Informationsabende zu Schwangerschaft und Geburt

Veröffentlicht am 13. November 2017

Die Geburtshilfe des Klinikums lädt am Dienstag, 21. November 2017, um 19 Uhr zum Informationsabend für werdende Eltern in das Bildungszentrum, Naumburgstraße 15, 38126 Braunschweig, ein.

Je näher der Geburtstermin rückt, desto mehr Fragen beschäftigen die werdenden Eltern. Ob es nun um die Geburt selbst oder um die Unterbringung und Versorgung geht.

Lernen Sie unsere Geburtsklinik und das Team kennen. Während eines Vortrages geben Ihnen unsere Spezialisten, wie Fachärzte/-ärztinnen der Frauenklinik, Kinderärzte/-ärztinnen, Pflegefachkräfte und Hebammen, einen Einblick in die Arbeit im Kreißsaal und beantworten alle Fragen, die Sie beschäftigen.

Zusätzlich zu dem Impulsvortrag wird es einen Kurzvortrag, von den Mitarbeitern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung über die Langzeitstudie „LöwenKIDS-Studie“ zur Entwicklung des Immunsystems von Kindern in Braunschweig, geben,

Die kostenfreien Veranstaltungen finden einmal pro Monat um 19:00 Uhr im Bildungszentrum statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die aktuelle Terminübersicht finden Sie hier.


Damit Sie besser schlafen können Klinikum Braunschweig eröffnet Schlaflabor

Veröffentlicht am 6. Oktober 2017

Das neu eingerichtete Schlaflabor des Klinikum Braun-schweig hilft Menschen, deren Lebensqualität und Gesund-heit durch schlechten Schlaf eingeschränkt ist.

Wer kennt das nicht? Man geht immer früh schlafen und fühlt sich dennoch am nächsten Tag ständig wie gerädert, ist müde und weiß einfach nicht warum. Um Betroffenen zu helfen, gibt es im Klinikum Braunschweig seit dem 4. Oktober ein neu eingerichtetes Schlaflabor.

„Mit unserem neuen Angebot füllen wir eine Lücke in der medizinischen Versorgung in Braunschweig, die durch die Schließung des St. Vincent Krankenhauses entstanden ist“, erläutert Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Klinikum Braunschweig. „Das Labor in der Celler Straße verfügt über vier speziell ausgestattete Patientenzimmer und einen zusätzlichen Raum, in dem sich die Monitoring- und Aufzeichnungsgeräte befinden. Die Bau- und Aus-stattungskosten belaufen sich auf knapp 140.000 EURO.“

Nach der Errichtung des Regiegebäudes für die neu geschaffene Medizinische Klinik VII - der Klinik für Pneumologie und Beat-mungsmedizin - in der Salzdahlumer Straße, werde das Schlaflabor dorthin umziehen und auf acht Betten erweitert, so Dr. Bartkiewicz weiter.

„Dauerhafte starke bis extreme Tagesschläfrigkeit sind Zeichen für eine schlechte Schlafqualität“, erläutert Privatdozent Dr. Thomas Fühner, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, zu der das Labor gehört. „Ursachen hierfür können z.B. Atemaussetzer während des Schlafens, die sogenannte Schlafapnoe, sein.“

 „Im Schlaflabor werden während der ganzen Nacht Körperfunktionen wie Hirnströme, Augenbewegungen, Atmung, Muskelspan-nung oder Sauerstoffsättigung des Blutes, aufgezeichnet“, erklärt Jörn Schröder-Richter, Leiter des Schlaflabors. „Mit Hilfe der dabei gewonnen Daten wird ein Schlafprofil erstellt. Daraus können Rückschlüsse die Ursachen für den schlechten Schlaf gezogen und entsprechende Therapiemaßnahmen eingeleitet werden. Der Aufenthalt im Schlaflabor dauert in der Regel zwei bis drei Nächte. “

Da die Betroffene von den z.T. minutenlangen Atemaussetzern selber nichts merken, bleibt die Krankheit oft  lange unerkannt. „Meistens fällt es den Partnern auf“, fügt Schröder-Richter mit einem Schmunzeln hinzu, „Betroffene schnarchen in der Regel sehr stark, da sind die Atemaussetzer nicht zu überhören. Man schätzt dass etwa vier Prozent der Männer im mittleren Lebensalter von Schlafapnoe betroffen sind. Bei den Frauen sind es ca. zwei Pro-zent. Dazu kommen noch andere Ursachen für Schlafstörungen wie das Restless-Leg-Syndrom.“

Abgesehen vom Schnarchen oder ständiger Tagesmüdigkeit können Schlafstörungen auch massive Gesundheitsschäden zur Folge haben. Diese reichen von Bluthochdruck bis hin zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt. Jörn Schröder-Richter rät daher: „Man sollte Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn Sie die eben genannten Beschwerden haben, sollten Sie sich an ihren Hausarzt, Lungenfacharzt oder HNO-Arzt wenden. Er wird dann notwendige Voruntersuchungen und ggfs. eine Überweisung ins Schlaflabor veranlassen.“

Kontaktinfo:

schlaflabor@klinikum-braunschweig.de
Tel.:  0531 595-3307
Fax.: 0531 595-85 3307


Bücherflohmarkt im Klinikum

Veröffentlicht am 2. Oktober 2017

Am Mittwoch, 18. Oktober, veranstaltet die Patientenbücherei des Klinikums Braunschweig am Standort Salzdahlumer Straße 90 einen Bücherflohmarkt. Das Büchereiteam lädt ein, von 12:30 bis 15:30 Uhr im Foyer des Haupteingangs vorbeizuschauen und sich von dem einen oder anderen Schnäppchen inspirieren zu lassen: Romane, Krimis & Thriller, Biografien, Sachbücher u.a. Jedes Buch kostet nur 1 Euro. Mit Ihrem Bücherkauf unterstützen Sie die ehrenamtliche Arbeit der Patientenbücherei.


Pilotprojekt soll Medikation von Patienten nach Krankenhausentlassung optimieren

Gemeinsam informierten sie die niedergelassenen Ärzte und Apotheker über das neue Pilotprojekt (von links): Cathrin Burs (Vorstand Apothekerkammer Niedersachsen),
Christopher Jürgens (Vizepräsident der Apothekerkammer Niedersachsen),
Ines Eder (Bezirksapothekerin),
Prof. Dr. Jan T. Kielstein (Chefarzt der Medizinischen Klinik V des Klinikums Braunschweig),
Hartmut Vaitiekunas (Chefapotheker des Klinikums Braunschweig), Dr. Oliver Marschal (Kassenärztliche Vereinigung), Magdalene Linz (Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen), Prof. Dr. Stephan Scherneck (TU Braunschweig) und Dr. Thorsten Kleinschmidt (Kassenärztliche Vereinigung).

Veröffentlicht am 28. September 2017

Die Kassenärztliche Vereinigung Braunschweig, die Apothekerkammer Niedersachsen und das Klinikum Braunschweig engagieren sich gemeinsam zum Wohl ihrer Patienten – mit dem Pilotprojekt „Pharmazeutisches Entlassungsmanagement“. Während einer Informations-veranstaltung wurden jetzt niedergelassene Ärzte und Apotheker in Braunschweig über Inhalte und Ziele des neuen Pilotprojekts unterrichtet.

„Das Klinikum Braunschweig möchte mit seinen Partnern über die gesetzlich geforderten Regelungen zum Thema Entlassungsmanagement hinausgehen und einen Mehrwert für die Patienten, die niedergelassenen Ärzte und Apotheker bieten“, erläuterte Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert im Vorfeld. Hierbei gehe es vor allem um eine rechtzeitige Information des ambulanten Bereiches bezüglich der Medikation. Die Idee für das Pilotprojekt sei in einem Gespräch mit der Apothekerkammer entstanden, ergänzte Klinikum-Chefapotheker Hartmut Vaitiekunas.

Hintergrund ist ein neuer Rahmenvertrag zum Entlassmanagement in Krankenhäusern, der zum 1. Oktober 2017 in Kraft tritt. Im Fokus dieses verbindlichen Rahmenvertrags zwischen dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung, der kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft stehen die Bedürfnisse des Patienten. So wird an erster Stelle „die bedarfsgerechte, kontinuierliche Versorgung der Patienten im Anschluss an die Krankenhausbehandlung“ genannt. Hierzu gehört eine strukturierte und sichere Weitergabe versorgungsrelevanter Informationen. Das soll unter anderem mittels eines digitalen Medikationsplans erfolgen, den die Patienten auf Wunsch auch vom Klinikum Braunschweig erhalten. Das Besondere am Braunschweiger Pilotprojekt ist der Umstand, dass neben den niedergelassenen Ärzten zusätzlich die öffentlichen Apotheken mit eingebunden werden. Die Apotheker im Postleitzahlenbereich „381XX“ werden den digitalen Medikationsplan ebenfalls auslesen und gegebenenfalls ergänzen und verändern können. Seitens des Klinikums werden sich zunächst folgende Kliniken an dem Projekt beteiligen: die Medizinische Klinik III; Klinik für Hämatologie und Onkologie, die Medizinische Klinik IV; Klinik für Geriatrie und Rheumatologie sowie die Medizinische Klinik V; Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten.

„Mit der Einführung des bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) wird es möglich sein, die Arzneimitteltherapie der Patienten schnittstellenübergreifend digital abzubilden. So kann zukünftig sichergestellt werden, dass sowohl Informationsverluste als auch Übertragungsfehler bei der Medikation vermieden werden“, betonte Christopher Jürgens, Vizepräsident der Apothekerkammer Niedersachsen.

Auch Dr. Oliver Marschal, Braunschweiger Kreisstellen-vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung, unterstrich die Bedeutung des Projektes: „Wir begleiten das Städtische Klinikum gern bei der Erfüllung des gesetzlichen Auftrages zum Entlassmanagement. Durch den Dialog wird es gelingen, eine gleichbleibend hohe Qualität in der Arzneimitteltherapie unserer Patienten sektorenübergreifend zu gewährleisten.“

Wissenschaftlich begleitet wird das Pilotprojekt von Prof. Dr. Stephan Scherneck, Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Klinische Pharmazie der Technischen Universität Braunschweig. Prof. Dr. Scherneck definierte die Fragestellung folgendermaßen: „Die wissenschaftliche Begleitung dient der Evaluation dieses neuen Prozesses an der Schnittstelle stationär-ambulant. Können dadurch Medikationsfehler vermieden werden, werden Versorgungslücken geschlossen, kann dieser Prozess die Patientenzufriedenheit steigern?“ Die Resultate sollten wiederum der Verbesserung der Prozesse dienen.

Und so lautete das gemeinsame Fazit: "Dieses Projekt bietet die Chance alle am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen an einen Tisch zu holen und so gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit der Patienten zu leisten."


„Sie werden gesund,wir übernehmen den Rest!“ Johanniter, Klinikum Braunschweig und die ›Wiederaufbau‹ eG stellen bundes-weit einmaliges Projekt vor

Unterzeichneten heute den Ko-operationsvertrag für das Ge-meinschaftsprojekt „Rundum Service“:
Hans Joachim Halbach, Vor-stand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Harz-Heide, Dr. Andreas Goepfert, Geschäftsführer des Klinikums Braunschweig gGmbH und Joachim Blätz, Vorstand Bau-genossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG (v.l.n.r.).

Veröffentlicht am 26. September 2017

Wer kümmert sich um meine Katze? Wer leert meinen Brief-kasten und schaut in meiner Wohnung nach dem Rechten, wenn ich im Krankenhaus bin? Viele alleinlebende Menschen stellt ein Klinikaufenthalt vor große organisatorische Heraus-forderungen. Feste Hilfsangebote hierfür gab es bisher noch nicht. Deshalb bieten die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Ortsver-band Braunschweig, das Klinikum Braunschweig und die Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG jetzt gemeinsam mit ihrem „Rundum Service“ Menschen aus Braunschweig und der Region praktische Hilfe und Entlastung rundum Kranken-haus- und Reha-Aufenthalte. Es ist bundesweit das erste Pro-jekt dieser Art.

„Ein Krankenhausaufenthalt ist ohnehin eine häufig belastende Si-tuation. Wir halten Patientinnen und Patienten mit dem Angebot des „Rundum Services“ organisatorisch den Rücken frei, damit diese sich auf das Wichtigste konzentrieren können: Gesundwer-den!", fasst Hans Joachim Halbach, Vorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Harz-Heide, das Ziel des Gemein-schaftsprojektes zusammen.

Dass großer Bedarf besteht, weiß Dr. Andreas Goepfert, Ge-schäftsführer des Klinikums Braunschweig, aus dem Kranken-hausalltag zu berichten: „Wenn Alleinlebende zur Behandlung kommen, stehen sie oft vor dem Problem, wer sich während ihres Krankenhausaufenthaltes um ihr Zuhause kümmert. Die eigenen Kinder wohnen weit weg oder sie haben einfach niemanden, den sie um Hilfe bitten können. Diesen zusätzlichen Druck wollen wir ihnen nehmen. Gleichzeitig bieten wir damit auch entfernt lebenden Angehörigen Entlastung, da sie sicher sein können, dass alles gut geregelt ist.“

Joachim Blätz, Vorstand Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, betont den sozialen Aspekt: „Als Genossenschaft liegt es in unse-rem Interesse unsere Mitglieder zu fördern und Ihnen die Möglich-keit zu geben, möglichst lange in unserer Genossenschaft leben zu können. Aus diesem Grund sind wir sehr froh ein Teil dieser au-ßergewöhnlichen Kooperation zu sein und dieses innovative Pro-jekt unseren Mitgliedern zugänglich zu machen."

Der „Rundum Service“ bietet für die Bereiche Haushalt, Fahrdienst und Notfall differenzierte Dienstleistungen an. Interessenten kön-nen die für sie sinnvollste Lösung wählen. Das reicht vom ‚Woh-nungsservice‘ mit regelmäßiger Briefkastenleerung und Blumen gießen, über den Wohnungsreinigungs- und Einkaufsservice bis hin zur Versorgung von Haustieren und Fahrdiensten. Patientinnen und Patienten, die nach einem Unfall oder einem medizinischen Notfall ins Krankenhaus kommen, können sich u.a. notwendige Doku-mente oder Kleidung ins Krankenhaus bringen lassen.

Kernstück des „Rundum Service“-Angebotes ist ein Servicetelefon als zentrale Ansprechstelle. Hier können sich Interessenten über die Angebotspalette und Kosten informieren. Die Servicenummer ist 0531 / 286 20 85. Weitere Informationen auch im Internet unter www.ihr-rundum-service.de.


Elf Absolventinnen bestanden erfolgreich Ausbildung zur Hebamme

Elf Absolventinnen bestanden erfolgreich Ausbildung zur Hebamme

Veröffentlicht am 30. August 2017

Insgesamt elf Auszubildende des Kurses 14-17 bewältigten den letzten Teil ihres Prüfungsmarathons und erhielten nun die Berufsbezeichnung Hebamme. 

Einige der Hebammen werden noch ein Jahr an der Hochschule Osnabrück studieren, um den Abschluss Bachelor of Science zu erreichen, die anderen starten direkt ins Berufsleben ein. 

Für eine „frisch gebackene“ Hebamme“ beginnt im September am Städtischen Klinikum Braunschweig die berufliche Karriere im Kreißsaal.

Um den Abschluss zu erreichen, mussten insgesamt 1600 theoretische und praktische Unterrichtsstunden sowie 3000 Stunden an den Einsatzorten verschiedener Stationen und Abteilungen des Städtischen Klinikums Braunschweig absolviert werden. Zu der praktischen Ausbildung gibt es zudem auch eine Kooperation mit einer weiteren Klinik in Braunschweig sowie die Zusammenarbeit mit freiberuflichen Hebammen. Auch dort erfolgt ein Teil der praktischen Ausbildung. Nach drei Jahren endet die Ausbildung mit der staatlichen Hebammenprüfung.  

Die Hebammenschule (damals: Braunschweiger Hebammenlehranstalt) gehört mit zu den ältesten Ausbildungsstätten Deutschlands. Seit 1751 werden hier Hebammenschülerinnen unterrichtet. Es gibt allerdings Nachweise dafür, dass in der Zeit davor auch schon Unterricht für Hebammen bzw. Bademütter stattgefunden hat. 

Um den derzeitigen Hebammen-Mangel entgegen zu wirken, wurde die Anzahl der Auszubildenden in der Hebammenschule am Klinikum Braunschweig erhöht.


SURVIVAL 2017: 200 Schülerinnen und Schüler erleben Verkehrssicherheitstag

Beim ADAC Fahrradparcours geht es um Geschicklichkeit und Sicherheit auf dem Rad.
Zwei Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes kommen mit dem Rettungswagen und erklären die Ausrüstung des Fahrzeugs
Simulierte Kopf-OP an Kokosnuss

Veröffentlicht am 16. August 2017


Kopfverletzungen sind die häufigste Todesursache von Kindern und jungen Menschen. Die schlimmen Folgen sind nur durch Vorbeugen zu vermeiden. Deshalb findet zum insgesamt 9. Mal im Gymnasium Raabeschule Braunschweig der Verkehrserziehungstag „SURVIVAL“ für Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufen des Gymnasiums Raabeschule, der Realschule am Kennedyplatz und der Haupt- und Realschule Sickte statt.

Die Schülerinnen und Schüler kommen bereits auf ihrem Weg zum Raabegymnasium an einem vom Präventionsteam der Polizei gestellten und abgesperrten Fahrradunfall vorbei. Sie werden anschließend im Hörsaal über Unfallsituationen, Gewalteinwirkungen bei Kollisionen, Verkehrssituationen und Sichtbarkeit im Straßenverkehr informiert.

Anschließend besuchen die Kinder in Gruppen sieben interaktive Stationen, bei denen sie selbst aktiv werden und alle Versuche durchführen können. 

Der ADAC erklärt mit der „Aktion Auto“ die Länge des Brems- und Reaktionsweges: Die Kinder führen selbst eine Vollbremsung in einem Fahrzeug durch. Im Überschlagssimulator erleben sie die Wirkung des Sicherheitsgurtes. Beim ADAC Fahrradparcours geht es um Geschicklichkeit und Sicherheit auf dem Rad. 

Zwei Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes kommen mit dem Rettungswagen und erklären die Ausrüstung des Fahrzeugs, das richtige Absetzen eines Notrufes und Erste Hilfe. 

An einem LKW der Firma Wandt wird die Größe des „Toten Winkels“ demonstriert, die Kinder können auch die Position des Fahrers einnehmen und nachvollziehen, wo seitlich und hinter dem Fahrzeug Gefahrenzonen bestehen. 

Ein Motorradfahrer erklärt mit seiner Maschine die besonderen Gefahren durch schnelle motorisierte Zweiräder.

Bundesligakämpfer des Braunschweiger Judoclubs zeigen wie man richtig fällt, ohne sich zu verletzen. 

Die Ärzte der Neurochirurgischen Klinik simulieren eine Kopfoperation, bei der die Kinder an einer Kokosnuss Original-Operationsinstrumente benutzen können. Bei einem „Eier-Crashtest“ wird geprüft, aus wieviel Meter Höhe ein durch einen kleinen Helm geschütztes Ei, ohne Schaden zu nehmen, fallen kann. 

Abschließend wird mit den Kindern im Hörsaal das Erlebte besprochen und die Schulen führen Projekttage zur Nachbearbeitung durch. Dabei werden auch Fragebögen über Kenntnisse und Risikobewusstsein im Verkehr ausgefüllt.

Konzipiert wurde die Veranstaltung mit dem Titel „SURVIVAL – Schadens- und Risikovermeidung im Verkehr aktiv lernen“ von Prof. Dr. Wolf-Peter Sollmann, Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik des Städtischen Klinikums Braunschweig. „SURVIVAL“ fand erstmals 2009, unterstützt durch eine Spende der Stiftung Braunschweiger Land in Höhe von 20.000 Euro, statt. Unterstützt wird das Projekt vom Bildungszentrum des Klinikums Braunschweig, dem ADAC Niedersachsen/Sachsen Anhalt e.V., der Spedition Wandt, dem Braunschweiger Judo-Club, dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem Rotary-Club Braunschweig Hanse. 

„SURVIVAL“ ist durch die großzügigen Spenden und die Mitwirkung zahlreicher Freiwilliger für alle Beteiligten kostenfrei, einschließlich der Anreise und des Mittagessens. In neun Jahren wurden bereits circa 1500 Kinder unterrichtet, für die die ganztägige Veranstaltung ein besonderes Erlebnis war. „SURVIVAL“ hat zwei Auszeichnungen durch die Stiftung „Kinderunfallhilfe“ und die „Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie“ erhalten.  

Chefärzte des Klinikum Braunschweig erneut "Top-Mediziner" Deutschlands

Chefarzt Prof. Dr. Dr. h. c. Guido Schumacher
Chefarzt PD. Dr. Wolfgang Harringer
Chefarzt Prof. Dr. Peter Hammerer
Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen
Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann

Veröffentlicht am 27. Juli 2017

Erneut zeigt sich die starke Fachkompetenz des Klinikums Braunschweig: Fünf Chefärzte des Maximalversorgers wurden beim Ärzteranking des Magazins FOCUS-Gesundheit in den Kreis der Top-Mediziner Deutschlands gewählt. Bewertet wurden insgesamt 2988 Ärzte in 67 medizinischen Spezialisierungen aus 14 Fachgebieten. Wichtigste Bewertungsgrundlage bilden die Urteile von Fachkollegen und Patienten.

Für die Region Braunschweig ist es eine große Bereicherung, dass sich wieder mehrere Chefärzte des Klinikums unter den „Top-Medizinern“ im FOCUS-Ranking finden. Die Experten und ihre Teams tragen damit für eine optimale Versorgung jedes einzelnen Patienten in der Region Braunschweig bei.

„Auch in diesem Jahr wurden mehrere Ärzte zum wiederholten Male prämiert. Dieses Ergebnis bestätigt erneut den guten Ruf des Klinikums nicht nur bei unseren Patienten, sondern auch bei niedergelassenen Kollegen“, freut sich Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert über die „ausgezeichneten Bewertung“ im bundesweiten Vergleich: „Die medizinische Leistungsfähigkeit und der Servicegedanke stehen bei uns kontinuierlich im Vordergrund.“ 

Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz ergänzt: „Auch ich freue mich sehr, dass wieder mehrere Ärzte des Klinikums Braunschweig im nationalen Ärzteranking ausgezeichnet sind. Das wiederholte Vertrauen ist für uns ein Ansporn, auch weiterhin besser zu werden, um die Patientenbedürfnisse und die Erwartungen der zuweisenden Ärzte erfüllen zu können."

Chefarzt Prof. Dr. Peter Hammerer 

Prof. Dr. Peter Hammerer, Chefarzt der Klinik für Urologie und Uroonkologie, wird in den Fachdisziplinen urologische Tumoren und Prostata gleich zwei Mal als Experte ausgewiesen. Auch in diesem Jahr erhält Prof. Hammerer einen sehr hohen Wert in beiden Kategorien vonseiten der Patienten. Im Bereich urologische Tumoren wird er von Fachkollegen überdurchschnittlich häufig und beim Thema Prostata weiter empfohlen. Im Schwerpunkt urologische Tumoren bieten Prof. Hammerer und sein Team das komplette Behandlungsspektrum. Dazu zählen Prostatakrebs-, Blasenkrebs- und Nierenkrebsoperationen sowie medikamentöse Therapien. Bei den Prostataerkrankungen werden vor allem endourologische Verfahren und medikamentöse Therapien aber auch lasergestützte Techniken und experimentelle Verfahren angeboten. 

Chefarzt Privatdozent Dr. Wolfgang Harringer 

Im Fachgebiet der Herzchirurgie wird Privatdozent Dr. Wolfgang Harringer, Chefarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie und aktueller Präsident der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, von Kollegen und von Patienten empfohlen. Zum Herzstück seines Behandlungsspektrums, welches von Bypassoperationen ohne Herz-Lungen-Maschine bis hin zu Herzklappenreparaturen geht, zählt vor allem die Aortenchirurgie. 

Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann 

Die sehr gute Patientenzufriedenheit hat zur wiederholten Platzierung von Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann beigetragen. Überdurchschnittlich häufig wurde der Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie von Fachkollegen empfohlen. Prof. Hoffmann deckt mit seiner Klinik ein breites Behandlungsspektrum ab, dazu zählen urologische Tumoren, Tumoren des Verdauungstrakts, Tumoren der Brust, Hirntumoren, Tumoren der Lunge und Kopf-Hals-Tumoren.

Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen 

Überdurchschnittlich häufig empfehlen Fachkollegen und häufig Patienten Prof. Dr. Max Reinshagen, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Klinik für Magen- und Darmerkrankungen. In seiner Klinik werden häufig die Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa behandelt. 

Chefarzt Prof. Dr. Dr. h. c. Guido Schumacher 

Mit einer überdurchschnittlich hohen Publikationsrate im Bereich Bauchchirurgie zählt Prof. Dr. Dr. h. c. Guido Schumacher, Chefarzt der Chirurgischen Klinik, zu den Spitzenmedizinern Deutschlands. Das Behandlungsspektrum seiner Klinik umfasst alle wichtigen Bauchraum-Organe, wie Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber. Häufige Eingriffe werden vor allem an Magen, Bauchspeicheldrüse und Leber vollzogen. Patienten und auch Fachkollegen empfehlen Prof. Dr. Dr. h. c. Schumacher weiter. 

Das Ärzteranking im FOCUS Gesundheit ist eine groß angelegte Arzt- und Patientenumfrage zur Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland. In die Bewertung bezog die FOCUS-Redaktion sowie das unabhängige Recherche-Institut Munich Inquire Media mehrere Kriterien ein. Eine wichtige Bewertungsgrundlage bildete das Urteil der Mediziner-Kollegen aus demselben Fachbereich sowie Einschätzungen von Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Patientenmeinungen aus seriösen Internetforen. Nur Ärzte mit besonders vielen Empfehlungen sind in der Ärzteliste aufgeführt. 

Bildnachweis: Klinikum Braunschweig/Jörg Scheibe 

Sie finden diese Pressemitteilung auch hier als PDF-Datei.


Football - Medizinischer Check für die Nationalmannschaft

(v.li.) Der internistische Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Dirk Müller nimmt Defense Back Tissi Robinson Blut ab. Im Hintergrund wartet noch (v.li.) der New Yorker Lion David Müller und Dr. Christian Modrejewski.

Veröffentlicht am 7. Juli 2017

Am 22. Juli wird die deutsche Football-Nationalmannschaft bei den Worldgames in Breslau gegen die USA spielen. Dazu benötigen die Spieler vorher eine sportärztliche Untersuchung. Mannschaftsarzt Dr. Christian Modrejewski untersuchte dafür 4 der 7 Nationalspieler aus dem Kader der New Yorker Lions.

In die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, Standort Holwedestraße kamen Jan Hilgenfeldt, David Müller, Harald Binczek und Tissi Robinson. Der internistische Oberarzt Dr. Dirk Müller unterstützte Dr. Modrejewski bei der Prüfung des Allgemeinzustandes der Spieler.

Aus der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie betreuen drei Mannschaftsärzte die Spieler: der Leiter der Sportorthopädie und Oberarzt Dr. Götz Kawalla und die beiden Assistenten Dr. Christian Modrejewski und Daniel Fischer. Sie sind auf dem Platz bei akuten Verletzungen zuständig und auch sonst für alle Beschwerden ansprechbar. Je nach Problematik holen sie weitere Experten dazu.


Neue Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin startet im Juli mit neuem Chefarzt

Veröffentlicht am 3. Juli 2017

Am 1. Juli 2017 hat Privatdozent (PD) Dr. Thomas Fühner offiziell seine Position als Chefarzt der neuen Medizinischen Klink VII; Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, angetreten. Die eigenständige Klinik hat mit Beginn der zweiten Jahreshälfte als neues Angebot des Klinikums Braunschweig am Standort Salzdahlumer Straße ihren Betrieb aufgenommen. Im Fokus stehen die Diagnostik und Behandlung sämtlicher Lungenerkrankungen.

Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Ulrich Markurth misst der Eröffnung der neuen Lungenklinik eine große Bedeutung zu: „Nach der Schließung des St. Vinzenz Krankenhauses Ende 2016 wird nun ein sehr wichtiges medizinisches Angebot für die Region Braunschweig etabliert und weiter ausgebaut.“ Bereits vor der Schließung des St. Vinzenz Krankenhauses wurden Patientinnen und Patienten mit pneumologischen Erkrankungen am Klinikum Braunschweig in der Medizinischen Klinik II; Herz-, Lungen- und Gefäßerkrankungen unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Matthias P. Heintzen behandelt. Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert sagt: „Es war uns ein sehr wichtiges Anliegen, dass Patientinnen und Patienten mit pneumologischen Erkrankungen bestmöglich versorgt werden können. Unser bisheriges Spektrum im Bereich der Pneumologie wurde nun verbessert und erweitert – mit der eigenständigen Klinik wurde ein spezialisiertes Angebot auf sehr hohem medizinischen Niveau geschaffen.“

Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Braunschweig, sieht die neue Chefarzt-Position als optimal besetzt: „Mit PD Dr. Fühner haben wir einen führenden Pneumologen und Beatmungsmediziner mit entsprechender Hochschulexpertise gewinnen können, der die Versorgung lungenerkrankter Menschen für Braunschweig, für die Region und darüber hinaus prägen wird. Wir sind froh, mit der neuen Lungenklinik eine Lücke im Umfeld eines Maximalversorgers zuverlässig für Lungenpatienten zu schließen.“ 
Eine Überwachungseinheit mit Weaningbetten (= Entwöhnung von
maschineller Beatmung) und eine Intermediate Care Station wird in der neuen Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin ausgebaut. Dort stehen auch – neben Betten auf der Normalstation – Isolationsbetten bereit. Zudem wird nun eine umfangreiche Funktionsdiagnostik aufgebaut, in der Spezialuntersuchungen, wie interventionelle Bronchoskopien weiterentwickelt werden. Darüber hinaus sind für die neue Klinik zeitnah vier Schlaflaborplätze geplant. Die Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin wird anfangs über 40 Betten auf zwei Stationen verfügen. Sowohl die Anzahl der Betten, als auch die der Schlaflaborplätze soll aufgestockt werden, sobald im kommenden Jahr ein Neubau für die Lungenklinik fertig gestellt ist. Personell wird Chefarzt PD Dr. Fühner von Beginn an durch vier Oberärzte sowie ein versiertes Team von Assistenzärzten, Pflegefachkräften, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten und Schreibkräften unterstützt.

Chefarzt PD Dr. Fühner hat eine umfassende internistische und pneumologische Ausbildung und war zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt im Zentrum für Innere Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Seine medizinische Laufbahn führte den gebürtigen Meppener nach einer Assistenzarztstelle am Krankenhaus Heidehaus in Hannover direkt an die MHH. Dort schlug er einen stringenten Weg ein, wurde 2013 Oberarzt in der Klinik für Pneumologie und 2016 Geschäftsführender Oberarzt im Zentrum für Innere Medizin. Während seiner Schaffenszeit an der MHH wurde er zum Facharzt für Innere Medizin (2010) sowie zum Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie (2013). Zudem erlangte er die Zusatzbezeichnung Internistische Intensivmedizin und Schlafmedizin.

PD Dr. Fühner hat sich wissenschaftlich vor allem mit terminalen (=  fortgeschrittenen) Lungenerkrankungen und Transplantationen beschäftigt. Klinisch hat er den Funktionsbereich Bronchoskopie an der MHH geleitet und war für die Diagnostik von sämtlichen raumfordernden Prozessen im Brustkorb sowie Lungenkrebs zuständig. Parallel hierzu hat er eine Ambulanz für Patienten mit Lungenemphysem (= eine Erkrankung, bei der die Lungenbläschen teilweise zerstört oder überdehnt sind) und Alpha1-Antitrypsinmangel (= eine erblich bedingte Krankheit, bei der es zum Lungenemphysem kommt) geleitet.

PD Dr. Fühner sieht seiner neuen Tätigkeit in der Löwenstadt sehr positiv entgegen: „Das Klinikum Braunschweig genießt einen ausgezeichneten Ruf. Die Aufgabe, eine eigenständige Klinik neu aufzubauen, ist eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“


Bücher-Flohmarkt der Patientenbücherei im Klinikum Holwedestraße

Veröffentlicht am  6. Juni 2017

Am Montag, 19. Juni 2017 findet im Eingangsbereich des Städtischen Klinikums Holwedestraße wieder ein Bücherbasar statt.

In der Zeit von 12 bis 15 Uhr kann jedes Buch für nur 1 Euro erworben werden. Das Angebot reicht von Romanen und Krimis, über Kinder- und Jugendbücher bis zu Sachliteratur und Hörbüchern.
Vom Erlös werden wie jedes Jahr neue Bücher für die Patientenbücherei im Klinikum angeschafft.


14. Juni 2017 Klinikum Informativ: "Schmerztherapie im Alter - sind schon alle Optionen ausgeschöpft?"

Veröffentlicht am 2. Juni 2017

Das Klinikum Braunschweig lädt am Mittwoch, 14. Juni 2017, um 18 Uhr, zum Vortrag, „Schmerztherapie im Alter – sind schon alle Optionen ausgeschöpft?“, in das Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, ein.

Viele Ursachen, darunter Arthrose, führen bei älteren Patientinnen und Patienten zu chronischen Schmerzen. Beim älteren Menschen verändern sich zudem physiologische Prozesse, so dass die Behandlung von Schmerzen zwingend eine umfassende geriatrische Anamnese benötigt, wie z. B. die regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion.

Wie das Ziel der Schmerztherapie, die Stärkung der Alltagskompetenz, im Klinikum Braunschweig erreicht wird, darüber informiert Dr. Andreas Schwitzke, Chefarzt der Med. IV; Geriatrie, Rheumatologie

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.


Erster Platz für Klinikum - Azubis bei bundesweitem Wettbewerb

Freuen sich über den ersten Platz (von links): Vera Cordes, Isabel-Marie Kleine, Josephine Herrmann, Laura Rzesacz.

Veröffentlicht am 11. Mai 2017 

Vier Auszubildende des Kurses F 15 der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe am Klinikum Braunschweig haben den "Junge Pflege Preis 2017" gewonnen. Der Preis wird vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe bundesweit ausgelobt und ist mit 900 Euro dotiert.

Zum diesjährigen Wettbewerbsthema "Evidence-based Nursing - Mission impossible Deutschland?" hatten Isabel-Marie Kleine, Laura Rzesacz, Vera Cordes und Josephine Herrmann ihren Beitrag unter dem Titel "Erfolg braucht Neuerungen" eingereicht. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrkräften Mandy Philipp und Peggy Neubauer.

Evidence-based Nursing, kurz EBN, steht für die Nutzung der derzeit besten wissenschaftlich belegten Erfahrungen Dritter im individuellen Arbeitsbündnis zwischen einzigartigen Pflegebedürftigen und professionell Pflegenden.

Dazu führten die vier Pflegeschülerinnen eine Literaturrecherche durch, befragten Pflegekräfte und Auszubildende, analysierten die Ergebnisse und entwickelten daraus ein Konzept für ein Video, das auf einem eigens dafür eingerichteten YouTube-Channel namens "PflegeWissen" veröffentlicht wurde. Ergänzend zu diesem Video gestalteten sie einen Unterrichtsbeitrag für Auszubildende.

Die Wirksamkeit des Videos überprüften die Schülerinnen durch die Befragung der Auszubildenden nach dessen Präsentation mit Hilfe eines Reflexionsbogens. Die Überprüfung ergab, dass das Video als sehr informativ und anschaulich beurteilt wurde. Mit ihrem Engagement überzeugten die vier Azubis schließlich auch die Jury des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe und belegten den 1. Platz des bundesweiten Wettbewerbs.

"Mit unserem Projekt möchten wir etwas in der Pflege verändern und auch langfristig das Wissen anderer bereichern", sagte Laura Rzesacz. Ein besonderes Highlight ihres Projekts sei das selbstproduzierte Video gewesen, "das uns selbst auf eine Zeitreise mitnahm". Die Uniformen und die Materialien aus der "Antiquitätensammlung" der Schule hätten sie zurück in die Vergangenheit versetzt, befanden Vera Cordes und Josephine Herrmann. Und Isabel-Marie Kleine resümierte: "Wir haben viel über uns selbst und unsere Belastbarkeit gelernt, da das Projekt viel Freizeit in Anspruch nahm."


Brustkrebsvortrag:„Durchs Mikroskop geschaut“

Veröffentlicht am 5. Mai 2017

Das Städtische Klinikum Braunschweig und der Krebsnachsorgeverein Braunschweig e. V. laden am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 18 Uhr zum Vortrag, „Durchs Mikroskop geschaut“ in den Hörsaal der Pathologie, Klinikum Braunschweig, Celler Straße 38, ein.

Im Vortrag von Dr. Ansgar Dellmann, Pathologisches Institut, Chefarzt Privatdozent Dr. Heiko Franz und Dr. Irene Hainich vom Brustzentrum werden neben einen ersten Erfahrungsbericht, auch die Themen Tumorbiologie und individualisierte Therapie behandelt. Schwerpunkte sind hierbei, die Indikationen und Ergebnisse der sogenannten neoadjuvanten Therapie, die Indikation des Gen-Imprint-Tests und der Einsatz neuer Substanzen. Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Zum Veranstaltungsformat:
Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit diesen Vorträgen bieten das Klinikum und der Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V. Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.


Klinikum Informativ: "Behandlungsmöglichkeiten des akuten Schlaganfalls"

Veröffentlicht am 26. April 2017

Das Klinikum Braunschweig lädt am Mittwoch, 10. Mai 2017, um 18 Uhr, zum Vortrag, "Behandlungsmöglichkeiten des akuten Schlaganfalls", in das Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, ein.

Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Erkrankungen und ist eine der führenden Ursachen von Morbidität und Mortalität in Deutschland. Eine potenziell heilbare Behandlung ist nur in den ersten Stunden nach Symptombeginn möglich. Die spezifischen Therapiemaßnahmen des akuten Schlaganfalls richten sich nach der Ursache und werden individuell angepasst. Nach Möglichkeit sollte die Behandlung auf einer Stroke Unit erfolgen. 

Wie das im Klinikum Braunschweig funktioniert, darüber informiert Mazen Abu Mugheisib, Oberarzt der Neurologischen Klinik.

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.


Dr. Andreas Schwitzke folgt auf Dr. Hubertus Meyer zu Schwabedissen als neuer Chefarzt der Medizinischen Klinik IV

Veröffentlicht am 1. April 2017

In der Medizinische Klinik IV; Geriatrie, Rheumatologie des Klinikums Braunschweig startet zum 1. April Dr. Andreas Schwitzke (rechts im Bild) als neuer Chefarzt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Hubertus Meyer zu Schwabedissen (links) an, der in den Ruhestand geht.

Dr. Hubertus Meyer zu Schwabedissen kam im Juli 1991 aus der Rheumaklinik des St. Josefskrankenhauses in Herne und leitete seitdem die Medizinische Klinik IV. Wichtige berufliche Stationen von Dr. Meyer zu Schwabedissen waren neben der Rheumaklinik in Herne, wo er vor seinem Wechsel nach Braunschweig als Oberarzt tätig war, das St. Josef Stift in Celle (Oberarzt), eine Praxisgemeinschaft mit seinem Vater in Süddeutschland, das Städtische Krankenhaus in Hildesheim (Ausbildung) sowie die Medizinischen Hochschule in Hannover. Seit 1997 ist er neben dem Facharzt für Innere Medizin/Rheumatologie mit der Zusatzbezeichnung „Klinische Geriatrie“ auch Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Er studierte an der Medizinischen Hochschule Hannover und promovierte dort 1980. Dr. Meyer zu Schwabedissen wurde 1951 in Freiburg geboren, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder und sieben Enkel.

„Mit Dr. Meyer zu Schwabedissen verlieren wir eine wichtige Säule in unserem Klinikum. Er ist nicht nur ein außerordentlich guter Arzt, der immer das Wohl der Patienten im Blick hatte, sondern auch ein Netzwerker, dem sehr viel an der guten Zusammenarbeit mit anderen Kliniken gelegen war. Mit einem weinenden Auge entlassen wir ihn nach 26 Jahren am Klinikum Braunschweig in den wohlverdienten Ruhestand“, sagt Ulrich Markurth, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums. Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert resümiert: „Dr. Meyer zu Schwabedissen hat die Medizinische Klinik IV mit großem persönlichem Engagement geführt und kontinuierlich weiter entwickelt. Besonders hervorzuheben ist sein Bestreben, den sehr wichtigen Rehabilitationsansatz in die Klinikstruktur einzubinden.“

Der 45-jährige Dr. Andreas Schwitzke ist Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie und war zuletzt als Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Vitanas Klinik und Tagesklinik für Geriatrie im Märkischen Viertel in Berlin tätig. Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz ist sich sicher, dass der Wechsel in der Medizinischen Klinik IV reibungslos über die Bühne geht: „Dr. Schwitzke hat einen beeindruckenden Werdegang, er ist engagiert und ambitioniert. Ich bin mir sicher, dass er gemeinsam mit seinem Team das hohe Niveau der Klinik halten und diese weiter stärken wird.“

Der 1971 in Landau/Pfalz geborene Schwitzke studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Tübingen sowie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste Berlin. Es folgte von 1995 bis 2001 das Studium der Humanmedizin an der Freien Universität und der Humboldt Universität Berlin. Nach seiner Promotion 2007 mit der Forschungsgruppe Geriatrie an der Berliner Charité wechselte er ins Helios Klinikum Berlin-Buch, wo er zunächst Facharzt wurde (2008) und kurz darauf als Oberarzt der Physikalischen Medizin und Frührehabilitation und Oberarzt des Zentrums für Geriatrie und Physikalische Medizin tätig war. Sein nächster Karriereschritt führt Dr. Schwitzke ans Helios Klinikum Emil von Behring, wo er als Leitender Oberarzt der Geriatrie arbeitete. Seit 2013 war Dr. Schwitzke bis zu seinem Wechsel nach Braunschweig Chefarzt und Ärztlicher Direktor in der Vitanas Klinik und Tagesklinik für Geriatrie Märkisches Viertel in Berlin.
Ein wichtiges Projekt von Dr. Schwitzke war u.a. die Verbesserung der Versorgung älterer Menschen in der Notaufnahme der Charité und der Rettungsstelle des Unfallkrankenhauses Berlin.
Sein persönliches Ziel ist interdisziplinäre Zusammenarbeit und Bündelung aller Kompetenzen zum Wohle der älteren Patienten sowie die Stärkung der Alltagskompetenz und der Patienten-Autonomie.

Dr. Schwitzke ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften und Verbände, darunter die deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie sowie die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und war Vorstandsmitglied im Landesverband Geriatrie Berlin. Darüber hinaus ist Dr. Schwitzke gefragter Fachreferent sowie Prüfer der Ärztekammer Berlin für das Fach Geriatrie.

Besonders freut sich der dreifache Familienvater auf die Zusammenarbeit im Team und die Chance bei den anstehenden Veränderungen im Klinikum mitgestalten zu können.


Klinikum Informativ: „Wirbelsäulenerkrankungen des älteren Menschen – von der Osteoporose zur spinalen Stenose“

Veröffentlicht am 9. März 2017

Das Klinikum Braunschweig lädt am Mittwoch, 15. März 2017, um 18 Uhr, zum Vortrag, „Wirbelsäulenerkrankungen des älteren Menschen – von der Osteoporose zur spinalen Stenose“, in das Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, ein.

Eine Spinalkanalstenose beschreibt zunächst nur eine Verengung des Spinalkanals, die noch gar keine Beschwerden auslösen muss. Erst wenn die spinale Stenose so ausgeprägt ist, dass sie die Nerven oder Blutgefäße komprimiert, verursacht sie Symptome (z. B. Kreuzschmerzen). Über die Ursachen der Erkrankung der Wirbelsäule, den Krankheitsverlauf und mögliche Behandlungsmöglichkeiten darüber informieren Dr. Ernst Rzesacz, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie und Dr. Martin Willmann, Oberarzt der Neurochirurgischen Klinik.

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.


PD Dr. Johannes Leonhardt wird neuer Leitender Abteilungsarzt der Kinderchirurgie und -urologie am Klinikum Braunschweig

Veröffentlicht am 1. März 2017

In der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie des Klinikums Braunschweig startet zum 1. März Privatdozent (PD) Dr. Johannes Leonhardt als neuer Leitender Abteilungsarzt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Naim Farhat an. Dr. Naim Farhat verlässt das Klinikum Braunschweig „schweren Herzens“, um eine Stelle als Chefarzt und Klinikdirektor an der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie/Zentrum für Schwerbrandverletzungen am Evangelischen Krankenhaus Hamm anzutreten.

Der 44-Jährige PD Dr. Johannes Leonhardt ist Facharzt für Kinderchirurgie und war zuletzt als Oberarzt in der Klinik für Kinderchirurgie im St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim tätig. Dr. Andreas Goepfert, Geschäftsführer des Klinikums Braunschweig, freut sich, mit Dr. Leonhardt einen hochmotivierten und versierten Leitenden Abteilungsarzt gefunden zu haben: „Der reibungslose Wechsel in der Kinderchirurgie und -urologie ist damit gesichert.“ Der Ärztliche Direktor, Dr. Thomas Bartkiewicz, erklärt: „Dr. Leonhardt übernimmt eine sehr wichtige Abteilung, die auch für unsere neonatologische Versorgung als Level 1-Haus eine wesentliche Säule darstellt. Aufgrund dieser zentralen Bedeutung haben wir die Besetzung in Kinderchirurgie und -urologie in den vergangenen 1,5 Jahren durch zwei Oberärzte und einen Assistenzarzt verstärkt. Gemeinsam mit diesem sehr guten Team wird Dr. Leonhardt unsere kleinen Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau versorgen."

Dr. Johannes Leonhardt ist tief verwurzelter Niedersachse und studierte bis 2000 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dort schloss er im Jahr 2002 auch seine Promotion ab. Nach mehreren Jahren als Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kinderchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (Facharzt für Kinderchirurgie im Jahr 2007) kehrte er zurück zu seinen „medizinischen Wurzeln“ an das St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim, wo er bereits als Arzt im Praktikum tätig war. Seit 2009 war er dort als Oberarzt in der Klinik für Kinderchirurgie tätig, bevor er jetzt ins Klinikum Braunschweig wechselte. 2011 erfolgte an der MHH die Habilitation. Forschungsschwerpunkte von Leonhardt sind Leber- und Gallenwegserkrankungen bei Kindern. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Korrektur angeborener Fehlbildungen, in der chirurgischen Versorgung von Frühgeborenen und in der Kinderurologie. Die Therapie von Brustwandfehlbildungen stellt einen weiteren Schwerpunkt dar, wobei großen Wert auf konservative Therapien gelegt wird.

Besonders freut sich Leonhardt auf seine neuen beruflichen Aufgaben, interessante Begegnungen mit den Kindern und deren Eltern sowie den Kolleginnen und Kollegen.
Der dreifache Vater hat neben der Medizin eine weitere Passion: Zauberei und Jonglage. Dabei sind Hobby und soziales Engagement eng miteinander verbunden: In Rumänien hat Dr. Leonhardt als Vorstandsmitglied des Vereins "Ein Haus für Morgen" ein Zirkus-Projekt für Sozialwaisen gegründet. Möglicherweise können sich auch die kleinen Patientinnen und Patienten des Klinikums Braunschweig in einem ruhigen Moment über eine kleine Vorführung freuen. Dr. Leonhardt sagt: „Kindern und Eltern die Angst vor einer Operation zu nehmen ist neben medizinischen Aspekten das Hauptanliegen in der Kindermedizin.“

Die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie ist organisatorisch der Urologischen Klinik zugeordnet. Sie bietet ein breites diagnostisches und operatives Spektrum. Dabei haben minimalinvasive und mikrochirurgische Operationsverfahren einen besonderen Stellenwert.
Die Betreuung der kleinen Patienten erfolgt in enger Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und den anderen chirurgischen Kliniken des Hauses.

Durchgeführt werden alle operativen Eingriffe vom Säugling bis zum 18. Lebensjahr, von der Operation von Leistenhernien über die Entfernung des Wurmfortsatzes bis hin zur Operation von Tumoren. Zum Leistungsspektrum gehören die Früh- und Neugeborenen-Chirurgie, die operative Korrektur angeborener Fehlbildungen sowie die Viszeral- und Tumorchirurgie. Kinderurologische Schwerpunkte sind operative oder konservative Therapien komplexer Fehlbildungen des Urogenitaltraktes, des männlichen Genitales sowie weiterer kinderurologischer Erkrankungen. Der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie ist eine große Ambulanz angeschlossen.


Telefonaktion zum Weltkrebstag am 3. Februar 2017

Veröffentlicht am 12. Januar 2017

Das Cancer Center des Klinikums nimmt den Weltkrebstag zum Anlass, Fragen von Patientinnen, Patienten und Angehörigen zu beantworten. Scheuen Sie sich nicht, zum Hörer zu greifen und mit den Spezialistinnen und  Spezialisten zu sprechen. Die Aktion wird von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft unterstützt.

Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen am Telefon, persönlich und individuell, von 15 Uhr bis 17 Uhr.

Der Weltkrebstag will das Vorbeugen, Erforschen und Behandeln von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein rücken. Er wurde 2006 ins Leben gerufen. Es beteiligen sich fast 300 Organisationen in weltweit 86 Ländern – darunter auch die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Während der Telefonaktion erreichen Sie kompetente Ärzte/-innen des Tumorzentrums persönlich zu den jeweiligen Themen unter folgenden Nummern:            

 

 

Tel.: 0531 595-4560
Brustkrebs      
Dr. Hainich, Leitende Ärztin Abteilung für Brusterkrankungen in der Frauenklinik

 

Tel.: 0531 595-4561
Gynäkologische Tumoren 
Dr. Hofmann, Oberarzt Frauenklinik

 

Tel.: 0531 595 -4562
Darmkrebs/ gastrointestinale Tumoren
Prof. Dr. Dr. h. c. Schumacher, Chefarzt der Chirurgischen Klinik

 

Tel.: 0531 595-4563
Prostatakrebs / urologische Tumoren  
Prof. Dr. Hammerer, Chefarzt, Urologie und Uroonkologie
Dr. Manka, Leitender Oberarzt, Urologie und Uroonkologie

 

Tel.: 0531 595-4564
Lungenkrebs   
Dr. Seeba, Oberarzt Med. Klinik II; Klinik für Herz-, Gefäß- und Lungenerkrankungen
Prof. Dr. Brouwer, Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie

 

Tel.: 0531 595-4565
Kopf-Hals-Tumoren               
Prof. Dr. Gerstner, Chefarzt HNO-Klinik

 

Tel.: 0531 595-4566
Leukämien, Lymphome, Myelom, Chemotherapie   
Prof. Dr. Krauter, Chefarzt Med. Klinik III; Klinik für Blut- und Tumorerkrankungen


Tel.: 0531 595-4567
Strahlentherapie
Prof. Dr. Hoffmann, Chefarzt Strahlentherapie


 

Tel.: 0531 595 4568
Psychoonkologie
Frau Grabietz, Dipl.-Psychologin


Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen spendet 555 Euro an die Weggefährten Braunschweig

Veröffentlicht am 9. Januar 2017

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit treffen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Klinik V – Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten des Klinikums Braunschweig zu einer internen Weihnachtsfeier. Bei einer spontanen Aktion kam eine Summe in Höhe von 555 Euro zusammen. Chefarzt Prof. Dr. Jan T. Kielstein und Stationsleitung Thomas Türke der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen am Klinikum Braunschweig überreichten den Scheck an Dr. Thomas Lampe, Vorsitzender der Weggefährten - Elternhilfe zur Unterstützung tumorkranker Kinder Braunschweig e. V..
„Nach einem Jahr mit vielen erfolgreich gemeisterten Herausforderungen hatten wir uns in großer Zahl zu unserer jährlichen Weihnachtsfeier getroffen. Neben guten Gesprächen und gutem Essen gab es dann von Herrn Türke eine spontane Idee, nämlich unser warmes und sattes vorweihnachtliches Wohl mit anderen zu teilen. Dass diese Idee den Nerv unseres Teams traf, sieht man an der Spendensumme“, erzählt Prof. Dr. Kielstein, Chefarzt der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen am Klinikum Braunschweig, wie es zu der spontanen Spende kam.
„Der Kontakt zu den Weggefährten besteht durch einen Mitarbeiter der Abteilung schon seit einigen Jahren. Die Weggefährten sind als Verein im Klinikum für uns sehr nah und der Verbleib der Spendengelder kann sehr gut nachvollzogen werden. Aus unserer Sicht ist die Spende somit in sehr guten Händen“, ergänzt Thomas Türke, Stationsleitung der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen am Klinikum Braunschweig.
Dr. Thomas Lampe bedankte sich herzlich bei den Spendern: „Wir freuen uns sehr darüber, dass sie an uns gedacht haben. Für die stattliche Summe bedanke ich mich herzlich. Nur durch diese Spendengelder können wir Hilfe und Unterstützung für krebskranke Kinder und ihre Familien, die in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Klinikums Braunschweig therapiert werden bieten.“


Klinikum Informativ: „Arthrose von Knie- und Hüftgelenk“

Veröffentlicht am 2. Januar 2017

Das Klinikum Braunschweig lädt am Mittwoch,11. Januar 2017, um 18 Uhr zum Vortrag, „Arthrose -
von Knie- und Hüftgelenk“ in das Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, ein.

Ein künstlicher Gelenkersatz ist der letzte Schritt, wenn nicht-operative Maßnahmen ausgereizt und auch ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr möglich ist. Eine Hüftprothese wird bei zu starker Abnutzung des Hüftgelenkes, zum Beispiel hervorgerufen durch schwere Arthrose, nötig. Arthrose ist der medizinische Fachbegriff für einen „Gelenkverschleiß“, der über dem altersüblichen Durchschnitt liegt und auch Knie- und Sprunggelenke betreffen kann.

Antworten zur Vorbeugung von Arthrose und den Behandlungsmöglichkeiten bietet der Vortrag „Arthrose von Knie- und Hüftgelenk“ von Professor Dr. Thomas Gösling, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am Klinikum Braunschweig.

Am Ende des Vortrages gibt es viel Raum für Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Zum Veranstaltungsformat:
Heutzutage suchen Patienten, Angehörige und Interessierte verstärkt nach aktuellen Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien. Mit dieser Vortragsreihe bietet das Klinikum Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit konkret nachzufragen.


Zum ersten Mal über 2100 Geburten am Klinikum Braunschweig

Veröffentlicht am 2. Januar 2017

Mit 2280 Neugeborenen im zurückliegenden Jahr begrüßte das Städtische Klinikum Braunschweig so viele Babys wie nie zuvor. „Es gibt tatsächlich wieder mehr Kinder in Deutschland. Wir danken den Braunschweiger Eltern sehr für das große Vertrauen, das sie uns entgegenbringen“, freut sich der Chefarzt der Frauenklinik am Standort Celler Straße, Privatdozent Dr. Heiko B. G. Franz. Dies zeigt, wie sicher und wohl sich Eltern und Babys im Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Braunschweig fühlen.
Laut Auswertung der Jahresstatistik 2016 gab es im Klinikum Braunschweig damit eine deutliche Zunahme um 112 Entbindungen (von 2073 Entbindungen in 2015 auf 2185 Entbindungen in 2016). Auch die Mehrlingsgeburten nehmen weiter zu. So kamen in 2016 je 89 Mal Zwillinge und 3 Mal Drillinge auf die Welt. 
Die hier arbeitenden Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte bieten menschliches Einfühlungsvermögen gepaart mit höchster Kompetenz - auch im Falle notwendiger Intensivbetreuung von Mutter und Kind. Väter oder andere Vertrauenspersonen dürfen der Geburt, auf Wunsch, selbstverständlich beiwohnen.

Wenige Situationen im Leben berühren Menschen emotional so sehr wie die Geburt ihres eigenen Kindes. Gerade deshalb ist es für die Mitarbeiter des Klinikums wichtig, eine angenehme Atmosphäre für den großen Augenblick zu schaffen, Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen zu vermitteln und gleichzeitig ein Höchstmaß an medizinischer Sicherheit zu garantieren. So gilt auch für werdende Eltern: Im Klinikum Braunschweig sind Sie in guten Händen.

um Verständnis: Die Anzahl der Geburten ist immer geringer als die Zahl der Kinder, die geboren werden, wegen der Mehrlingsgeburten.


Den eigenen Tumor verstehen! Neues Beratungsangebot am Klinikum Braunschweig für Brustkrebspatientinnen

Priv.-Doz. Dr. Heiko B. G. Franz, Chefarzt der Frauenklinik, (links) und Dr. Ansgar Dellmann, leitender Oberarzt im Institut für Pathologie, sitzen an Mikroskopen.

Veröffentlicht am 28. Dezember 2016

Das Brustzentrum der Frauenklinik und das Institut für Pathologie des Klinikums Braunschweig haben ein neues Beratungsangebot für Ihre Brustkrebspatientinnen entwickelt. Gemeinsam mit den Betroffenen, wollen die Ärzte am Mikroskop die biologischen Eigenschaften des Tumors darstellen. Nach ersten Gesprächen zeigt sich, dass die Patientinnen die Diagnose durch die konkreten Erläuterungen besser verstehen und die Folgen und Nebenwirkungen der Behandlungen eher für sich akzeptieren können.
Aufgezeigt werden auch die Möglichkeiten einer detaillierten Befundung. Denn diese können für die Therapieentscheidung von großer Bedeutung sein. Aus der biologischen Beschaffenheit des Tumors erhalten die behandelnden Ärzte wichtige Informationen für die weitere Behandlung. Dies betrifft z. B Fragen nach der Reihenfolge der Behandlungsschritte: Ist es sinnvoller erst zu operieren oder erst zu bestrahlen oder erst mit Medikamenten zu behandeln? Auch Einschätzungen über einen weiteren Verlauf der Erkrankung, z. B. die Frage nach dem Rückfallrisiko, lassen sich aufgrund der biologischen Eigenschaften treffen.
Dieses Angebot ist nur für einen begrenzten Teilnehmerinnenkreis möglich und sinnvoll. Anmeldungen für ein Beratungsgespräch nimmt das Sekretariat des Brustzentrums persönlich oder telefonisch unter der Nummer 0531 595-3707 entgegen. Informationen können auch unter der E-Mail-Adresse frk_sekr@klinikum-braunschweig.de  angefordert werden.


Klinikum zählt erneut zu Deutschlands besten Krankenhäusern Platz 41 unter den Top 100 Kliniken des FOCUS-Rankings 2016

Veröffentlicht am 28. November 2016

das Städtische Klinikum Braunschweig steht im großen Klinik-Ranking des Magazins Focus unter den Hundert besten Kliniken Deutschlands auf Platz 41 (bei insgesamt 1143 untersuchten Krankenhäusern). Rechnet man die Universitätsklinika, die die vorderen Plätze der Liste einnehmen heraus, sind nur zehn nicht-universitäre Kliniken von insgesamt 100 "Top-Kliniken" in Deutschland vor dem Klinikum Braunschweig. Insgesamt wurden 16 Fachgebiete und Erkrankungen bewertet, wie zum Beispiel Brustkrebs, Herzchirurgie, Strahlentherapie oder Prostatakrebs, wobei das Klinikum besonders in den Bereichen Prostatakrebs und Strahlentherapie zur Spitzengruppe zählt und auch bei Brustkrebs, Herzchirurgie und multiple Sklerose empfohlen wird. Darüber hinaus liegt das Klinikum Braunschweig auf dem vierten Platz in Niedersachsen.

"Dieses Ergebnis bestätigt erneut den guten Ruf, den die 35 Kliniken, selbständigen klinischen Abteilungen und Institute am Klinikum Braunschweig nicht nur bei Patienten, sondern insbesondere auch bei niedergelassenen Ärzten genießen", ist sich Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert sicher. Gleichzeitig betont er: "Im Vergleich zum letzten Jahr sind wir zwei Stellen höher gerutscht und belegen nun Platz 41 in der Spitzengruppe deutscher Krankenhäuser dies ist für uns ein besonderer Ansporn, auch weiterhin besser zu werden, um die Patientenbedürfnisse und die Erwartungen der zuweisenden Ärzte erfüllen zu können."

Die Focus-Klinikliste stellt den bisher umfangreichsten Vergleich von über 1000 Krankenhäusern in Deutschland dar. In die Bewertung bezogen die Focus-Redaktion sowie das unabhängige Institut MINQ aus München mehrere Kriterien ein: Reputation/Empfehlung, Medizin-Score, Hygienestandard, Pflegestandard, Patientenzufriedenheit, ob die Kliniken für Diabetiker geeignet sind, Anzahl der Fachärzte, Anzahl der Pflegekräfte und die Fallzahlen.

"Gerade das Vertrauen der zuweisenden Ärzte aus der ganzen Region freut uns sehr", so der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz. Denn deren Empfehlungen haben bei der Befragung wesentlich zum Ergebnis beigetragen. "Auch in Zukunft wollen wir partnerschaftlich im Sinne der Patienten zusammenarbeiten."

Doch nicht nur die medizinische, sondern auch die pflegerische Qualität wurde zur Bewertung herangezogen. Dafür wurden die Qualifikation der Pflege- und Fachpflegekräfte sowie das medizinisch-pflegerische Angebot überprüft: "Ich bin stolz, dass unsere über 2.100 Mitarbeiter/-innen im Pflege- und Funktionsdienst zu diesem Erfolg beigetragen haben", so Pflegedirektor Ulrich Heller.

Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie

Überdurchschnittlich häufig wurde die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie empfohlen. Die sehr hohen Werte in der medizinischen Qualität und dem Pflegestandard, sowie die gute Patientenzufriedenheit haben zur wiederholten sehr guten Platzierung der Strahlentherapie beigetragen. Die Klinik mit ihrem Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann zählt in ihrem Fachbereich bundesweit mit dem 7. Platz zur Spitzengruppe, als einzige nicht-universitäre Klinik in der Spitzengruppe der ersten 15 Kliniken.

 

Klinik für Urologie und Uroonkologie

Überdurchschnittlich häufig wurde auch die Klinik für Urologie und Uroonkologie mit ihrem Chefarzt Prof. Dr. Peter Hammerer empfohlen und gehört mit Platz 6 zur Spitzengruppe der 25 besten Klinken für die Behandlung von Prostatakrebs. Die sehr hohen Werte in der medizinischen Qualität, der Hygiene und dem Pflegestandard, sowie die sehr hohe Patientenzufriedenheit haben zur wiederholten sehr guten Platzierung der Urologie beigetragen.

 

Klinik für Herz, -Thorax- und Gefäßchirurgie

Die hohen Werte in der medizinischen Qualität, der Hygiene und dem Pflegestandard, sowie in der Patientenzufriedenheit haben wieder zur sehr guten Platzierung der Herzchirurgie geführt. Die Herzchirurgie mit ihrem Chefarzt Privatdozent Dr. Wolfgang Harringer gehört bundesweit zu den häufig empfohlenen Kliniken. Besonders hervorgehoben wird die Eignung für Diabetiker.

 

Neurologische Klinik

Die Neurologische Klinik mit ihrem Chefarzt Prof. Dr. Karl Wessel zählt mit dem Schwerpunkt Multiple Sklerose in diesem Jahr mit zu den empfohlenen Top Kliniken Deutschlands. Die sehr gute Patientenzufriedenheit, die empfohlene medizinische Qualität und der sehr gute Pflegestandard haben zur guten Platzierung der Neurologischen Klinik geführt. Auch hier wird die Eignung für Diabetiker besonders hervorgehoben.

Brustzentrum 
Mit der Behandlung von Brustkrebs im Rahmen eines zertifizierten Brustzentrums gehört die Abteilung für Brusterkrankungen in der Frauenklinik mit der leitenden Ärztin Dr. Irene Hainich und dem Chefarzt Privatdozent Heiko B. G. Franz zu den empfohlenen Kliniken in Deutschland. Die sehr hohen Werte in der medizinischen Qualität, der Hygiene und dem Pflegestandard, sowie die sehr gute Patientenzufriedenheit haben zur wiederholten sehr guten Platzierung beigetragen. Auch hier wird die Eignung für Diabetiker besonders hervorgehoben.


Institut für Klinische Transfusionsmedizin sucht dringend weitere Blutplättchenspender aus der Region Braunschweig

Michael Menrad, Diplom Ingenieur, spendet seit 2005 Thrombozyten

Da Blutpräparate nur begrenzt haltbar sind werden auch in der Region Braunschweig wieder dringend zusätzliche Spender gesucht!

Wer zwischen 18 und 55 Jahre alt ist und sich aktiv für Patienten in der Region einsetzen will, kann sich zu einer Blutplättchenspende im Klinikum melden.

Da die Blutpräparate nur begrenzt haltbar sind und deswegen immer „just in time“ produziert werden, ist die räumliche Nähe von Herstellung und Anwendung ein Vorteil. Die Spender sollten gut telefonisch erreichbar sein und in der Region Braunschweig wohnen.

Die Blutentnahme dauert ca. 90 Minuten und kann in regelmäßigen Abständen von vier Wochen durchgeführt werden. Die Eignung zur Spende wird im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung festgestellt. Grundvoraussetzung sind u.a. völlige Gesundheit und keine regelmäßige Medikamenteneinnahme.

Anne Heyland, Erzieherin, spendet seit 2006 Thrombozyten

Das Institut für Klinische Transfusionsmedizin des Klinikums Braunschweig führt seit März 2004 als einziges Krankenhaus in Braunschweig die maschinelle Blutplättchenentnahme (Thrombozytapherese) durch.

Kontakt: Telefonisch unter 0531/ 595- 3669 oder per E-Mail: Blutspendedienst@klinikum-braunschweig.de.