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Institut für klinische Transfusionsmedizin: Trombozytenspende

Sie können ein Menschenleben retten!
Mit Ihrer Thrombozytenspende kann Patienten mit lebensgefährlichen Blutungen geholfen werden!

Thrombozyten, die sogenannten Blutplättchen, sind notwendig für die Blutgerinnung im menschlichen Körper. Sie werden im Knochenmark gebildet und anschließend ins Blut ausgeschwemmt. Ein Teil wird in der Milz zwischengespeichert. Bei der Blutstillung ist ihre Hauptaufgabe die Bildung von Thromben („innere Pflaster“) und die Aktivierung der anderen Gerinnungfaktoren. Die Lebensdauer der Thrombozyten beträgt 7-10 Tage im Blut.

Patienten, die an Leukämien oder bösartigen Tumoren leiden, können während ihrer Erkrankung, zum Beispiel nach Chemotherapien oder Knochenmarktransplantationen, Thrombozyten nicht in ausreichender Menge nachbilden. Sie sind auf die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten angewiesen. Dies gilt auch für Patienten, die im Rahmen von Operationen oder Unfällen große Blutverluste erlitten haben. Ohne die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten lassen sich lebensbedrohliche, besonders auch innere Blutungen nicht stillen.