Indikation:
Die diffusionsgewichtete MRT ermöglicht den hochsensitiven und frühzeitigen Nachweis zerebraler Durchblutungsstörungen. Die Methode erlaubt ferner die Differenzierung zwischen narbigen und frischen ischämischen zerebralen Läsionen. Nachrangig spielt die Methode eine Rolle in der Differenzierung von entzündlichen und tumorösen Läsionen.
Technik
Angefertigt werden schnelle EPI-Sequenzen, die das gesamte Gehirn in ca. 30 Sekunden darstellen können. Dabei werden ein exponentielles Bild (B0-Bild), ein diffusionsgewichtetes Bild (B1000-Bild) und ein ADC-Mapping ( Aparent diffusion coefficient) angefertigt.
Akuter rechtsperiventrikulärer Insult
Aussagekraft/Wertung:
Die Diffusionsgewichtung stellt einen Meilenstein in der MRT des Kopfes dar. Sie ist das einzige Verfahren, das sicher zwischen einer frischen Ischämie und älteren narbigen Läsionen differenzieren kann. Die Aussagekraft wird gering durch die Tatsache gemindert, dass selten auch entzündliche und tumoröse Läsionen eine frische Ischämie imitieren können.
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