Indikation:
Häufigste Indikation ist der klinische/dopplersonografische Verdacht auf eine Carotisbifurkationsstenose.
Insbesondere für therapeutische Entscheidungen (Carotis-PTA, operative Verfahren) ist ein objektivierender
Bildbefund bezüglich der Ausprägung/Morphologie der Carotisstenose sowie zusätzlicher
Gefäßbefunde (Gefäßelongation, nachgeschaltete Stenosen, intrakranielle Gefäßvarianten) notwendig.
Weniger häufige Indikationen:
Nachweis/Ausschluss von intrakraniellen Gefäßpathologika (z. B. Aneurysma, Vaskulitis, Kontrolle nach gefäßchirurgischen Eingriffen etc.).
Aussagekraft/Wertung:
In über 95% der Fälle wird eine diagnostische Bildqualität erreicht, auf deren Grundlage therapeutische Entscheidungen vorgenommen werden können. Die Durchführung einer Katheter-Angiografie zu diagnostischen Zwecken, insbesondere zur Abklärung einer Carotisbifurkationsstenose ist heute nicht mehr angezeigt bzw. auf sehr seltene Einzelfälle begrenzt.
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