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Klinik für Anästhesiologie: Patienteninformationen - Aufwachraum
Nach dem Ende Ihrer Operation oder Untersuchung werden Sie in aller Regel in den Aufwachraum verlegt. Patienten, die einer intensivmedizinischen Überwachung oder Therapie bedürfen, werden direkt auf die entsprechende Intensivstation verlegt.
Im Aufwachraum werden Sie genauso überwacht wie im Operationssaal. Ihr Zustand ist dort so stabil, dass nicht ständig ein Anästhesieteam direkt neben Ihnen stehen muss. Trotzdem ist immer ein Mitarbeiter des Aufwachraums in Ihrer Nähe.
Im Aufwachraum kommen folgende Besonderheiten auf Sie zu:
- Die Betäubung (welcher Art sie auch war) lässt nach. Schmerzen können zunehmen, diese können heutzutage gut behandelt werden. Sagen Sie, wenn Sie Schmerzen haben, und versuchen Sie nicht, diese zu ertragen. Wir werden Sie auch fragen, ob Sie ein Schmerzmittel benötigen.
- Übelkeit kann auftreten: Dieses Gefühl lässt sich behandeln, wenn Sie sich mitteilen. Melden Sie sich!
- Harndrang ist häufig. Scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Wir sind für Sie da!
- Blutdruckschwankungen, vor allem Bluthochdruckphasen, kommen vor. Sie werden behandelt, bevor schwere Folgeschäden auftreten.
Sie verlassen den Aufwachraum dann, wenn Sie sich in einem sicher stabilen und für Sie gut erträglichen Zustand befinden. Dieses Ziel ist individuell sehr unterschiedlich, und so kann es sein, dass Sie kürzer oder länger, je nach Situation, bei uns im Bereich der Anästhesie bleiben. Auch die Art der Operation oder das Operationsgebiet kann manchmal eine längere Überwachung notwendig machen, auch wenn Sie sich schon wieder sehr gut fühlen.
Im Aufwachraum werden gleichzeitig mehrere Patienten nebeneinander versorgt. Haben Sie aus diesem Grund bitte Verständnis, dass keine Angehörigenbesuche im Aufwachraum möglich sind. Für Kinder machen wir fast alles möglich: Hier versuchen wir immer, eine schnelle Zusammenführung mit einer Bezugsperson zu veranlassen.

