Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin

Facharztweiterbildung


Einblicke in die Facharztweiterbildung mit Weiterbildungsassistentin Ricarda Schliephake.


1. Facharztweiterbildung am Klinikum Braunschweig: Warum Sie sich bewerben sollten?

 

Wenn Sie sich als engagierte Ärztin/Arzt für die Weiterbildung im Fach diagnostische Radiologie entschieden haben, stellt sich zunächst die Frage nach einer geeigneten Weiterbildungsstätte. Neben einem guten Betriebsklima sind folgende Kriterien für die Wahl einer Weiterbildungsstätte von großer Bedeutung:

Das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin am Klinikum Braunschweig, ein Klinikum der Maximalversorgung, bietet gegenüber kleineren Krankenhäusern durch die Breite der verfügbaren medizinischen Disziplinen (28 klinische Abteilungen, 6 Institute) und die Spezialisierung der Radiologie den Vorteil, sowohl eine umfassende Grundausbildung als auch eine weiterführende Spezialisierung zu erfahren. Auch schwierige Fragestellungen können im Team beantwortet werden. - Als Beispiel die CT-Ausbildung: Im CT (ca. 50 Untersuchungen pro Tag) besteht die übliche Personalausstattung aus 3 Mitarbeitern: Anfänger, fortgeschrittener Weiterbildungsassistent, Oberarzt. Damit kann eine Ausbildung je nach Wissensstand individuell erfolgen.

 

Mit einer umfassenden Geräteausstattung (4 CT, 2 MRT, PET-CT) und großen Patientenfallzahlen haben Sie die Möglichkeit, frühzeitig die "Facharztzahlen" zu erreichen. Das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin bietet Ihnen damit die Möglichkeit einer qualifizierten radiologischen Weiterbildung und die Erfüllung der in der Weiterbildungsordnung vorgesehenen Anforderungen in der Regelweiterbildungszeit von 5 Jahren. ((Kap. 6. Bewerbung, Hospitation).

 


2. Welche Ermächtigungen zur Weiterbildung liegen vor? Ermächtigungen zur Weiterbildung

 

 

Das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin ist durch die Landesärztekammer Niedersachsen für die Weiterbildung in Facharztdisziplinen und Schwerpunkten ermächtigt:

 

3. Wie verläuft die Weiterbildung zur Ärztin/zum Arzt für Diagnostische Radiologie?


Die Weiterbildung erfolgt strukturiert durch eine Rotation in den jeweiligen radiologischen Arbeitsplätzen. Grundsätzlich wird zwischen einer Grundlagenausbildung und einer fortgeschrittenen Weiterbildung differenziert:

a) Grundlagenausbildung


Über einen Zeitraum 2 Jahren erfolgt eine Grundlagenausbildung in den Fächern


Das Ziel der Grundlagenausbildung ist, ein Überblick über die hauptsächlichen Arbeitsmethoden der diagnostischen Radiologie zu erhalten und die Fähigkeit einer eigenständigen Befundung im Rahmen des Spät- und Nachtdienstes bzw. des Wochenenddienstes zu erlangen.

b) Fortgeschrittene Weiterbildung


In einem 2. Weiterbildungszyklus erfolgt die Rotation an so genannte Spezialarbeitsplätze:


Ziel des 2. Weiterbildungsabschnittes ist eine breite und sichere Beherrschung der radiologischen Verfahren und das Erreichen einer Facharztreife bzw. Facharztanerkennung.

4. Welche Weiterbildungsmaßnahmen sind vorhanden?

a) Interne Weiterbildungsmaßnahmen

Eine kontinuierliche Weiterbildung innerhalb des Instituts ist organisiert:

  1. Interne Fallvorstellung
    Tägliche Veranstaltung 7:30 Uhr bis 7:50 Uhr
  2. „Lunch“-Symposium
    Wöchentliche Veranstaltung, Mittwoch von 12:30 Uhr bis 13:15 Uhr. Vorträge zu ausgesuchten radiologischen Themen, vorzugsweise unter Einbeziehung klinischer Fachkollegen.

b) Externe Weiterbildungsmaßnahmen

Externe Fortbildungen werden von Seiten des Instituts durch Freistellung und Übernahme von Kosten unterstützt:

  1. Deutscher Röntgenkongress
    Diese Veranstaltung wird bei allen Ärzten unterstützt.
  2. Spezielle Kongresse und ausgesuchte Hospitationen

Mit der Übernahme eines Spezialarbeitsgebiets – dieses ist für den 2. Abschnitt der Weiterbildung vorgesehen – werden ausgewählt Fortbildungsveranstaltungen bzw. Hospitationen entsprechender Kliniken unterstützt.

5. Fortbildungsmaterialien

  1. Regelmäßiger Bezug allgemeiner radiologischer Fachjournale (RöFo, Radiologie up2date, Radiology, AJR, AJNR und andere). Zusätzlich werden für Spezialgebiete Fachzeitschriften vorgehalten. – Verstärkt wird auf eine Online-Verfügbarkeit der Literatur für alle Mitarbeiter am Arbeitsplatz umgestellt (derzeit verfügbar Radiology, AJR, AJNR, RöFo, Radiologe, Radiologie up2date).
  2. Fachbibliothek
    Die üblichen Lehrwerke sind vorhanden
  3. Wissenschaftliche Fallsammlung
    Eine EDV-gestützte und strukturierte Fallsammlung befindet sich im Aufbau.

 

6. Bewerbungen um Assistenzarztstellen, Hospitationen

 

Das Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin (IRN) stellt etwa vier Ärzte pro Jahr ein (22 Plan-Arztstellen, mittlere Verweildauer 5 - 6 Jahre). Damit ist die Bearbeitung von Bewerbungen, die Auswahl und Einstellung von Assistenzärzten eine kontinuierliche Aufgabe des Instituts.

 

Das Institut ist entsprechend der Aufgabenstellung, die sich aus der zentralen radiologischen Versorgung eines Krankenhauses der Maximalversorgung ergibt, an der Bewerbung von jungen und leistungsorientierten Assistenzärztinnen und -ärzten interessiert. Damit sind Initiativbewerbungen - ohne dass eine konkrete Ausschreibung einer Stelle vorliegt - willkommen.

 

Sollten Sie grundsätzlich Interesse an einer Bewerbung haben und sich weiter informieren wollen, so zögern Sie nicht, zum Beispiel eine Tag in unserer Abteilung zu hospitieren. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, unsere Abläufe kennen zu lernen und im Gespräch mit unseren Mitarbeitern Fragen zu klären. Eine formlose Terminvereinbarung ist telefonisch über unser Sekretariat (Tel. 05 31 / 5 95-23 33) möglich.


7. Ansprechpartner


a) Verantwortliche Weiterbildung: Prof. Schörner, Dr. Götzinger
b) Ansprechpartner für Weiterbildungsfragen: Prof. Schörner, Dr. Götzinger
c) Vereinbarungen von Hospitationen/Famulaturen etc. über das Sekretariat (Tel. 05 31/5 95-23 33)


Prof. Dr. Schörner