Geförderte Projekte

Patientensitzplatz im Innenhof

Im September 2009 hat der Förderverein die Umgestaltung des Lichthofes der Medizinischen Klinik II in der Salzdahlumer Straße  in einen Aufenthaltsbereich für Patenten unterstützt. Für die Spende in Höhe von 4.500 Euro wurden gemütliche Sitzmöbel und große Sonnenschirme gekauft. Das Klinikum übernahm die Kosten für den neuen Fußboden. Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen spendierte zwei große Blumenkübel. Jetzt können die Patienten und ihre Angehörigen bei schönem Wetter im freien Sitzen, ohne weite Wege zu gehen.

Kryoderm

Sommer 2009: Der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums hat für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ein Gerät für die sichere und einfache Entfernung von Blutschwämmen finanziert.

Hämangiome, besser bekannt als Blutschwämme, sind häufige Veränderungen der Haut von Neu- und Frühgeborenen. Viele dieser Hämangiome müssen behandelt werden, insbesondere wenn sie an kosmetisch oder funktionell relevanten Stellen sitzen oder eine ausgeprägte Wachstumstendenz haben. Mit dem neu angeschafften Gerät, einem Kryoderm, können Hämangiome
und andere Hautveränderungen, wie z. B. Warzen, schonender und mit einem besseren Resultat entfernt werden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 10 000 Euro.

 

OP-Simulator


Ein weiteres großes Projekt, war der Kauf eines OP-Simulators für die HNO-Klinik
Und wurde vom Förderverein mit 31.410,-- € bezuschusst.  Das Klinikum hat sich mit 15.000,-- € daran beteiligt. Dieses Gerät dient zur Ausbildung der Assistenzärzte, die Operationen im Mittelohr und den Nasennebenhöhlen simulieren können und zum anderen zur Operationsvorbereitung für den Operateur, um mit dem Gerät anhand von Computertomografien die durchzuführende Operation bereits virtuell zu üben. Dieses ist bei schwierigen Anatomien sicherlich von großem Wert für die Patienten. Die Anschaffung und Vorstellung des Gerätes bei der Presse hat für große Aufmerksamkeit gesorgt und wurde sogar im Fernsehen auf  N3 erwähnt. Es ist dieses das erste Gerät dieser Art in Norddeutschland. 

 

Weitere Projekte waren:


Knochendichtemessgerät


In 2008 wurden bereits 35.000 € für ein Spezialgerät zur Messung der Knochendichte und 46.000 € für ein Beatmungsgerät zum MRT, das von mehreren Abteilungen des Klinikums genutzt werden kann, ausgegeben. Aus Mitteln des Vereins soll noch ein Operationssimulator (Gesamtinvestition 39.000 €) für die Ohrenklinik mitfinanziert werden. Für das Reha Zentrum Nimesstraße wird vom Verein ein Teil der Mittel für notwendige Ersatzinvestitionen zur Verfügung gestellt. Weitere Mittelnachfragen liegen vor.


 
Beatmungsgerät


Das im August 2008 angeschaffte Beatmungsgerät löst die Beatmung per Hand während der Untersuchung betäubter Patienten ab. So ist eine präzisere Beatmung etwa von Kleinkindern oder Schwerverletzten im Kernspintomographen möglich. Konventionelle Beatmungsgeräte sind für den Betrieb im Magnetfeld nicht zugelassen. Der Magnetismus stört die Funktion der metallhaltigen Geräte. Bisher sind Beutel zur Handbeatmung eingesetzt worden - die Dosierung des Sauerstoffs bleibt bei dieser Methode Erfahrungssache. Die Narkose im Kernspintomographen ist oft notwendig bei Kleinkindern, die während der Untersuchung noch nicht minutenlang reglos liegen können, um eine genaue Bildgebung zur Diagnostik zu gewährleisten. Auch schwerkranken Intensivpatienten, schwerverletzten Unfallopfern oder Patienten, die in der dunklen Röhre in Panik geraten und deshalb narkotisiert werden, kommt die neue Technik zugute.

 

Digitales EEG-System


Die wesentliche Investition in 2007 betraf ein digitales EEG-System für 31.000 €, eine Erweiterung der Telemedizin im Bereich HTG und Geräte für die Kinder- und Jugendmedizin. Insgesamt konnten vom Verein etwa 50.000 € zur Verfügung gestellt werden.