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HTG-Chirurgie: Stationäre Patientenaufnahme

Grundsätzlich erfolgt die stationäre Aufnahme von Patienten nach Dringlichkeit der Erkrankung. Insbesondere bei langsam fortschreitenden, chronischen Krankheiten sollte der operativen Therapie die gründliche Vorbereitung vorangestellt werden, weshalb solche Aufnahmen geplant erfolgen können. Bei akuten Krankheitsverläufen mit Gefahr für das Leben des Patienten erfolgt die stationäre Aufnahme als Notfall.

Geplante Aufnahme

Grundsätzlich ist die Aufnahme eines Patienten nur über unsere Ambulanz möglich. Außer in Notfällen werden dort alle Patienten prästationär mit ihrer Erkrankung vorgestellt. Je nach Befund werden weiterführende diagnostische und therapeutische Maßnahmen eingeleitet und ggf. die Indikation zu einem chirurgischen Eingriff gestellt. Abhängig von der Dringlichkeit der Indikation erfolgt die Terminvergabe zur stationären Aufnahme und die schriftliche Einbestellung des Patienten. Dabei werden Patient und behandelnder Arzt vorab über diesen Termin informiert.

Speziell bei Herzerkrankungen werden die Patienten in der Regel über den behandelnden Kardiologen schriftlich zur Operation angemeldet. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei schwerwiegenden Begleiterkrankungen, aber auch auf Wunsch des Patienten, kann in unserer Ambulanz ein Vorgespräch geführt werden. Dabei erfolgt meist eine Aufklärung über die möglichen Operationsverfahren sowie das individuelle Operationsrisiko.

Notfall:
Ansprechpartner: Intensivmediziner
Rund um die Uhr erreichbar: 0531-595-2672

Notfälle sind Situationen, bei denen das Leben oder die Funktion eines Organes akut bedroht sind und einer sofortigen Therapie bedürfen. Daher sind wir in diesen Fällen 24 Stunden am Tag erreichbar. Notfallpatienten, die bereits von einem Arzt gesehen wurden, der die sofortige Einweisung zu uns veranlasst hat, sollten, wenn möglich, unter der o.g. Nummer angemeldet werden. Insbesondere, wenn ein Intensivplatz für diesen Patienten notwendig ist. Ansonsten genügt eine Krankenhauseinweisung. Mit dieser Einweisung sollte sich der Patient unverzüglich in die Notaufnahme begeben. In unserem Fachbereich liegen die Wartezeiten in der Regel unter 15 min, so dass wir das weitere Vorgehen je nach schwere der Erkrankung schnell festlegen können. Das betrifft v.a. Patienten mit akuten Gefäßverschlüssen, zusammengefallener Lunge (Pneumothorax), Gefäß- und Brustkorbverletzungen sowie geplatzten Hauptschlagadern.