"Happy" dank Spende - Therapiehund in der Geriatrischen Klinik

Freuen sich zusammen mit einer Patientin und einem Patienten über den neuen „Kollegen“: Dr. Andreas Schwitzke, Chefarzt der Medizinischen Klinik IV / Geriatrie, Fördervereinsvorsitzende Christine Wolnik und Psychologin Christine Uhlmann (v.l.n.r.).

Veröffentlicht am 14. August 2018

„Happy“, so heißt der neue Teilzeitmitarbeiter der Geriatrischen Klinik in der Celler Straße. Er ist acht Jahre alt, schwarzhaarig und läuft auf vier Pfoten. „Happy ist ein Therapiebegleithund mit einer 18-monatigen Ausbildung“, erläutert Julia Koch. Die ausgebildete Physiotherapeutin und Therapiehundbegleiterin besucht zusammen mit dem Retriever zweimal im Monat Patientinnen und Patienten in der Geriatrischen Klinik. „Therapiebegleithunde unterstützen Therapeutinnen und Therapeuten bei ihrer Arbeit.“

„Für viele der Patientinnen und Patienten ist der Kontakt mit Happy so etwas wie ein sozialer Katalysator“, berichtet die zuständige Psychologin Christine Uhlmann. „Innere Anspannungen lösen sich, die Frauen und Männer öffnen sich emotional und kommen ins Gespräch.“

Ermöglicht wird dieses besondere Therapieangebot durch den „Förderverein des Klinikums Braunschweig“. „Wir haben eine Privatspende zur Unterstützung der Arbeit der Geriatrischen Klinik erhalten“, so Vereinsvorsitzende Christine Wolnik, „eine Teil dieser Spende verwenden wir, um Happy zu engagieren.“


Feuerwehreinsatz in der Kinderklinik – zum Spaß

Die Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Riddagshausen zeigten den kleinen Patienten der Kinderklinik, wie ihre Einsätze im Ernstfall ablaufen.

Veröffentlicht am 27. Juli 2018

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Riddagshausen waren in der Kinder- und Jugendklinik in der Holwedestraße im Einsatz – allerdings nur zum Spaß. Denn Max Wehner, Kinderkrankenpfleger der Station K5, und selbst ehrenamtlicher Feuerwehrmann hatte seine Kameraden eingeladen, um den Kindern einen kurzweiligen Nachmittag zu bereiten. Ihre Motivation: „Wir wollten den Kindern eine Freude machen und eine Möglichkeit geben, aus dem für sie öden Klinikalltag zu entfliehen“, erläuterte Max Wehner. Daher fuhr er mit seinem Team und dem Feuerwehrauto ins Klinikum. Nachdem die kleinen Patienten der Stationen K1, K2 und K5 das Einsatzfahrzeug anfangs nur ehrfürchtig bestaunt hatten, probierten sie unter Anleitung kurz darauf bereits das zielgenaue Löschen mit Wasser selbst aus. Max Wehner und seine Feuerwehrkameraden zeigten ihre Ausrüstung und demonstrierten, wie sie sich bei einem Einsatz fortbewegen. „Neben den kleinen Patienten der einzelnen Stationen haben wir auch Kinder, die von uns behandelt werden, aber gerade nicht stationär hier verweilen, mitsamt ihren Eltern eingeladen“, sagte Irmgard Schene vom Psychosozialen Dienst Kinderonkologie.


Erfolgreiche Abschlussprüfung für Notfallsanitäter

Freuen sich über die erfolgreich bestandenen Abschlussprüfungen: die neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter.

Veröffentlicht am 25. Juli 2018

Feierliche Premiere: Der erste Ausbildungsjahrgang der Notfallsanitäterschule am Klinikum Braunschweig erhielt jetzt nach erfolgreicher Abschlussprüfung die Zeugnisse. Nach Gründung der Notfallsanitäterschule im Jahre 2014 startete zum 1. August 2015 die erste Ausbildung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter mit 13 Schülerinnen und Schülern. Die Auszubildenden kommen aus den Bereichen der Berufsfeuerwehr Braunschweig, dem Deutschen Rotem Kreuz, den Johanniter, dem Arbeiter Samariter Bund und den Malteser.

„Den Wandel gestalten“ das ist der Leitsatz, unter dem die Notfallsanitäterschule begonnen hat, die Ausbildung des neuen Gesundheitsfachberufes aufzustellen. Ziel dabei ist es, die Ausbildung des zukünftigen Rettungsfachpersonals an den aktuellen Herausforderungen auszurichten und zu stärken.

Exemplarische Aufgaben der dreijährigen Ausbildung sind: In Zeiten anschwellender Einsatzzahlen und steigender Erwartungshaltung, Notfallmedizin auf dem aktuellen Stand zu praktizieren und die weitere medizinische Versorgung von Notfallpatienten optimal einzuleiten. Als regionaler Partner für notfallmedizinische Versorgung und medizinische Bildung hat das Klinikum Braunschweig diese Herausforderung gemeinsam mit dem Träger Rettungsdienst und den am Rettungsdienst beteiligten Organisationen Berufsfeuerwehr Braunschweig, Deutschen Rotem Kreuz, den Johanniter, dem Arbeiter Samariter Bund und den Malteser angenommen. Aktuell werden in drei Jahrgängen die Fachkräfte von morgen „fit“ für ihren täglichen Dienst am Bürger unserer Region gemacht. In nachempfundenen Situationen des rettungsdienstlichen Alltags schafft ein multiprofessionelles Team täglich Lerngelegenheiten für die „Nachwuchsretter“.  Der Lehrplan beinhaltet zum Beispiel die Fragestellungen, wie dosiere ich Notfallmedikamente richtig und gehe mit unerwarteten Wechselwirkungen um? Oder auch der Umgang mit extremen Situationen und die eigene Gesunderhaltung im beruflichen Kontext werden gelehrt. Um die aktuellsten Erkenntnisse des neuen Gesundheitsfachberufes möglichst wirksam aufzubereiten und eine gute Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit zu bieten, werden unterschiedlichste Ansätze aus Pädagogik und Bildungswissenschaft kombiniert. 


Vierfaches Zwillingsglück auf der Geburtsstation am Klinikum Braunschweig

Ikram El Yazidi ist glücklich über den doppelten Familienzuwachs.
Auch Jenny Schridde, Julia Uhlemann und Patricia Dindogru freuen sich ihre Zwillinge mit nach Hause zunehmen.

Veröffentlicht am 23. Juli 2018

Vier auf einen Streich – vier gesunde Zwillingspärchen begrüßte das Klinikum Braunschweig in der vergangenen Woche. Yrsa Milena und Svea Anouk Uhlemann, Maryam und Houda Chahid, Greta und Frida Dindogru sowie Laura und Ben Lochmann erblickten zwischen 18. und 19. Juli 2018 gemeinsam in der  Frauenklinik Celler Straße das Licht der Welt.

Seit Anfang des Jahres kamen 1352 Babys, und davon 39 Zwillinge zur Welt. Damit liegt die Geburtsstation, wie im Vorjahr auf Rekordkurs.

„Dass die Zahl der Mehrlingsgeburten so hoch ist, kann verschiedene Gründe haben“, sagt Privatdozent Dr. Heiko B. G. Franz, Chefarzt der Frauenklinik. „Wir sind sehr stolz darauf, dass uns werdende Eltern ihr Vertrauen schenken und uns als Geburtsklinik auswählen.“  

Generell steigt die Zahl der Geburten im Klinikum Braunschweig seit Jahren. 2016 wurde erstmals die 2000er-Marke geknackt. Insgesamt 2254 Neugeborene waren es im vergangenen Jahr, davon 72 Zwillinge.

Die Patientinnen fühlen sich bei Chefarzt Privatdozent Dr. Heiko B. G. Franz und seinem Team ganz offensichtlich sehr gut aufgehoben. Die hier arbeitenden Ärztinnen und Ärzte, Hebammen sowie Pflegefachkräfte bieten menschliches Einfühlungsvermögen gepaart mit höchster Kompetenz - auch im Falle notwendiger Intensivbetreuung von Mutter und Kind. Väter oder andere Vertrauenspersonen dürfen der Geburt, auf Wunsch, ebenfalls beiwohnen. „Wir tun alles, um Mutter und Kind die größtmögliche Sicherheit in jeder Situation zu gewährleisten. In unserem Kreißsaal sind rund um die Uhr spezialisierte Fachkräfte vor Ort, die sich um das individuelle Anliegen der werdenden Mutter und ihrem Kind kümmert. Vor allem bei Komplikationen können wir als Perinatalzentrum Level I schnell und kompetent durch die Wand-an-Wand-Lösung unserer Kreißsäle und der Kinderintensivstation agieren“, erklärt Chefarzt Dr. Franz.

Wenige Situationen im Leben berühren Menschen emotional so sehr wie die Geburt ihres eigenen Kindes. Gerade deshalb ist es für die Mitarbeitenden des Klinikums wichtig, eine angenehme Atmosphäre für den großen Augenblick zu schaffen, Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen zu vermitteln und gleichzeitig ein Höchstmaß an medizinischer Sicherheit zu garantieren. So gilt auch für werdende Eltern: Im Klinikum Braunschweig sind sie in guten Händen.


Förderverein des Klinikums spendet Balkonmöbel für Palliativstation

Saßen schon einmal Probe auf den neuen Balkonmöbeln (von links): Chefarzt Prof. Dr. Jürgen Krauter, Ute Fuchs, palliativmedizinische Koordinationspflegekraft, Dr. Frauke Rösick, leitende Oberärztin, sowie Christine Wolnik, Vorsitzende des Fördervereins.

Veröffentlicht am 23. Juli 2018

Auf dem Balkon der Palliativstation am Standort Celler Straße laden neue Sitzmöbel zum gemütlichen Verweilen unterm Sonnenschirm ein. Ermöglicht hat das der Förderverein des Klinikums Braunschweig mit einer Spende in Höhe von 800 Euro.
„Das wird unsere Patienten erfreuen“, sind sich leitende Oberärztin Dr. Frauke Rösick und die Vorsitzende des Fördervereins, Christine Wolnik, sicher. Gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Krauter, Chefarzt der Medizinische Klinik III - Hämatologie und Onkologie, und weiteren Mitarbeitern nutzten sie die Gelegenheit zum Probesitzen. Ihr Fazit: „In dieser Loungegarnitur aus Polyrattan lässt es sich sehr bequem sitzen.“
Ab dem 1. September wird die Palliativstation von bisher acht Betten (zwei Doppel- und vier Einzelzimmer) sukzessive auf zwölf Betten erweitert. In den Einzelzimmern können auf Wunsch auch Begleitpersonen aufgenommen werden. Auf dem Flur gibt es zudem einen Aufenthaltsraum mit Küchenzeile, der ebenfalls von Patienten und ihren Angehörigen genutzt werden kann.
„Der Palliativbereich ist integraler Bestandteil des Onkologischen Zentrums“, erläutert Oberärztin Dr. Frauke Rösick. Behandelt werden demnach Patienten mit nicht heilbaren Tumorerkrankungen. Ziel ist es jedoch nicht, ausschließlich Patienten in der unmittelbaren „Finalphase“ zu begleiten. Etwa 90 Prozent der Behandelten werden nach ein- bis zweiwöchiger Therapie wieder entlassen. Aufgenommen werden Patienten, die sich in einer kritischen Phase ihrer Erkrankung befinden und eines hohen Bedarfs an Informationen, Beratung, therapeutischer Begleitung und Zuwendung bedürfen. Wird die Diagnose einer nicht heilbaren Krebserkrankung gestellt, so bedeutet dies für die Betroffenen eine Zäsur in ihrem Leben mit weitreichenden Folgen auf der körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Ebene.
Im palliativmedizinischen Ansatz werden die Patienten daher multiprofessionell betreut. Dem Team gehören neben Ärzten und Pflegefachkräften auch Physiotherapeuten, Psychoonkologen, Sozialarbeiter, eine Seelsorgerin und ein Kunsttherapeut an. Auch die Ernährungsberatung ist ein wichtiger Aspekt. Die Angehörigen der Patienten werden in die Betreuung und Beratung einbezogen.

Mit jedem Patienten wird gemeinsam ein individueller Therapieplan erstellt, um die Betroffenen optimal zu behandeln. Im geschützten Umfeld und mit Unterstützung gelingt es den meisten Patienten, im Rahmen ihrer Erkrankung persönliche Perspektiven zu entwickeln und Wünsche oder Ziele für die verbleibende Lebenszeit zu formulieren. „Die Behandlung umfasst auch eine umfangreiche Beratung und Planung sowie Organisation der weiteren Pflege des Patienten in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten, ambulanten Pflegediensten, Palliative Care Teams und dem ambulanten Hospizdienst, aber auch stationären Einrichtungen und dem Hospiz“, so Dr. Rösick.


Medizinstudentinnen und -studenten der Universität Bratislava zu Gast im Klinikum

Zu Gast in Braunschweig: 28 angehende Ärztinnen und Ärzte aus der Slowakischen Republik informierten sich drei Tage über das Klinikum Braunschweig.

Veröffentlicht am 13. Juli 2018

28 angehende Medizinerinnen und Mediziner aus der Slowakischen und Tschechischen Republik waren in dieser Woche zu Gast im Klinikum Braunschweig.

Im Rahmen eines dreitägigen Sommer-Camps erhielten sie aus erster Hand Informationen über die Arbeit der verschiedenen Kliniken und Abteilungen des Hauses sowie über Arbeitsmöglichkeiten und –perspektiven für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.„Der Kontakt zu den Studentinnen und Studenten kam auf einer Job Messe in Bratislava im Frühjahr zustande“, so Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Braunschweig. „Gerade für die gut ausgebildeten jungen Ärztinnen und Ärzte aus unseren osteuropäischen Nachbarländern bietet unser Haus hervorragende Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Beide Seiten würden daher von eine möglichen Tätigkeit bei uns profitieren.“ Neben den fachlichen Informationen gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm, um die Stadt und Region Braunschweig kennenzulernen.


„Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ - Kinderklinik erhält erstmals die Zusatzbewertung „Plus“

Freude über die Auszeichnung bei (von links nach rechts) Pflegedienstleitung Michael Lüdicke, Dr. Jost Wigand Richter, Leiter der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, Prof. Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, sowie Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt, Leiter der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie.

Veröffentlicht am 6. Juli 2018

 

Freude im Klinikum Braunschweig: Erneut hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin das Qualitätssiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ erhalten. In dieser Bewertungsrunde erhielt die Kinderklinik zudem ein PLUS ("+") dafür, dass sie jederzeit die operative Versorgung von Kindern und Jugendlichen durch einen Arzt für Kinderchirurgie sicherstellt.

Gründer der Aktion ist die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD). Die Anerkennung ist jeweils auf zwei Jahre befristet und soll somit eine stetige Verbesserung der stationären und ambulanten Versorgung in den Kinderkliniken unterstützen. Eltern können dadurch überprüfen, ob die gewünschte Kinderklinik in Ihrer Umgebung die Qualitätskriterien einer guten Klinik erfüllt.

Die Kinderklinik, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Hans Georg Koch, hat sich freiwillig dieser strengen Qualitätsprüfung unterzogen und erfüllt bereits seit der ersten Auszeichnung 2012 alle Kriterien ausnahmslos. Die Kriterien zum Erwerb des Zertifikates richten sich auf personelle und fachliche Anforderungen der Klinik, räumliche Einrichtung und technische Ausstattung sowie Maßnahmen zur Sicherung der Ergebnisqualität.

„Ich freue mich sehr über dieses Qualitätssiegel, meinem Team und mir ist die kontinuierliche Behandlung unserer kleinen und großen Patienten auf höchstem Niveau besonders wichtig. Denn an erster Stelle stehen für uns die Patientinnen und Patienten“, sagt Prof. Dr. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Diesen Teamgeist unterstreichen auch Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt, Leiter der neuen Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie, der das zusätzliche „Plus“ in der aktuellen Auszeichnung zu verdanken ist, Dr. Jost Wigand Richter, Leiter der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, sowie Pflegedienstleitung Michael Lüdicke.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden alle Erkrankungen des Neugeborenen-, Kindes- und Jugendalters behandelt. Besondere Versorgungsschwerpunkte liegen in der Früh- und Neugeborenenmedizin, der Behandlung von Krebs- und Tumorerkrankungen, Neuropädiatrie sowie der Gastroenterologie.

Damit sich die kleinen Patienten so wohl wie möglich fühlen, spielen und basteln vier Erzieherinnen mit den Kindern; eine Psychologin und eine Krankenseelsorgerin haben ein offenes Ohr für Probleme. Eine Sozialarbeiterin berät in sozialmedizinischen Fragestellungen. Es stehen zudem speziell ausgebildete Physiotherapeutinnen zur Verfügung; eine Diät-Assistentin informiert in Fragen der Ernährung. Die Klinik bietet eine Reihe von Spezialsprechstunden zu verschiedenen Krankheitsbildern an und stellt durch eine Notfall-Ambulanz mit 24-Stunden-Bereitschaft eine lückenlose Versorgung sicher.


Prof. Wiggermann folgt auf Prof. Schörner als neuer Chefarzt des Instituts für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin

Veröffentlicht am 3. Juli 2018

Im Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin des Klinikums Braunschweig ist zum 1. Juli Prof. Dr. Philipp Wiggermann als neuer Chefarzt gestartet. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Wolfgang Schörner an, der in den Ruhestand geht.

Prof. Dr. Wolfgang Schörner kam 1992 aus dem Berliner Universitätsklinikum Rudolf-Virchow-Krankenhaus nach Braunschweig und leitete seitdem das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin. Prof. Schörner erhielt seine klinisch-wissenschaftliche Ausbildung am Klinikum Charlottenburg, Universitätsklinik der Freien Universität Berlin. Seit 1986 ist er Facharzt für Radiologie und erlangte ein Jahr später die Schwerpunktqualifikation für Neuroradiologie. Im Jahr 1988 habilitierte er und wurde auf eine Professur für Radiologie an der Freien Universität Berlin berufen. Von 1988 bis zur Übernahme der Chefarztstelle in Braunschweig war er Leitender Oberarzt am Universitätsklinikum Rudolf-Virchow (heute Charité Campus Vichow-Klinikum). Der 65-Jährige wurde in New York geboren, ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

„Mit Prof. Dr. Schörner verlieren wir eine wertvolle Führungskraft in unserem Klinikum. Er ist nicht nur ein guter Arzt, sondern hat auch stets einen hohen Anspruch an die Qualität der Arbeit in seinem Team gelegt. Besonders wichtig war ihm die Weiterentwicklung der bildgebenden Verfahren, so auch die breite klinische Einführung von MRT und PET-CT am Klinikum Braunschweig. Durchaus wehmütig entlassen wir ihn nach 26 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand“, sagt Ulrich Markurth, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums. Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert resümiert: „Prof. Dr. Schörner hat die Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin in unserem Haus entscheidend geprägt und kontinuierlich weiter entwickelt. Sein Bestreben, sich in einem stets wandelnden Fachgebiet immer mit dem höchsten Standard zu messen, ist beispielhaft.“ Prof. Schörners besonderer Fokus lag auf dem Gebiet der Röntgen-Computertomographie und Magnetresonanz-Tomographie (Kernspintomographie).

Der 40-jährige Prof. Dr. Philipp Wiggermann ist Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie und war zuletzt als Leitender Oberarzt am Institut für Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums Regensburg tätig. Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz freut sich, dass mit Prof. Wiggermann der Beste ausgewählt worden ist, um das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin mit neuen Spektren weiterzuentwickeln. Bartkiewicz: „Neben Bildgebung soll vor allem das Zukunftsfeld der interventionellen – minimalinvasiven – Therapie des Krebszentrums und des Schlaganfallzentrums auf universitärem Niveau weit voran gebracht werden.“ Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz ist sich sicher, dass der gebürtige Westfale die neue Herausforderung optimal meistern wird. „Prof. Dr. Wiggermann ist dynamisch und zielstrebig. Er bringt ein beeindruckendes Fachwissen mit und wird gemeinsam mit seinem Team das hohe Niveau des Instituts halten und weiter ausbauen.“

Der 1977 in Münster geborene Wiggermann studierte Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Bielefeld, Wien und Warwick, bevor er 2002 – zurück in der österreichischen Hauptstadt – das Studium der Humanmedizin aufnahm. Nach seiner Promotion 2007 war er an den Universitätskliniken von Münster, Dresden und Regensburg tätig. In Regensburg erlangte er 2013 den Titel Facharzt für Radiologie und 2016 den Titel Facharzt für Neuroradiologie, wurde 2014 zuerst Oberarzt und 2016 Leitender Oberarzt des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum Regensburg.

Prof. Wiggermann ist Spezialist für Interventionellen Radiologie. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit stellen hierbei die onkologischen Interventionen (z.B. in Leber, Lunge, Knochen und Prostata) dar. Als Leitender Oberarzt war Wiggermann nicht nur für den klinischen Betrieb seiner Abteilung verantwortlich, sondern setzte mit der Gründung des Zentrums für Radiologisch-Interventionelle Onkologie (RIO) am Universitätsklinikum Regensburg einen neuen Meilenstein in seinem Fachgebiet.

Prof. Dr. Wiggermann ist ein gefragter Fachreferent und -publizist. Für seine zahlreichen Veröffentlichungen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.

Sein persönliches Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen klinischen Partnern des Klinikums Braunschweig zu verfestigen und auszubauen. Besonders freut sich der angehende Chefarzt auf die neuen Kolleginnen und Kollegen in Braunschweig. Er verspricht: „Ich werde ihnen mit viel Kollegialität begegnen. Sie und meine künftigen Patientinnen und Patienten können ein hohes Maß an Engagement von mir erwarten.“


Mehr Patienten, mehr Personal und wirtschaftlich stabil - Jahresabschluss 2017 für das Klinikum Braunschweig

Sie freuen sich über mehr Patienten, mehr Personal und eine stabile Wirtschaftslage: v.l.n.r. Pflegedirektor Ulrich Heller, Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz und Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert.

Veröffentlicht am 2. Juli 2018

Der Umsatz des Klinikums Braunschweig lag 2017 bei rund 320 Mio. Euro und es wurde ein Jahresüberschuss von ca. 480.000 Euro erwirtschaftet.

„Zunächst möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Braunschweig auch in diesem Jahr dafür danken, dass sie rund um die Uhr dazu beitragen, die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen unserer Stadt, aber auch der Region, sicherzustellen“, so Ulrich Markurth, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, zu Beginn der Präsentation des Jahresabschlusses.

Rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, sichert das Klinikum Braunschweig als Maximalversorger die Versorgung der Patientinnen und Patienten aus Braunschweig und der Region. Jährlich erhalten rund 265.000 Bürgerinnen und Bürger stationär oder ambulant lebensrettende medizinische Versorgung bei akuten Beschwerden, chronischen Leiden bis hin zu schweren Unfällen.

„Dass sich die Menschen in unseren Häusern gut versorgt wissen, zeigt sich auch in der weiter gestiegenen Patientenzahl. Mehr als 65.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr stationär und über 200.000 ambulant behandelt.“ Leider würde dieses sich nicht zwangsläufig eins zu eins auf das Jahresergebnis auswirken, so Oberbürgermeister Markurth: „Nach wie vor verhindern gesetzliche Regelungen, dass Leistungszuwächse auch zu entsprechend steigenden Erlösen führen“.

„Krankenhäuser in Deutschland stehen unter einem großen wirtschaftlichen Druck, dieses gilt auch für Häuser in kommunaler Trägerschaft“, ergänzte Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert. „Einerseits werden erbrachte Leistungen durch die Krankenkassen nicht immer kostendeckend refinanziert, wie z.B. die Notaufnahmen, andererseits sehen sie sich mit einem hohen Investitionsbedarf in den Bereichen Infrastruktur und Medizintechnik gegenüber.“

Das weiterhin positive Jahresergebnis des Klinikums Braun-schweig führt Dr. Goepfert in erster Linie auf zwei Faktoren zurück: „Zum einen haben wir konsequent die Ergebnisse unserer Analysen hausinterner Strukturen, Arbeitsprozesse und Investitionen in unser wirtschaftliches Handeln einfließen lassen. Zum anderen wirken sich unsere Aktivitäten im Bereich Digitalisierung positiv auf unsere wirtschaftliche Situation aus. So können wir durch die Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers eine medizinisch hochwertige Versorgung der Patienten bei gleichzeitiger guter Planbarkeit der Kosten und Investitionssicherheit sicherstellen. Die Bereiche Digitalisierung und Prozessoptimierung werden deshalb weiter Arbeitsschwerpunkte für das Klinikum bleiben.“

Mitarbeitende
Mit fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus sowie rund 780 in den Tochtergesellschaften ist das Klinikum Braunschweig einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die Personalkosten sind daher mit knapp 203 Mio. Euro der größte Posten in der Jahresbilanz. Im Vergleich zum Jahr 2016 sind sie um 9 Mio. Euro gestiegen.

In den verschiedenen Berufsgruppen arbeiten rund 540 Ärzte und 2.150 Pflegekräfte sowie 550 Mitarbeiter im medizinisch-technischen Dienst, ca. 490 in den sonstigen Diensten (Verwaltung, Wirtschaft, Technik etc.) und 260 Auszubildende.

Konzern Klinikum Braunschweig
Die vier Tochtergesellschaften Klinikum Braunschweig Klinikdienste GmbH, Klinikum Braunschweig Textilservice GmbH, Bistro Klinikum Braunschweig GmbH sowie Medizinische Versorgungzentren am Städtischen Klinikum Braunschweig GmbH verzeichneten 2017 zusammen einen Jahresumsatz von mehr als 25 Millionen Euro.


Bessere Refluxdiagnose dank Spende des Fördervereins

Präsentieren freudig das neue Gerät für die 24-Stunden-pH-Metrie-Impedanz-Messung (von links): Oberarzt Dr. Ignatius Akuma Che, Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen und Christine Wolnik, Vorsitzende des Fördervereins.

Veröffentlicht am 21. Juni 2018

Dank einer Spende durch den Förderverein des Klinikums Braunschweig verfügt die Medizinische Klinik I (Gastroenterologie, Stoffwechselkrankheiten und Endokrinologie) nun über modernste Möglichkeiten, pH-Metrie-Impedanz-Messungen im Ösophagus vorzunehmen. Erkrankungen der Speiseröhre wie z. B. Reflux (lat. „Rückfluss“, in diesem Fall aus dem Magen) lassen sich damit schneller und verlässlicher diagnostizieren.

Als Ösophagusmanometrie wird die Bestimmung des Drucks (Manometrie) in der Speiseröhre (Ösophagus) mittels eines Katheters bezeichnet. Bei der 24-Stunden-pH-Metrie-Impedanz-Messung wird eine dünne Sonde über die Nase in die Speiseröhre eingeführt. „Dort verbleibt sie für 24 Stunden und wird an einem Speichergerät angeschlossen“, erklärt Oberarzt Dr. Ignatius Akuma Che, der die Apparatur bedient. 

Das Speichergerät wird mit einer Handtasche über die Schulter getragen. Konnte bislang mit der alleinigen pH-Metrie nur der saure Reflux gemessen werden, kann jetzt mit der Impedanz-pH-Metrie jeder Reflux (sauer, nicht sauer, flüssig oder gasförmig) gemessen und festgestellt werden, ob er Beschwerden verursacht. Sogenannte Impedanzelektroden messen den elektrischen Widerstand, der durch den Speiseröhreninhalt bestimmt wird. 

Die High-Resolution-Manometrie (HRM) dient der Diagnose von Schluckstörungen. Es können Störungen des oberen und unteren Schließmuskels sowie der tubulären Speiseröhre erfasst werden. Die Manometriesonde muss einmalig über die Nase eingeführt werden. Dank der hohen Anzahl von 36 Sensoren auf der Sonde können gleichzeitig Druckwerte des kompletten tubulären Ösophagus sowie der beiden Schließmuskel aufgezeichnet werden. Die Druckwerte werden in sogenannte „Farbplots" umgewandelt, die die Auswertung am Monitor vereinfachen.

Die Anschaffung des Apparates erfolgte gemeinsam mit der Chirurgischen Klinik, da die Untersuchungsmethoden auch eingesetzt werden vor Reflux-Operationen oder Operationen an den Schließmuskeln der Speiseröhre. Prof. Dr. Max Reinshagen, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, bedankte sich bei Christine Wolnik, Vorsitzende des Fördervereins: Von den rund 45.000 Euro für die gesamte Apparatur habe der Förderverein 10.000 Euro übernommen. „Wir sind sehr dankbar, denn das moderne Gerät ist hier in der Region selten anderswo im Einsatz zu finden.“


Das Team der Kinderchirurgie will kleinen Patienten die Angst vor dem Krankenhaus nehmen

(v.l.n.r.) Vorsitzende des Fördervereins Christine Wolnik, „Patientin Marie“ und Abteilungsleiter Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt freuen sich über das Informationsheft für Kinder.

Veröffentlicht am 18. Juni 2018

Die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie des Klinikums Braunschweig hat neben einen Kurzfilm nun auch ein kleines Informationsheft für Kinder veröffentlicht.

Viele Kinder haben Angst vor Ärztinnen/Ärzten und vor dem Krankenhaus, der unbekannten Umgebung, den möglichen Schmerzen und dem Alleinsein. Die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie hat es sich mit dem Informationsheft und dem Kurzfilm „Keine Angst im Krankenhaus“ zur Aufgabe gemacht, Kindern das „Mysterium Krankenhaus zu erklären, einen positiven Gesamtüberblick zu geben und dadurch Ängste und Sorgen zu minimieren. Die „Patientin Marie“ erzählt über ihren Krankenhausaufenthalt in der Kinderchirurgie, vom Tag der Anmeldung bis zur Entlassung. Der Mix aus realen Bildern der Hauptprotagonistin und den bunten Illustrationen soll es den Kindern und Eltern erleichtern, sich in den „Kosmos Krankenhaus“ hineinzuversetzen.

„Leider ist manchmal ein Aufenthalt im Krankenhaus unvermeidlich. Zum Schmerz kommt oftmals die Angst vor der ungewohnten Umgebung und den unbekannten Gesichtern hinzu. Diese Ängste möchten wir durch unseren Kurzfilm und unser neues Informationsheft für Kinder sowohl unseren kleinen Patientinnen und Patienten, als auch den Eltern nehmen. Ein herzlicher Dank geht an unsere Protagonistin „Marie“, welche jede Szene mutig gemeistert hat, das ärztlich-pflegerischen Team und vor allem an unseren Förderverein“, erklärt Privatdozent Dr. Johannes Leonhardt, Leitender Abteilungsarzt der Kinderchirurgie und Kinderurologie.

Finanziert wurde das Informationsheft für Kinder durch die großzügige Unterstützung vom Verein „Freunde und Förderer e. V. des Städtischen Klinikums Braunschweig“. Der gesamte Vorstand war von Anfang an begeistert. Die Vorsitzende, Christine Wolnik, erläutert: „Bereits 2014 haben wir für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Standort Holwedestraße das Wimmelbuch-Projekt unterstützt, welches bis heute von Groß und Klein sehr begehrt ist. Das Informationsheft in der Kinderchirurgie greift denselben Grundgedanken auf. Durch das Heft, in Ergänzung mit dem Kurzfilm, bieten wir Eltern die Möglichkeit an, sich gemeinsam mit ihren Kindern auf eine anstehende Behandlung und Operation vorzubereiten. Mit Hilfe von „Marie“, lernen die Kinder nicht nur die Abläufe im Krankenhaus besser zu verstehen, sondern teilen mit ihr auch das Abenteuer Klinikaufenthalt.“

Den Kurzfilm „Keine Angst im Krankenhaus“ finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.klinikum-braunschweig.de/infofilm-kinderchirurgie.


Dr. Richter ist neuer Leiter der Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin

Dr. Richter

Veröffentlicht am 29. Mai 2018

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Braunschweig hat einen neuen Abteilungsleiter für den Bereich Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin. Dr. Jost Wigand Richter hat die neu geschaffene Position seit dem 1. April inne. Der 48-Jährige war zuvor Oberarzt der Abteilungen Neonatologie sowie Neuropädiatrie im Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover. Er ist Facharzt für Kinder und Jugendmedizin, Neonatologie sowie Neuropädiatrie.

Der Ärztliche Direktor Thomas Bartkiewicz erläutert: „Aufgrund der Wichtigkeit und der Spezialisierung in der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin war es wichtig, eine eigenständige Abteilung in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zu gründen. Dies ist strategisch notwendig gewesen, um den Anforderungen einer hochspezialisierte Versorgung von kleinsten Neugeborenen/Frühchen auf universitärem Niveau für die Zukunft weiterhin gerecht zu werden.“ Prof. Hans Georg Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, ergänzt: „Die Stelle der neuen Abteilungsleitung mit Dr. Jost Wigand Richter zu besetzen, war ein Glücksfall. Er erfüllt alle Erwartungen, die wir an diese neue Abteilung und dessen Leitung knüpfen. Dazu zählt auch die Stärkung einer eigenen ärztlichen Nachwuchsförderung.“

In der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin am Klinikum Braunschweig werden neben Neu- und Frühgeborenen auch schwer kranke Kinder aller Altersstufen in engem Verbund mit der Kinderklinik sowie der Abteilung für Kinderchirurgie betreut. Dabei umfasst die Abteilung zwei eng verzahnte Bereiche: den  Intensivbereich am Standort Celler Straße im Perinatalzentrum mit einer Wand-an-Wand-Versorgung mit dem Kreißsaal sowie den Spezialpflegebereich für die nicht intensivtherapiepflichtigen Neu- und Frühgeborenen am Standort Holwedestraße. Im kommenden Jahr ist eine Zusammenlegung beider Bereiche am Standort Celler Straße geplant. Dadurch soll das Perinatalzentrum weiter gestärkt werden und die bestmögliche Versorgung von Früh- oder erkrankten Neugeborenen ohne belastende Krankentransporte gewährleistet werden. Darüber hinaus soll die direkte Mit-Aufnahme von Eltern, zunächst im Spezialpflegebereich, weiter ausgebaut werden.

Bei der Neuorientierung der Abteilung kann Dr. Richter seine langjährigen Erfahrungen in einem der größten Perinatalzentren Niedersachsens einfließen lassen. Sein Ziel ist es, am Klinikum Braunschweig die familienzentrierte Betreuung innerhalb der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin zu stärken und auf der Grundlage der bereits etablierten entwicklungsfördernden Pflege weiter auszubauen. Dr. Richter hat hierbei insbesondere die Einbindung von Familien mit früh geborenen Kindern im Fokus: „Statt Freude über die Geburt stehen oft Angst und Sorgen im Vordergrund. In dieser besonderen Situation integriert die familienzentrierte Betreuung die Eltern und Familien in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Fachpersonen.“ Hierbei gehe es vor allem darum, die Familien in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken. Richter: „Die Eltern werden durch das interprofessionelle Team umfassend informiert, in die gemeinsame Pflege und Versorgung ihres Frühgeborenen integriert und dadurch aktiv in den Betreuungsprozess involviert.“


Informationsabende zu Schwangerschaft und Geburt

Veröffentlicht am 28. Mai 2018

Die Geburtshilfe des Klinikums lädt am Dienstag, 19. Juni 2018, um 19 Uhr zum Informationsabend für werdende Eltern in das Bildungszentrum, Naumburgstraße 15, 38126 Braunschweig, ein.

Je näher der Geburtstermin rückt, desto mehr Fragen beschäftigen die werdenden Eltern. Ob es nun um die Geburt selbst oder um die Unterbringung und Versorgung geht.

Lernen Sie unsere Geburtsklinik und das Team kennen. Während eines Vortrages geben Ihnen unsere Spezialisten, wie Fachärzte/-ärztinnen der Frauenklinik, Kinderärzte/-ärztinnen, Pflegefachkräfte und Hebammen, einen Einblick in die Arbeit im Kreißsaal und beantworten alle Fragen, die Sie beschäftigen.

Die kostenfreien Veranstaltungen finden einmal pro Monat um 19:00 Uhr im Bildungszentrum statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die aktuelle Terminübersicht finden Sie hier.


175 Kinder und Jugendliche durften im Klinikum hinter die Kulissen schauen

Einmal das Innere eines Rettungswagens erkunden. Am eigenen Körper ausprobieren, wie sich ein EEG anfühlt.  Erfahren, welche Herausforderungen ein Schlaganfall-Patient meistern muss. All das und vieles mehr durften am heutigen Donnerstag 175 Mädchen und Jungen erleben – direkt vor Ort und ganz nah dran. Denn zum Zukunftstag hatte das Klinikum Braunschweig seine Tore für interessierte Schülerinnen und Schüler geöffnet. Diese hatten die Möglichkeit, an den drei Standorten Holwedestraße, Celler Straße und Salzdahlumer Straße in die verschiedensten Berufsfelder hinein zu schnuppern. Das Angebot war riesig: Insgesamt 20 Stationen und Bereiche des Maximalversorgers nahmen sich an diesem Tag Zeit, den Kindern und Jugendlichen einen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. So konnten die 10- bis 16-Jährigen u.a. hinter die Kulissen der Pathologie, Transfusionsmedizin, Apotheke, Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie, Pneumologie und der Kinderklinik werfen.

Bei der Einteilung der Kleingruppen wurde während der Planung viel Wert auf die Philosophie des Zukunftstages gelegt, nach der Mädchen die Möglichkeit bekommen sollen, „typische Männerberufe“ kennen zu lernen und Jungen „typische Frauenberufe“. So erkundeten Mädchengruppen beispielsweise die Bereiche IT und Technischer Dienst und Jungen lernten in der Küche den Beruf der Diätassistentin – oder besser gesagt, des Diätassistenten – kennen. Auch der Pflegeberuf wurde den Jungen näher gebracht. „Wir brauchen mehr Auszubildende in der Pflege. Für Männer scheint dieser Beruf noch weniger interessant zu sein – das wollen wir ändern“, erläutert Andrea Koch, Organisatorin der Veranstaltung und Gleichstellungsbeauftragte des Klinikums. Der Zukunftstag sei eine wichtige Möglichkeit, den Nachwuchs frühzeitig für verschiedene Berufe zu begeistern.

Zu den vielen engagierten Klinikums-Mitarbeitenden, die für die Schülerinnen und Schüler spannende Angebote vorbereitet hatten, gehört auch Ergotherapeutin Mona Bachmann. Sie zeigte den Teilnehmenden, wie Schlaganfall-Patienten lernen, sich mit nur einer Hand anzuziehen oder ein Brot zu schmieren. Die Idee des Zukunftstages findet sie toll: „Für uns ist es eine gute Möglichkeit, Werbung für unseren Beruf zu machen, denn der ist bei vielen jungen Leuten kaum bekannt.“ Die vielen Stationen kamen bei den Mädchen und Jungen gut an. „Ich finde den Zukunftstag gut, weil man hier mitmachen darf und nicht nur zuhören muss“, erklärte Marissa (12). Besonders interessant sei die Themenvielfalt gewesen.  

Dass das Klinikum Braunschweig ein attraktiver Arbeitgeber mit einem breiten Spektrum an Berufen ist, wird auch durch die starke Resonanz beim Zukunftstag bestätigt. „Die Plätze waren innerhalb von anderthalb Wochen alle vergeben“, so Andrea Koch.


Fußballnationalmannschaft besucht Kinderklinik in der Holwedestraße

Brachten kranken Kindern viel Freude: Spieler und Betreuer der U21-Nationalmannscha
U-21 Fußballnationalmannschaft

Veröffentlicht am 26. März 2018

Vor ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen Israel besuchte ein Teil der U21-National-Elf die Kinderstation in der Holwedestraße. Für mehr als 20 Kinder war es ein tolles Erlebnis, einige der U21-Fußball-Europameister von 2017 hautnah zu erleben. "Es ist bei uns Tradition, dass wir soziale Einrichtungen in unseren Spielorten besuchen", so Ronny Zimmermann, Vizepräsident des DFB. "Die Spieler machen das auch gern, eigentlich wollten heute 13 aus dem Team mitkommen, aber in unseren Bussen war nur Platz für neun."

Dass ihnen der Besuch am Herzen lag, war den Spielern und ihren Betreuern anzumerken. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde durch Trainer Stefan Kuntz folgte der informelle Teil: Die Nationalspieler spielten und redeten mit den Kindern, verteilten Geschenke und signierten die mitgebrachten Trikots. Außerdem übergaben sie einen symbolischen Scheck über 2.500 EURO für die Arbeit der Kinderklinik. Nach gut 90 Minuten mussten die Spieler wieder zum Training. Das Spiel gegen Israel gewannen sie 3:0.


Institut für Klinische Transfusionsmedizin sucht dringend weitere Blutplättchenspender aus der Region Braunschweig

Michael Menrad, Diplom Ingenieur, spendet seit 2005 Thrombozyten

Da Blutpräparate nur begrenzt haltbar sind werden auch in der Region Braunschweig wieder dringend zusätzliche Spender gesucht!

Wer zwischen 18 und 55 Jahre alt ist und sich aktiv für Patienten in der Region einsetzen will, kann sich zu einer Blutplättchenspende im Klinikum melden.

Da die Blutpräparate nur begrenzt haltbar sind und deswegen immer „just in time“ produziert werden, ist die räumliche Nähe von Herstellung und Anwendung ein Vorteil. Die Spender sollten gut telefonisch erreichbar sein und in der Region Braunschweig wohnen.

Die Blutentnahme dauert ca. 90 Minuten und kann in regelmäßigen Abständen von vier Wochen durchgeführt werden. Die Eignung zur Spende wird im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung festgestellt. Grundvoraussetzung sind u.a. völlige Gesundheit und keine regelmäßige Medikamenteneinnahme.

Anne Heyland, Erzieherin, spendet seit 2006 Thrombozyten

Das Institut für Klinische Transfusionsmedizin des Klinikums Braunschweig führt seit März 2004 als einziges Krankenhaus in Braunschweig die maschinelle Blutplättchenentnahme (Thrombozytapherese) durch.

Kontakt: Telefonisch unter 0531/ 595- 3669 oder per E-Mail: Blutspendedienst@klinikum-braunschweig.de.