Abteilung für Brusterkrankungen: Aktuelles

Brustkrebsvortrag:„Durchs Mikroskop geschaut“

Veröffentlicht am 5. Mai 2017

Das Städtische Klinikum Braunschweig und der Krebsnachsorgeverein Braunschweig e. V. laden am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 18 Uhr zum Vortrag, „Durchs Mikroskop geschaut“ in den Hörsaal der Pathologie, Klinikum Braunschweig, Celler Straße 38, ein.

Im Vortrag von Dr. Ansgar Dellmann, Pathologisches Institut, Chefarzt Privatdozent Dr. Heiko Franz und Dr. Irene Hainich vom Brustzentrum werden neben einen ersten Erfahrungsbericht, auch die Themen Tumorbiologie und individualisierte Therapie behandelt. Schwerpunkte sind hierbei, die Indikationen und Ergebnisse der sogenannten neoadjuvanten Therapie, die Indikation des Gen-Imprint-Tests und der Einsatz neuer Substanzen. Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Zum Veranstaltungsformat:
Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit diesen Vorträgen bieten das Klinikum und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.


14 Schülerinnen und Schüler spenden 188 Euro zur Herstellung der Herzkissen für Brustkrebspatientinnen

Veröffentlicht am 28. Februar 2017

Die Schülerinnen und Schüler des Lessing Gymnasiums in Wenden überreichten Irmtraud Diem, Leiterin der Braunschweiger Patchworkgruppe „Brunswiek-Stars“ 188 Euro. Die Patchworkgruppe kaufte mit dem Geld neue Stoffe und stellte neue farbenfrohe Herzkissen für Patientinnen der Abteilung für Brusterkrankungen des Städtischen Klinikums Braunschweig her.

In der Arbeitsgemeinschaft „humanitäre Schule“ unterstützen engagierte Schülerinnen und Schüler ein bis zwei gemeinnützige Projekte im Jahr. Schülerin Paula Böke informierte sich vor Ort im Brustzentrum über die Möglichkeiten Gutes zu tun. Dort erfuhr Sie von der Patchworkgruppe „Brunswiek-Stars“. „In unserer Arbeitsgemeinschaft humanitäre Schule möchten wir auf wichtige Projekte, Vereine oder Einrichtungen aufmerksam machen, welche öfters leider in der Gesellschaft in den Hintergrund treten“, erzählt Paula Böke, Leiterin der AG humanitäre Schule. „Die Arbeit der Patchworkgruppe hat uns sehr interessiert. Das Projekt der Herzkissen kannten wir so vorher noch nicht. Bei einem Kuchenbasar an unserer Schule machten wir auf das Projekt aufmerksam und sammelten dafür Geld. Ein wichtiger Aspekt für uns ist, dass wir genau wissen, wo das Geld ankommt und für was es genutzt wird“, so Böke weiter.
Irmtraud Diem, Leiterin der Patchworkgruppe „Brunswiek-Stars“ freute sich sehr über das Engagement der Schülerinnen und Schüler. „Im Namen meiner Patchworkgruppe bedanke ich mich sehr für die Spende. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Mit dem Geld haben wir tolle Stoffe für die Herzkissen gekauft. So hat das Nähen noch mehr Spaß gemacht.“ „Auch wir möchten uns herzlich für das Engagement bedanken. Es ist toll, dass das Lessing Gymnasium ein solches Angebot für Schülerinnen und Schüler anbietet und dadurch schon früh Menschen für Themen, wie Brustkrebs sensibilisiert. Die Damen von Brunswick-Stars unterstützen uns schon seit mehreren Jahren. Mit ihren Herzkissen erhellen und erleichtern sie den Alltag unserer Patientinnen“, sagt Oberärztin Dr. Irene Hainich, leitende Ärztin der Abteilung für Brusterkrankungen am Standort Celler Straße.

Bereits über 2000 Herzkissen hat die Braunschweiger Patchworkgruppe „Brunswiek-Stars“ in den vergangenen Jahren für brustkrebskranke Patientinnen des Klinikums Braunschweig gespendet. Jede Menge Stoff, Garn und Füllmasse steckt in ihnen, aber nicht nur das: Die Herzkissen der „Brunswiek-Stars“ tragen eine wichtige Botschaft in sich. Mit den farbenfrohen und weichen Kissen zeigen die Näherinnen den krebskranken Frauen, dass es jemanden gibt, der im wahrsten Sinne des Wortes „ein Herz für sie hat“. Die herzigen Geschenke haben aber auch eine ganz praktische Funktion, denn unter dem Arm getragen, dämpfen sie Stöße und lindern Schmerzen nach einer Operation. Bereits seit September 2009 nähen die Frauen der Braunschweiger Patchworkgruppe Herzkissen. Inspiriert wurden sie damals von einer dänischen Krankenschwester aus den USA.

Stoffspenden werden auch für die weitere Realisierung des Projekts benötigt. Wer die „Brunswiek Stars“ beim Herstellen der Herzkissen unterstützen will, kann sich bei Irmtraud Diem melden; Telefon: (0 53 05) 26 74.

Unterstützung ist auch durch eine zweckgebundene Spende an den Förderverein „Freunde und Förderer des Städtischen Klinikums Braunschweig e.V.“ des Städtischen Klinikums Braunschweig möglich:

„Freunde und Förderer
des Städtischen Klinikums Braunschweig e.V.“
Betreff: „Herzkissen“
IBAN: DE 8630 0606 0100 0338 7402
BIC: DAAEDEDDXXX
Konto: 000 3387 402
BLZ: 270 906 18
Deutsche Apotheker- und Ärztebank


Den eigenen Tumor verstehen! Neues Beratungsangebot am Klinikum Braunschweig für Brustkrebspatientinnen

Priv.-Doz. Dr. Heiko B. G. Franz, Chefarzt der Frauenklinik, (links) und Dr. Ansgar Dellmann, leitender Oberarzt im Institut für Pathologie, sitzen an Mikroskopen.

Veröffentlicht am 28. Dezember 2016

Das Brustzentrum der Frauenklinik und das Institut für Pathologie des Klinikums Braunschweig haben ein neues Beratungsangebot für Ihre Brustkrebspatientinnen entwickelt. Gemeinsam mit den Betroffenen, wollen die Ärzte am Mikroskop die biologischen Eigenschaften des Tumors darstellen. Nach ersten Gesprächen zeigt sich, dass die Patientinnen die Diagnose durch die konkreten Erläuterungen besser verstehen und die Folgen und Nebenwirkungen der Behandlungen eher für sich akzeptieren können.
Aufgezeigt werden auch die Möglichkeiten einer detaillierten Befundung. Denn diese können für die Therapieentscheidung von großer Bedeutung sein. Aus der biologischen Beschaffenheit des Tumors erhalten die behandelnden Ärzte wichtige Informationen für die weitere Behandlung. Dies betrifft z. B Fragen nach der Reihenfolge der Behandlungsschritte: Ist es sinnvoller erst zu operieren oder erst zu bestrahlen oder erst mit Medikamenten zu behandeln? Auch Einschätzungen über einen weiteren Verlauf der Erkrankung, z. B. die Frage nach dem Rückfallrisiko, lassen sich aufgrund der biologischen Eigenschaften treffen.
Dieses Angebot ist nur für einen begrenzten Teilnehmerinnenkreis möglich und sinnvoll. Anmeldungen für ein Beratungsgespräch nimmt das Sekretariat des Brustzentrums persönlich oder telefonisch unter der Nummer 0531 595-3707 entgegen. Informationen können auch unter der E-Mail-Adresse frk_sekr@klinikum-braunschweig.de  angefordert werden.


Klinikum zählt erneut zu Deutschlands besten Krankenhäusern Platz 41 unter den Top 100 Kliniken des FOCUS-Rankings 2016

Veröffentlicht am 28. November 2016

das Städtische Klinikum Braunschweig steht im großen Klinik-Ranking des Magazins Focus unter den Hundert besten Kliniken Deutschlands auf Platz 41 (bei insgesamt 1143 untersuchten Krankenhäusern). Rechnet man die Universitätsklinika, die die vorderen Plätze der Liste einnehmen heraus, sind nur zehn nicht-universitäre Kliniken von insgesamt 100 "Top-Kliniken" in Deutschland vor dem Klinikum Braunschweig. Insgesamt wurden 16 Fachgebiete und Erkrankungen bewertet, wie zum Beispiel Brustkrebs, Herzchirurgie, Strahlentherapie oder Prostatakrebs, wobei das Klinikum besonders in den Bereichen Prostatakrebs und Strahlentherapie zur Spitzengruppe zählt und auch bei Brustkrebs, Herzchirurgie und multiple Sklerose empfohlen wird. Darüber hinaus liegt das Klinikum Braunschweig auf dem vierten Platz in Niedersachsen.

"Dieses Ergebnis bestätigt erneut den guten Ruf, den die 35 Kliniken, selbständigen klinischen Abteilungen und Institute am Klinikum Braunschweig nicht nur bei Patienten, sondern insbesondere auch bei niedergelassenen Ärzten genießen", ist sich Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert sicher. Gleichzeitig betont er: "Im Vergleich zum letzten Jahr sind wir zwei Stellen höher gerutscht und belegen nun Platz 41 in der Spitzengruppe deutscher Krankenhäuser dies ist für uns ein besonderer Ansporn, auch weiterhin besser zu werden, um die Patientenbedürfnisse und die Erwartungen der zuweisenden Ärzte erfüllen zu können."

Die Focus-Klinikliste stellt den bisher umfangreichsten Vergleich von über 1000 Krankenhäusern in Deutschland dar. In die Bewertung bezogen die Focus-Redaktion sowie das unabhängige Institut MINQ aus München mehrere Kriterien ein: Reputation/Empfehlung, Medizin-Score, Hygienestandard, Pflegestandard, Patientenzufriedenheit, ob die Kliniken für Diabetiker geeignet sind, Anzahl der Fachärzte, Anzahl der Pflegekräfte und die Fallzahlen.

"Gerade das Vertrauen der zuweisenden Ärzte aus der ganzen Region freut uns sehr", so der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz. Denn deren Empfehlungen haben bei der Befragung wesentlich zum Ergebnis beigetragen. "Auch in Zukunft wollen wir partnerschaftlich im Sinne der Patienten zusammenarbeiten."

Doch nicht nur die medizinische, sondern auch die pflegerische Qualität wurde zur Bewertung herangezogen. Dafür wurden die Qualifikation der Pflege- und Fachpflegekräfte sowie das medizinisch-pflegerische Angebot überprüft: "Ich bin stolz, dass unsere über 2.100 Mitarbeiter/-innen im Pflege- und Funktionsdienst zu diesem Erfolg beigetragen haben", so Pflegedirektor Ulrich Heller.

Brustzentrum 
Mit der Behandlung von Brustkrebs im Rahmen eines zertifizierten Brustzentrums gehört die Abteilung für Brusterkrankungen in der Frauenklinik mit der leitenden Ärztin Dr. Irene Hainich und dem Chefarzt Privatdozent Heiko B. G. Franz zu den empfohlenen Kliniken in Deutschland. Die sehr hohen Werte in der medizinischen Qualität, der Hygiene und dem Pflegestandard, sowie die sehr gute Patientenzufriedenheit haben zur wiederholten sehr guten Platzierung beigetragen. Auch hier wird die Eignung für Diabetiker besonders hervorgehoben.

Fazit
"Auch die gute Bewertung unserer Hygiene zeigt, dass sich Patienten bei uns nicht nur in guten, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes sauberen Händen befinden. Die Arbeit unserer Klinikhygiene und aller Mitarbeiter in der Patientenversorgung wird durch dieses Urteil des FOCUS ausgezeichnet", so der Ärztliche Direktor Bartkiewicz. Auch für Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert ist nach dem Ranking selbstverständlich: "Wir werden weiterhin mit unserem Zwei-Standorte-Konzept den medizinischen Fortschritt für Braunschweig gestalten. Im Vordergrund werden auch in Zukunft die medizinische Leistungsfähigkeit und der Servicegedanke stehen.

Als "Top-Kliniken" des FOCUS Ärzterankings am Klinikum Braunschweig zählen auch:

Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie
Klinik für Urologie und Uroonkologie
Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Neurologische Klinik


Vortrag: „Brustkrebs – Welchen Einfluss haben Bewegung und Ernährung?“

Veröffentlicht am 3. Oktober 2016

Das Ambulante REHA-Zentrum des Städtischen Klinikums Braunschweig und der Krebsnachsorgeverein Braunschweig e.V. laden am Montag, 10. Oktober 2016, um 18 Uhr zum Vortrag, „Brustkrebs – Welchen Einfluss haben Bewegung und Ernährung?“ in den Gemeindesaal der Katharinenkirche, An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig, ein.

Im Mittelpunkt des Vortrages von Claudia Sachtler, Dipl. Sportlehrerin und Elisabeth Fröhling, Dipl. Ökotrophologin im Ambulanten REHA-Zentrum des Städtischen Klinikums Braunschweig, stehen Aspekte der Bewegung und Ernährung bei einer Brustkrebserkrankung. Vor allem die Fragen, welche Sportarten sich positiv auf den Körper auswirken und ob Krebsdiäten sinnvoll sein können, werden geklärt. Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Zum Veranstaltungsformat:
Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit diesen Vorträgen bieten das Klinikum und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.


Vortrag: „Aktuelle Entwicklung in der systemischen Therapie des Brustkrebses“

Veröffentlicht am 27. Juli 2016

Gemeinsam mit der Beratungsstelle für Krebskranke des Vereins Krebsnachsorge Braunschweig e.V. lädt das Klinikum Braunschweig am Donnerstag, 25. August, von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr, zu dem Vortrag von Privatdozent Dr. Heiko B. G. Franz „Aktuelle Entwicklung in der systemischen Therapie des Brustkrebses“ ins Bildungszentrum, Raum Wolfsburg, Naumburgstraße 15, 38126 Braunschweig, ein. Der Eintritt ist kostenfrei.

Der Vortrag von Privatdozent Dr. Heiko B. G. Franz informiert über neue Aspekte der medikamentösen Therapieverfahren, die der Behandlung von Brustkrebs dienen. Hierbei werden die einzelnen Therapieformen Chemotherapie, (Anti-)Hormontherapie, Antikörpertherapie, die Therapie mit Bisphosphonaten sowie mögliche neue Antitumor-Medikamente vorgestellt. Neben den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Therapieformen erfahren die Interessierten auch, zu welchem Zeitpunkt die jeweilige Therapie eingesetzt wird.

Privatdozent Dr. Heiko B. G. Franz kann als Chefarzt der Frauenklinik sein Wissen aus erster Hand vermitteln und ganz individuell auf Fragen eingehen.

Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit diesen Vorträgen bieten das Klinikum und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.

Mit der Behandlung von Brustkrebs im Rahmen eines zertifizierten Brustzentrums gehört die Abteilung für Brusterkrankungen in der Frauenklinik mit der leitenden Ärztin Dr. Irene Hainich und dem Chefarzt Privatdozent Heiko B. G. Franz zu den von der Zeitschrift Focus empfohlenen Kliniken in Deutschland.


Nachbericht: Genetische Beratung – mehr als nur eine Stammbaumanalyse

Leitende Oberärztin Dr. Maria-Irene Hainich des Brustzentrums am Klinikum.
Referent Dr. Bernd Auber, Oberarzt im Institut für Humangenetik an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Veröffentlicht am 17. Mai 2016

Im Rahmen der Behandlung von Brust- und gynäkologischen Tumoren, aber auch von Tumoren des Magen/Darm-Traktes spielt die Frage nach einer genetischen Veranlagung eine immer größere Rolle für die individuelle Therapie und die gleichzeitige Beratung der Familie.
Am 4. Mai veranstaltete das Brustzentrum des Klinikums gemeinsam mit der Beratungsstelle für Krebskranke des Vereins Krebsnachsorge Braunschweig e.V. eine Vortragsveranstaltung im Bildungszentrum. Das Thema des Abends war „Brustkrebs, Darmkrebs und Co: Erbliche Tumorerkrankungen?“, referiert von Dr. Bernd Auber, Oberarzt am humangenetischen Institut der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Der Vortrag informierte über wichtige Aspekte der Genetik zur Überprüfung verschiedener Krebserkrankungen. So erhielten die Interessierten Antworten auf die Fragen - wann eine genetische Beratung sinnvoll ist und was der Nachweis einer erblichen Tumorerkrankung für Erkrankte und deren Familienmitglieder bedeutet.

Die Veranstaltung fand mit 45 Interessierten regen Zuspruch. Nach dem Impulsvortrag gab es bei Kaffee und Keksen, die Möglichkeit direkt mit dem Referenten, den Mitarbeiterinnen des Brustzentrums und des Krebsnachsorgevereins in Kontakt zu treten und mögliche Fragen und Bedenken zu stellen. Zusätzlich gab es einen Informationsstand der Rexrodt von Fricks Stiftung – einer Stiftung für krebskranke Mütter und ihren Kindern. Dort wurden die Stiftungsprojekte „gemeinsam gesund werden“ (Onkologische Rehabilitationsmaßnahme) und „Zusammen stark werden“ (Mutter-Kind Schwerpunktkur nach Krebs) vorgestellt.

Dr. Maria-Irene Hainich, leitende Oberärztin des Brustzentrums moderierte die Veranstaltung. „Diese Vortragsreihe gemeinsam mit dem Krebsnachsorgeverein ist für mich und mein Team ein wichtiges Anliegen. Wir möchten neben dem medizinisch-pflegerischen Aspekt auch ein Ohr und Auge für Betroffene und deren Familien sein, indem wir sie begleiten und beraten. Meinen Patientinnen sage ich immer, wir möchten eine Leitlinie für Sie durch den Dschungel der Krebsbehandlung sein.“
Dr. Bernd Auber vermittelte sein Wissen aus erster Hand und ging ganz individuell auf alle Fragen ein. „In der genetischen Beratung versuche ich stets als Berater zu agieren, sprich meine subjektive Meinung steht an letzter Stelle. Bei uns im Institut versuchen wir alle Informationen, die wir erhalten den Patientinnen und Patienten offen zu legen. Sie selbst sollen unabhängig von unserer Meinung eine Entscheidung treffen.“

Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit diesen Vorträgen bieten das Klinikum und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.

„Eine Kernbotschaft, die ich für mich aus dem Vortrag mit nach Hause nehmen werde, ist, dass es sich lohnen kann, zur genetischen Beratung zu gehen. Man sollte dabei immer auch an seine Angehörige denken, denn nur weil bei mir nichts gefunden wurde, besteht die Möglichkeit, dass es meine Kinder oder Enkel trifft“, so eine Zuhörerin der Veranstaltung.
Die Vortragsreihe geht im August weiter. Den genauen Termin und weitere Informationen erhalten Sie in Kürze auf unserer Homepage.


Vortrag zum Thema: „Brustkrebs, Darmkrebs und Co: Erbliche Tumorerkrankungen?“

Referent Dr. Bernd Auber, Oberarzt im Institut für Humangenetik an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Veröffentlicht am 2. März 2016

Gemeinsam mit der Beratungsstelle für Krebskranke des Vereins Krebsnachsorge Braunschweig e.V. lädt das Klinikum Braunschweig am Mittwoch, 4. Mai, von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr, zu dem Vortrag von Dr. Bernd Auber „Brustkrebs, Darmkrebs und Co: Erbliche Tumorerkrankungen?“ ins Bildungszentrum, Großer Saal, Naumburgstraße 15, 38126 Braunschweig, ein. Der Eintritt ist kostenfrei.

Der Vortrag von Dr. Bernd Auber informiert Sie über wichtige Aspekte der Genetik zur Überprüfung verschiedener Krebserkrankungen. Fragen danach, wann eine genetische Beratung sinnvoll ist und was der Nachweis einer erblichen Tumorerkrankung für Erkrankte und deren Familienmitglieder bedeutet, werden an dem Abend beleuchtet.

Im Rahmen der Behandlung von Brust- und gynäkologischen Tumoren, aber auch von Tumoren des Magen/Darm-Traktes spielt die Frage nach einer genetischen Veranlagung eine immer größere Rolle für die individuelle Therapie und die gleichzeitige Beratung der Familie.
 
Dr. Bernd Auber kann als Oberarzt am Humangenetischen Institut der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Wissen aus erster Hand vermitteln und ganz individuell auf Ihre Fragen antworten.

Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit diesen Vorträgen bieten das Klinikum und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.


Telefonaktion zum Weltkrebstag am 4. Februar 2016

Veröffentlicht am 19. Januar 2016

Mit einer Telefonaktion von 17 bis 19 Uhr für Patienten/-innen und Angehörige beteiligt sich das Cancer Center Braunschweig am Weltkrebstag.

Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen am Telefon, persönlich und individuell, von 17 Uhr bis 19 Uhr.

Das Cancer Center des Klinikums nimmt den Weltkrebstag zum Anlass, Fragen von Patientinnen, Patienten und Angehörigen zu beantworten. Scheuen Sie sich nicht, zum Hörer zu greifen und mit den Spezialistinnen und  Spezialisten zu sprechen. Die Aktion wird von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft unterstützt.

Der Weltkrebstag will das Vorbeugen, Erforschen und Behandeln von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein rücken. Er wurde 2006 ins Leben gerufen. Es beteiligen sich fast 300 Organisationen in weltweit 86 Ländern – darunter auch die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Zum Download des Veranstaltungsplakates klicken Sie hier.

Während der Telefonaktion erreichen Sie den Chefarzt der Frauenklinik und des Brustzentrums persönlich zu den jeweiligen Thema unter folgender Nummer:

 

 

0531 595-4560 - Brustkrebs                                                
Privatdozent Dr. Franz, Chefarzt Frauenklinik