HNO-Klinik: Geschichte

Geschichtliche Entwicklung der HNO-Klinik

Die Hals-, Nasen-, Ohrenklinik Braunschweig kann inzwischen auf eine 50-jährige Geschichte zurückblicken.

Die Anfänge ihrer jetzigen Form gehen auf das Jahr 1962 zurück. Damals erfolgte die Zusammenlegung dreier Belegabteilungen. Als Standort wurde das ehemalige Städtische Krankenhaus Holwedestrasse gewählt (Benno von Holwede, Geheimer Sanitätsrat, Leiter der Krankenanstalt von 1878 bis 1924) .

Mit Planung und Aufbau wurde Prof. Dr. Hans- Heinrich Stenger beauftragt. In seiner Amtszeit von 1962 bis 1979 erreichte Prof. Stenger eine Vergrößerung auf 54 Betten, die Einrichtung einer Ambulanz, die erste Modernisierung und Vergrößerung des Operationstraktes sowie die Einrichtung einer der ersten Abteilungen für Stimm- und Sprachheilkunde  in Deutschland.

1980 übernahm Prof. Dr. Karsten Paulsen die Leitung der Klinik. Prof. Paulsen veranlasste einen weiteren Ausbau der Klinik. Insbesondere konnte die Bettenzahl auf 60 erhöht werden, der Operationsbereich modernisiert werden. 1988 wurde die Abteilung für Neurootologie unter Leitung von Dr. M. Martins eingerichtet.

Seit 1994 leitete Prof. Dr. Heinz-Georg Schroeder die HNO-Klinik. Prof. Schroeder erweiterte das operative Spektrum um die Versorgung von Gesichtsschädelfrakturen, osteoplastische Eingriffe am Gesichtsschädel sowie die Schädelbasischirurgie. Bei dieser Art operativer Eingriffe besteht eine enge Zusammenarbeit mit der seit 1996 aufgebauten neurochirurgischen Klinik im städtischen Klinikum Braunschweig unter Leitung von Prof. Dr. Wolf Peter Sollmann.

Im September 2013 übernahm Prof. Dr. Andreas Gerstner die Leitung der Klinik von Prof. Dr. Heinz-Georg Schroeder, der nach 19 Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Die "Klinikum aktuell"- Jubiäumsbeilage: 50 Jahre HNO-Klinik Braunschweig kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.