Kiwi-Forschertage 2015 kamen bei Mädchen und Jungen gut an

Auch dieses Jahr fanden wieder die Kiwi (Kinderwissenschaftler)-Forschertage für interessierte Mädchen und Jungen in den Osterferien, initiiert vom Haus der Wissenschaft Braunschweig, statt. Vierzehn Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren waren am Montag, 30. März 2015, zu Gast in der Apotheke des Städtischen Klinikums Braunschweig. Der Apotheker William Ngaoudjio führte die Kinder durch die Apotheke und beantwortete die Fragen der wissbegierigen jungen Wissenschaftler. Neben dem Einblick in die Räumlichkeiten erhielten die Kinder spannende Informationen über die Herstellung und den Nutzen verschiedener Medikamente.

Im Anschluss daran stellten die kleinen Wissenschaftler mit den Apothekern Anne Barrois und Markus Dzierza giftgrüne Badekugeln her. Somit bekamen sie die Möglichkeit, selbst einmal Apotheker zu sein. Nicht nur der Einblick in die Apotheke, sondern auch das eigenständige Experimentieren machte den Kindern Freude. „Mir macht es einfach Spaß zu experimentieren, daher bin ich dieses Jahr wieder in das Klinikum Braunschweig gekommen“ sagte Pauline, die schon letztes Jahr an der Veranstaltung teilgenommen hat.
Unter den Wissenschaftlern befanden sich unter anderem die Mädchen Veda und Malia, zwei Nachwuchsreporterinnen, die fleißig das Geschehen dokumentierten, fotografierten und die Apotheker interviewten. Aus den gesammelten Beiträgen der jungen Reporter, soll zum Abschluss der Forschertage die Zeitung „Kiwi-Kosmos“ entstehen.

Am Dienstag, 31. März 2015 besuchten die jungen Forscher die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in der Holwedestraße. Die Stationsleitung der Neuropädiatrie (K1) und der Station für Schul- und Kleinkinder (K2), Andrea Tetzel, führte die Kinder durch die Gänge des Krankenhauses. Gezeigt wurden unter anderem die Röntgenabteilung, das CT-Gerät, die Notaufnahme, ein Rettungswagen und das Gerinnungslabor. In der Kinderklinik durften sie die verschiedenen Stationen und deren Zimmer anschauen. Während der Führung erklärte Frau Tetzel die Räumlichkeiten und beantwortete viele Fragen der neugierigen Wissenschaftler. Zum Abschluss durften die 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen eigenen Körperpass erstellen. Sie erhielten die Möglichkeit, selbstständig das Gewicht, die Größe, sowie den Kopfumfang zu bestimmen. Darüber hinaus wurden der Blutdruck, der Blutzucker und die Temperatur gemessen. Die gewonnen Daten trugen die Kinder anschließend fleißig in ihren persönlichen Körperpass ein. Besonders der Umgang mit den medizinischen Geräten fanden die Kinderwissenschaftler interessant. Zum Abschied bekamen alle noch Geschenktüten.