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Im Februar 2009 wurde am Standort Salzdahlumer Straße im Rahmen des Zwei-Standorte-Konzeptes mit der Baumaßnahme begonnen: Dem Umbau und der Erweiterung des Funktionstraktes. Nun wurde Mitte Oktober Richtfest gefeiert.
Damit wird die Zentrale Aufnahme deutlich vergrößert und zentral in den Eingangsbereich verlegt, der OP-Bereich erweitert und der Wirtschaftshof erneuert. Eines der größten Investitionsvorhaben in Braunschweig schreitet so weiter voran. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen liegen bei rund 140 Mio. Euro bis zum Jahre 2017/20.
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„Krankenhäuser haben schon heute einen zentralen Stellenwert bei der Gesundheitsversorgung und werden insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Zukunft noch wichtiger. Mit dem Aus- und Umbau des Klinikums Braunschweig zu zwei großen medizinischen Zentren gehen Sie einen großen Schritt in Richtung Zukunft“, so Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst vom Ministerium für Soziales, Frauen Familie und Gesundheit des Landes anlässlich des Richtfestes am heutigen Donnerstag.
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Allein am Standort Salzdahlumer Straße werden für Modernisierungs- und Neubauarbeiten im ersten Realisierungsabschnitt bis 2011 insgesamt 26 Mio. Euro investiert. Davon trägt das Land 14 Mio. Euro, das Klinikum 12 Mio. Euro, finanziert aus den erwirtschafteten Überschüssen und Abschreibungen der vergangenen Jahre.
Die Baumaßnahme in der Salzdahlumer Straße hat eine Gesamtnutzfläche von rund 5.000 Quadratmetern. Sie bietet Platz für einen größeren Funktionstrakt, zwingende Voraussetzung für das geplante große chirurgische Zentrum. Sie schafft Raum für den notwendigen Ausbau der zentralen OP-Abteilung und auch für das neue Zentrum für ambulante Operationen. Darüber hinaus bietet sie Platz für die neue zentrale Aufnahmestation und einen Hubschrauberlandeplatz. Dort werden künftig Unfallverletzte eingeliefert, an deren Behandlung gegebenenfalls die Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie, die Hals-, Nasen- und Ohrenklinik und die Neurochirurgie beteiligt sein müssen. Vom neuen Hubschrauberlandeplatz wird es einen direkten Zugang in die Notaufnahme und den zentralen OP geben. Nicht zu vergessen ist die Einrichtung einer großen Zentralsterilisation für alle Standorte.
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„Mit dieser Verbesserung des Standards passen wir die bauliche Qualität des Standortes der medizinischen und pflegerischen Qualität, die dort geboten wird, an“ freut sich Geschäftsführer Helmut Schüttig über die Fortschritte der Baumaßnamen.
Den Entwurf und die Ausführung der Baumaßnahme verantwortet die Ludes Generalplaner GmbH aus Berlin.
Hintergrund
Der Aus- und Umbau des Klinikums Braunschweig zu zwei großen medizinischen Zentren ist ein innovatives und ehrgeiziges Gesamtkonzept in zwei Bauabschnitten, das bis zum Jahr 2017/20 realisiert wird. Der erste Bauabschnitt wird bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Der zweite Bauabschnitt wird derzeit fein geplant. Danach wird ein Förderantrag beim Sozialministerium des Landes abgegeben.