Weiterbildung zur "Fachkraft für operative und endoskopische Pflege"

Das Klinikum Braunschweig gGmbH bietet als staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte seit 1984 die Weiterbildung zur "Fachkraft für operative Pflege“ und seit 2002 auch für „endoskopische Pflege" an.
Diese Fachweiterbildung richtet sich an Gesundheits- und Krankenpflegekräfte und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte aus den Bereichen Operationsdienst und Endoskopie und endet mit dem staatlichen Abschluss "Fachkraft für operative und endoskopische Pflege".

Für Nachfragen stehen Ihnen gern zur Verfügung:

Petra Ebbeke-Funke
Leitung der Weiterbildung
Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH
Bildungszentrum
Naumburgstr. 15
38124 Braunschweig
Tel.: 0531 595 40 08
Fax: 0531 595 41 03
E-Mail: p.ebbeke@klinikum-braunschweig.de
Sekretariat Tel.: 0531 595 - 40 02 oder -40 03

Werner Müller
Praxisanleiter der Weiterbildung
Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH
Bildungszentrum
Naumburgstr. 15
38124 Braunschweig
Tel.: 0531 595 40 39
Fax: 0531 595 41 03
E-Mail: werner.mueller@klinikum-braunschweig.de
Sekretariat Tel.: 0531 595 - 40 02 oder -40 03

Die Kurzinformation zur Weiterbildung entnehmen Sie bitte unseren Flyer hier als PDF-Datei. (Stand: April 2017)

Gesetzliche Grundlage

Die gesetzliche Grundlage der Weiterbildung bilden das Niedersächsische Gesundheitsfachberufegesetz (NGesFBG) vom 15. September 2016 und die Verordnung über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen vom 18. März 2002 (in der zurzeit gültigen Fassung).

Durchführung im Verbundsystem

Das Städtische Klinikum Braunschweig gGmbH ist das verbundleitende Krankenhaus und führt die Weiterbildung mit folgenden Verbundkliniken durch:

  • Ameos Klinikum St. Salvator Halberstadt GmbH
  • Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift, Braunschweig
  • Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben Quedlinburg GmbH (Standorte
    Quedlinburg und Wernigerode)
  • Helios Klinik Herzberg/Osterode GmbH
  • Helios Klinikum Hildesheim GmbH
  • Helios Klinikum Gifhorn GmbH
  • Helios Klinikum Salzgitter GmbH
  • Helios Klinikum Uelzen GmbH
  • Herzogin-Elisabeth-Hospital, Braunschweig
  • Klinikum der Stadt Wolfsburg
  • Klinikum Wolfenbüttel gGmbH
  • Vinzenz-Verbund Hildesheim (St. Elisabeth-Krankenhaus, Salzgitter)

Zugangsvoraussetzungen:

Zugang zur Weiterbildung kann erhalten, wer berechtigt ist, die staatlich anerkannte Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in zu führen.

Vorhanden sein sollten:

Strahlenschutzkurs, PC, Internet und Email-Adresse

Lehrgangskosten:
Auf Anfrage - bitte klären Sie eine eventuelle Kostenübernahme rechtzeitig mit dem Arbeitgeber.

Weiterbildungsziele:
Die Weiterbildung soll zur Wahrnehmung der vielfältigen Aufgaben in den verschiedenen Fachgebieten der operativen und endoskopischen Pflege, Diagnostik und Therapie befähigen. Sie soll es ermöglichen, geschlechts- und altersspezifische, soziale und ethnologische Unterschiede der Personen, auf die sich die berufliche Tätigkeit bezieht, zu erfassen und zu berücksichtigen.

Form und Dauer der Weiterbildung:
Die Weiterbildung dauert 2 Jahre und findet berufsbegleitend im Verbund mit anderen Kliniken statt. Der theoretische Unterricht umfasst 720 Unterrichtsstunden und wird in Form eines vierwöchigen Anfangsblocks und anschließend in Form von Einzelunterrichtstagen à 8 Stunden, vorwiegend mittwochs, angeboten.
Die Aufteilung der Unterrichtsstunden erfolgt in:

  • Allgemeine pflegerelevante Kenntnisse (160 Unterrichtsstunden)
  • Operative und endoskopische Pflege (380 Unterrichtsstunden)
  • Pflegerelevantes Grundwissen aus Bezugswissenschaften (180
    Unterrichtsstunden)

 Die praktische Weiterbildung dauert insgesamt 14 Monate und zwar

  • 5 Monate in diagnostischen und therapeutischen Funktionsbereichen der Allgemein- und Abdominalchirurgie
  • 3 Monate in diagnostischen und therapeutischen Funktionsbereichen der Unfallchirurgie oder Orthopädie
  • 6 Monate in Abteilungen mit endoskopischen oder minimalinvasiven Eingriffen, davon ein Einsatz in der Gastroenterologie, sowie Einsätze in mindestens zwei weiteren Abteilungen (z.B. Urologie, Kardiologie, Neurochirurgie)

Staatliche Abschlussprüfung
Die staatliche Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Ist die Prüfung bestanden, so wird die staatliche Erlaubnis zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung "Fachkraft für operative und endoskopische Pflege" erteilt.

Der Nachweis der berufspädagogischen Qualifikation zur Praxisanleitung gilt gemäß des Runderlasses des niedersächsischen Kultusministeriums „Praxisanleitung nach dem Altenpflegegesetz, dem Krankenpflegegesetz und dem Notfallsanitätergesetz (RdErl. D. MK v. 19.5.2014 – 45-80009/10/2/b--“ (VORIS 21064) mit erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung als erbracht.

Zulässige Fehlzeiten
10 % in den Praktika
10 % vom Unterricht

Leistungsnachweise/Prüfungen

  • Bewertungen in den vorgeschriebenen Einsatzbereichen
  • Testate (praktisch/theoretisch)
  • Klausuren
  • Leistungsüberprüfung 1. WB-Jahr (schriftlich/praktisch)
  • Referate
  • Schriftliche Abschlussprüfung
  • Praktische Abschlussprüfung (OP und Endoskopie/Minimalinvasive Chirurgie)
  • Mündliche Abschlussprüfung

Die Nachweise über die Teilnahme am theoretischen Unterricht und den Praktika sind obligates Zulassungskriterium für die staatlichen Abschlussprüfungen (Zulassung durch die zuständige Aufsichtsbehörde).

Fortbildungspunkte:
Im Rahmen der Mitgliedschaft "Registrierung beruflich Pflegender®" werden bei erfolgreicher Teilnahme am berufsbegleitenden Weiterbildungslehrgang zur „Fachkraft für operative und endoskopische Pflege“ 40 Fortbildungspunkte anerkannt und bescheinigt.