehrgang mit insgesamt 19 Teilnehmenden unter der Leitung von Petra Ebbeke-Funke. Die praktische Weiterbildung wird von Werner Müller übernommen. 

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig/Jörg Scheibe

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18 Teilnehmer/-innen schließen Weiterbildung zur staatlich anerkannten „Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege“ erfolgreich ab

Veröffentlicht am 21. Februar 2018

Mitte Februar fanden die staatlichen, mündlichen Abschlussprüfungen der Fachweiterbildung „Intensiv- und Anästhesiepflege“ im Bildungszentrum des Klinikums Braunschweig unter der Leitung von Ulrich Kreußel statt. Lehrgangsbeste waren Julia Hannemann aus dem Klinikum Braunschweig sowie aus den Verbundkliniken Diana Wassermann (HEH, Braunschweig), Alena Winterberg (Klinikum Wolfenbüttel) und Marco Wedler (Klinikum Wolfsburg).

Von den 18 Teilnehmenden kamen 11 aus dem Klinikum Braunschweig und 7 Teilnehmende aus den vertraglich angeschlossenen Verbundkliniken:

  • Herzogin-Elisabeth-Hospital (Braunschweig) 
  • Asklepios Kliniken Schildautal GmbH (Seesen)
  • Klinikum der Stadt Wolfsburg
  • Klinikum Wolfenbüttel gGmbH
  • St. Elisabeth Krankenhaus (Salzgitter-Bad)

Sie haben nach zweijähriger, berufsbegleitender Weiterbildung ihre staatliche Anerkennung zur „Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege“ erworben. In bisher 18 Lehrgängen wurden insgesamt bis heute 296 Pflegende zu Fachkräften für Intensiv- und Anästhesiepflege erfolgreich weitergebildet. Um den Abschluss zu erlangen, mussten 720 Stunden Unterricht und 13,5 Monate Praxiseinsätze sowie drei Prüfungsteile (schriftlich, mündlich, praktisch) erfolgreich absolviert und zahlreiche Leistungsnachweise erbracht werden. Im fachpraktischen Unterricht werden u. a. die Maßnahmen der medizinischen Fachgesellschaft zur Reanimation an hochmodernen Reanimationsmodellen trainiert.

Am 1. März 2018 beginnt der 19. Weiterbildungslehrgang mit 20 Teilnehmenden. Der Lehrgang startet mit dem gemeinsamen vierwöchigen Einführungsblock und endet im Februar 2020.

Bildnachweis: Jörg Scheibe/Klinikum Braunschweig

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Grillen für die Kinderkrebsstation

Freuen sich über das tolle Spendenergebnis: Robin Becker und Maskottchen Leo, Lennart Lühn, Chefarzt Prof. Dr. Hans Georg Koch, Steffen Ansorge, Eileen Ansorge und Simon Lindemann von den Wipshäuser Löwen. (v.l.n.r.)

Veröffentlicht am 16. Februar 2018

Es ist mittlerweile eine feste Tradition in Wipshausen, das Wintergrillen zugunsten der Kinderkrebsstation des Klinikums Braunschweig. Zum siebten Mal veranstaltete der Eintracht Braunschweig Fanklub „Wipshäuser Löwen“ im November 2017 ein Grillfest mit Getränkeverkauf. Fast 300 Gäste waren gekommen, um bei „Stadionbratwurst“, selbst gebackenen Plätzchen und Glühwein eine tolle Zeit zu haben.

Als Ehrengäste waren diesmal das Eintracht-Maskottchen Leo und der Braunschweiger Neuzugang Robin Becker, der in der Saison 2017/2018 die Verteidigung der Eintracht verstärkt, gekommen. „Robin und Leo haben uns beim Spendensammeln sehr geholfen. Leo war in Bestform und machte gerade den Kindern mit seinem Auftritt viel Spaß. Robin war sehr nett und hat geduldig alle Autogramm- und Fotowünsche erfüllt“, freut sich Lennart Lühn, 2. Vorsitzender der „Wipshäuser Löwen“. „Wir wollten 3.000 EURO sammeln, zusammengekommen sind aber 4.100 EURO! Auch im kommenden November werden wir wieder für den guten Zweck grillen.“

Eine Summe, für die sich Professor Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, bei allen Spendern und Beteiligten bedankte: „Ich möchte mich bei allen Spendern und Organisatoren danken. Das Engagement des Fanklubs begeistert mich immer wieder.“

Das Wipshäuser Grillfest zugunsten der Kinderkrebsstation Braunschweig wurde von Klothilde Ruddat und dem verstorbenen Harald Ansorge vom Sozialverband Wipshausen ins Leben gerufen. Die "Wipshäuser Löwen" haben es sich zur Aufgabe gemacht diese Tradition weiter zu führen. In der Gründungszeit starteten die „Wipshäuser Löwen“ mit 12 Mitgliedern, heute sind es circa 40.

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig / Peter Sierigk

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Von Fachkraft zu Fachkraft: Informationstag zum Berufsbild OP-Pflege am 17. Februar 2018

Veröffentlicht am 18. Januar 2018

Am Samstag den 17. Februar 2018 können interessierte Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen, Operationstechnische Assistenten/-innen sowie OP-Pflegefachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung zwischen 10:00 und 14:00 Uhr einen Einblick in das Berufsbild „OP-Pflege“ erhalten. Die Veranstaltung findet in Operationssälen des Klinikums Brauschweig am Standort Salzdahlumer Straße 90, 38126 Braunschweig, statt.

Im Rahmen einer Führung durch einen Operationssaal und an der Station „OP zum Anfassen“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von praktischen Demonstrationen Einblick in den beruflichen Alltag einer OP-Pflegefachkraft.

Erfahrene OP-Pflegefachkräfte geben Auskunft über den Beruf mit seinen vielfältigen Besonderheiten und Herausforderungen. Ein weiterer Informationsschwerpunkt sind die Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich.

Eine genaue Wegbeschreibung erhalten Sie im Haupteingang des Standorts.

Wir bitten um vorherige Anmeldung per Telefon unter der 0531 595 3764 oder per Mail an a.ottlik@klinikum-braunschweig.de



Institut für Klinische Transfusionsmedizin sucht dringend weitere Blutplättchenspender aus der Region Braunschweig

Michael Menrad, Diplom Ingenieur, spendet seit 2005 Thrombozyten

Da Blutpräparate nur begrenzt haltbar sind werden auch in der Region Braunschweig wieder dringend zusätzliche Spender gesucht!

Wer zwischen 18 und 55 Jahre alt ist und sich aktiv für Patienten in der Region einsetzen will, kann sich zu einer Blutplättchenspende im Klinikum melden.

Da die Blutpräparate nur begrenzt haltbar sind und deswegen immer „just in time“ produziert werden, ist die räumliche Nähe von Herstellung und Anwendung ein Vorteil. Die Spender sollten gut telefonisch erreichbar sein und in der Region Braunschweig wohnen.

Die Blutentnahme dauert ca. 90 Minuten und kann in regelmäßigen Abständen von vier Wochen durchgeführt werden. Die Eignung zur Spende wird im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung festgestellt. Grundvoraussetzung sind u.a. völlige Gesundheit und keine regelmäßige Medikamenteneinnahme.

Anne Heyland, Erzieherin, spendet seit 2006 Thrombozyten

Das Institut für Klinische Transfusionsmedizin des Klinikums Braunschweig führt seit März 2004 als einziges Krankenhaus in Braunschweig die maschinelle Blutplättchenentnahme (Thrombozytapherese) durch.

Kontakt: Telefonisch unter 0531/ 595- 3669 oder per E-Mail: Blutspendedienst@klinikum-braunschweig.de.