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| Unfallchirurgie: Leistungsspektrum <br>
Rettungswesen/ vorklinische Versorgung Ein Anspruch des Städtischen Klinikums Braunschweig ist es, für Notfälle aller Art und Schweregrade gerüstet zu sein. Entsprechend nehmen das Rettungswesen und die vorklinische Versorgung auch in der unfallchirurgischen Klinik einen hohen Stellenwert ein. Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Braunschweig, Dr. Herwig Marung, ist auch Oberarzt der Anästhesieabteilung. Eines, der zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) der Berufsfeuerwehr ist ständig in der unfallchirurgischen Klinik stationiert und wird in Wechselschicht von Ärzten der Unfallchirurgie besetzt. Alle Ärzte, die auf dem NEF eingesetzt werden, haben die Zusatzbezeichnung „Arzt im Rettungsdienst“ erworben. Viele dieser Ärzte sind zusätzlich als „leitende Notärzte“ ausgebildet. Der Hubschrauberlandeplatz befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Unfallaufnahme. Was wird in der Unfallchirurgie behandelt? Das Leistungsspektrum der unfallchirurgischen Klinik umfasst die Diagnostik und Behandlung aller Arten und Schweregraden von Verletzungen im Kindes- und Erwachsenenalter einschließlich der Therapie von Unfallfolgen. Auch innere Verletzungen im Brustkorb und Bauchraum sowie Schädel-Hirn-Verletzungen werden im engen Verbund mit den Kliniken für Abdominalchirurgie, Neurochirurgie und Herz-, Thorax-, Gefäßchirurgie bei uns behandelt. Die Abteilung für Plastische- und Handchirurgie ist der Unfallchirurgischen Klinik angegliedert und gewährleistet die Behandlung komplexer Handverletzung sowie die Wiederherstellung nach größeren Gewebeverlusten durch Haut- und Gewebeverpflanzungen auch in mikrochirurgischer (Operationsmikroskop) Technik. Die unfallchirurgische Klinik besitzt die Zulassung der gewerblichen Berufsgenossenschaften für die Behandlung Schwerstverletzter nach dem Verletzungsartenverfahren und für das Durchgangsarzt-Verfahren. Somit können auch alle Arten von Arbeits-, Wege- und Berufsunfällen in unserer Klinik behandelt werden. Nur in Ausnahmefälle erfolgt nach einer Erstversorgung durch uns eine Weiterverlegung in Spezialkliniken. Hierzu gehören schwere Verbrennungen, frische Querschnittsverletzungen und Patienten, bei denen Gliedmaßen wieder „angenäht“ (replantiert) werden müssen. Darüber hinaus sind wir in den Grenzgebieten zur Orthopädie tätig. Schwerpunkte hierbei sind die Behandlung von verschleißbedingten Erkrankungen der Gelenke (Arthrose) sowie die Korrektur von erworbenen Fehlstellungen (siehe Artikel Kniegelenkverschleiß). Der Bogen der Behandlungsmöglichkeiten spannt sich dabei von der Spiegelung der Gelenke (Arthroskopie) über Achsenkorrekturen bis zu Ersatzoperationen durch künstliche Gelenke (Endoprothesen). Die Behandlungskonzepte umfassen neben den Techniken der konservativen (nicht-operativen) Chirurgie (z. B. ruhigstellende Verbände, Gipsbehandlung) auch modernste Verfahren der operativen Therapie. Hierbei kommen neueste Implantate (z. B. winkelstabile Titanplatten, Nägel, Schrauben, etc.) und Endoprothesen (Kunstgelenke) zum Einsatz. Soweit möglich, operieren wir in „minimal invasiver Technik“ (Knopflochchirurgie) um Schäden durch die Operation zu minimieren die Heilung zu beschleunigen und ein gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Hierbei steht uns auch die neue Technik der computerassistierten Chirurgie in ausgewählten Fällen zur Verfügung. Zu unserem Leistungsspektrum gehört die Versorgung von:
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