Finanzierung

Für den ersten Bauabschnitt (von 2006 bis 2011) werden rund 73,4 Millionen Euro investiert. Das Land Niedersachsen fördert den ersten Abschnitt des Zwei-Standorte-Konzeptes mit 43,0 Millionen Euro. Es stellt für die Baumaßnahmen in der Celler Straße 29 Millionen Euro und für den Standort Salzdahlumer Straße 14 Millionen Euro bereit. Das Klinikum finanziert die restlichen 30,4 Millionen Euro aus den erwirtschafteten Überschüssen und Abschreibungen der letzten Jahre.

In Deutschland werden die Betriebskosten aller Krankenhäuser mit Versorgungsauftrag über die Budgets der Krankenkassen und die Investitionen der Krankenhäuser anteilig von den Ländern finanziert.


Dr. Christine Hawighorst

Dazu meinte Dr. Christine Hawighorst, Staatssekretärin im Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit: "Mit diesem ersten Spatenstich beginnt einer der wohl größten Umstrukturierungsprozesse eines bedeutenden Maximalversorgers in Niedersachsen. Ziel ist es sinnvolle Strukturen zu bilden und die bisher historisch gewachsenen Standorte mehrerer Krankenhäuser unter dem Dach des Braunschweiger Klinikums von 4 auf 2 Standorte zu konzentrieren. Das Land Niedersachsen trägt seinen Teil dazu bei. Wir investieren mit insgesamt 43 Millionen Euro gleichzeitig in die Zukunft der Krankenversorgung in Braunschweig und in Niedersachsen.

Die Leistungsangebote wachsen sinnvoll zusammen, um die neuen wettbewerblichen Rahmenbedingungen in der stationären Krankenversorgung zu meistern. Die Krankenhäuser müssen sich auf ihre Stärken konzentrieren, um den wirtschaftlichen Anforderungen einer modernen Gesundheitspolitik standzuhalten und für die Zukunft fit zu sein. Hier in Braunschweig will sich das Klinikum für die Anforderungen der Zukunft gut aufstellen. Die Landesregierung unterstützt Sie bei diesen schwierigen Umstellungsprozessen."

Rahmenbedingungen

In den kommenden Jahren wird die finanzielle Situation für Krankenhäuser durch die Tarifabschlüsse, die Mehrwertsteuererhöhung und die Umstellung des Arbeitszeitgesetzes immer schwieriger. Auch die anstehende Gesundheitsreform mit einem Sanierungsbeitrag von 0,7 % belastet die Krankenhäuser zusätzlich. Das Budget der Krankenhäuser wird seit Jahren nicht mehr analog zu den Kostensteigerungen erhöht.