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Klinik für Anästhesiologie: Patienteninformationen - Ablauf einer Anästhesie
Die Vorbereitung der Anästhesie beginnt in der Regel schon am Vorabend des Eingriffs mit der Gabe von Beruhigungsmitteln, die die Aufregung dämpfen sollen. Am Morgen des Operationstages erhalten Sie weitere Beruhigungsmittel und unter Umständen andere Medikamente, die auf Ihre gesundheitliche Situation abgestimmt sind.
Im Operationstrakt werden Sie von Ihrem >Anästhesieteam erwartet. Nach der Begrüßung legen wir ein Elektrokardiogramm (EKG) an und messen den Blutdruck. Das EKG läuft während der gesamten Operation auf einem Monitor mit, den Blutdruck messen wir in regelmäßigen Abständen.
Als nächstes legen wir eine Infusion an. Diese besteht aus einem Beutel mit der Infusionsflüssigkeit, dem Überleitsystem und der Infusionskanüle.
Zusätzlich können wir mit einem Fühler am Finger die Beladung der roten Blutkörperchen mit Sauerstoff messen. So können wir die Qualität der Atmung überwachen und eventuelle Störungen sehr früh behandeln.
Wenn Sie eine Allgemeinanästhesie erhalten, werden Sie dann gebeten, über eine Maske reinen Sauerstoff zu atmen. Damit erhöht sich die Sicherheit zu Beginn einer Allgemeinanästhesie erheblich. Haben Sie bitte keine Angst vor der Maske! Sie schlafen sehr schnell ein und erwachen im Aufwachraum oder auf der Intensivstation.
Wenn Sie eine Regionalanästhesie erhalten, wird diese im Vorbereitungsraum angelegt. Dafür kann es erforderlich sein, dass Sie sich hinsetzen, auf die Seite drehen oder sich auf den Bauch legen. Wir helfen Ihnen!
Wenn alle erforderlichen Maßnahmen getroffen sind, werden Sie in den eigentlichen Operationssaal gebracht. Ihr Anästhesieteam bleibt bei Ihnen, bis Sie den Operationssaal verlassen.
Jetzt sorgt Ihr Team für eine Anästhesie, die den Operateuren optimale Verhältnisse schafft. Über Narkosegase oder eine ständige Zufuhr von Narkosemedikamenten wird die Anästhesie aufrecht erhalten. Die Anästhesietiefe wird stets der Situation angepasst, ohne dass Sie Angst haben müssen, während der Operation aufzuwachen.
Darüber hinaus werden alle wichtigen Körperfunktionen (Herz, Kreislauf, Atmung/Beatmung, Nierenfunktion, Temperatur...) überwacht und bei Erfordernis werden Störungen behandelt.
Zum Ende der Operation wird die Zufuhr der betäubenden oder schlaffördernden Medikamente beendet und Sie wachen wieder auf.
Im Fall einer regionalen Anästhesie können Sie natürlich darauf verzichten, dass wir Ihnen Schlafmittel geben. Dann bleiben Sie wach, können mit uns sprechen, oder Sie hören Musik nach Ihrer Wahl über Kopfhörer. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie uns in solchen Siutation nicht wahrnehmen. Wir sind da, aber nicht immer in Ihrem Blickfeld, und beobachten Sie wie alle anderen Patienten auch.
Wenn Sie so stabil sind, dass Sie in den Aufwachraum oder eine Intensivstation verlegt werden können, wird der Transport dorthin nach Abstimmung mit der aufnehmenden Station durchgeführt.

